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NFC – Bezahlen mit dem Mobiltelefon in Österreich

Die deutsche Telekom plant schon seit geraumer Zeit, NFC (Near Field Communication) Technologie für Kassen in Supermärkten einzusetzen. Damit stünde dem Bezahlen mittels NFC fähiger Mobiltelefone nichts mehr im Wege (auch ein Schritt zum Mobile Marketing). Abgesehen davon, dass noch bei weitem nicht alle Mobiltelefone NFC Chips eingebaut haben.

Jetzt probiert es jemand in Österreich, nämlich die Tiroler Firma Secure Payment Technologies. Eingesetzt wird es in 128 Merkurfilialen, 160 Hartlauer Filialen und in der Tiroler Handelskette MPreis. Voraussetzung zur Zahlung ist die Anmeldung bei VeroPay (auch aus Tirol). Ab dem Alter von 18 Jahren und einem österreichischem Bankkonto steht dann dem Mobil-Payment über VeroPay nichts mehr entgegen. Die entsprechende App gibt’s im Google Play Store.

Im letzten Jahr startete der österreichische Mobilfunkbetreiber A1 ein Pilotprojekt mit dem Einsatz von Mobile-Payment im Rahmen der NFC Technologie. Die Kassen waren wohl in einingen McDonalds und Merkur Filialen sowie in A1 Shops zu finden. Nachdem das Projekt nicht besonders erfolgreich war, wurde es bald darauf wieder eingestellt. War wohl noch zu früh? Wollen wir hoffen, dass es beim Anlauf in Tirol nun klappt.

Referenzen dazu:
Futurezone.at: VeroPay: Bezahl-App aus Tirol startet in ganz Österreich
DiePresse.com: Handy als Geldbörse
DerStandard.at: Bezahlen per Smartphone: Tiroler App VeroPay startet österreichweit

Suchanfragen nur im Webmaster Tool

Wer in den letzten Tagen in Google Analytics die Suchbegriffe über “Suchanfragen” analysieren wollte, hat sich sicher ziemlich gewundert, dass keine Daten angezeigt wurden. Wurde die Website tatsächlich in dieser Zeit nie über Google nach einer erfolgten Suche aufgerufen? Klar, dass einige dann einen Schreck bekommen, unabhängig davon, dass die Analyse der Suchbegriffe doch recht wichtig ist. Woher sonst wüssten wir, welche Begriffe besser optimiert werden sollten.

Vorweg - Abhilfe schaffen die Google Webmaster Tools, deren Bedeutung ohnehin nicht unterschätzt werden sollte. M.E. ein Muss für jede Webseite, die Suchmaschinen Optimierung im Hintergrund hat. Hier finden sich die Keywords unter der Projekt Rubrik Suchanfragen in gewohnt detaillierter Weise aufgelistet.

Von Seiten Google dürfte auch unter den Webmaster Tools anfang Oktober 2013 ein Problem die Auflistung der Suchanfragen blockiert zu haben (vgl. OnlineMarketing.de, 1.10.2013). Dabei handelte es sich jedoch nur um einen Bug, der bereits längst behoben ist. Nicht um einen Bug scheint es sich wohl bei Google Analytics’ Suchanfragen Auflistung zu handeln, anscheindend wird dieses Feature nur mehr im Rahmen der bezahlten Treffer aktiv sein - naja, mal sehen (ob dies tatsächlich stimmt, da müssten wir noch etwas recherchieren).

Wir verwenden ergänzend zu Google Analytics schon lange die einfache Variante der Statistik von Statcounter sowie seit neuestem auch die Statistik von WordPress.com. Seltsamerweise liefert auch Statcounter momentan nicht mehr die sonst recht gut aufgeschlüsselten Details zu den Suchbegriffen. Gut, dass es die Webmaster Tools gibt 🙂

Keine Ranking-Vorteile durch responsives Web Design?

Responsives Web Web Design gewährleistet, dass Webseiten auf sämtlichen Ausgabemedien den Bildschirmgrößen dieser Medien gerecht angezeigt werden und Online-Shops, Buchungs- und Kontaktformulare ebendort auch funktionieren (z.B. auf Androids Tablets, Tablet PCs, IPads, Smartphones etc.).

Mit Blick in die jüngere Vergangenheit entspricht dies einer Teilforderung der Accessibility bzw. Barrierefrei. Auf die Frage, ob Google denn responsive Webseiten positiv für das Ranking einstuft - dachten wir wie viele andere SEO Spezialisten oder Webdesigner eigentlich - ja, das wird wohl so sein. Ernüchternder Weise hat einer der Google Webmaster Trend Analysten, John Mueller aus der Schweiz, am 17. Oktober 2013 im Stackexchange.com Blog dem widersprochen:

“No. Google currently doesn’t differentiate sites like that.

You may see indirect effects (smartphone users liking your responsive site and recommending it to others), but we don’t use that as a ranking factor. We are starting to use common configuration errors to adjust the rankings in smartphone search results though.”
Zitat John Mueller

Nun, unabhängig davon erreichen responsive Webseiten mehr Besucher als nicht-responsive, schließlich ermöglichen sie ja die Nutzung mit Endgeräten, die seit einigen Jahren den Markt dominieren. Aber - hier bin ich wieder bei der ursprünglichen Terminologie - im Sinne der Accessibility, der technischen Zugänglichkeit der Website sollte darunter nicht einzig die korrekte (visuelle) Interpretation mit Smartphones und Pads verstanden werden. “Technisch zugänglich” bedeutet auch, dass Suchmaschinen die Website entsprechend unserer On-Page Optimierung indizieren können, wie z.B. die uns wichtigen Suchbegriffe gemäß der gewünschten Relevanz gewichten.

Spätestens hier würde ich sagen, responsives Webdesign wird sich positiv auf das Ranking auswirken, ganz unabhängig davon, dass es mehr Traffic bringt und korrekter im Sinne der Barrierefreiheit ist.

Studie bestätigt: Onlineshops müssen flott sein

Was wir doch schon immer gepredigt haben. Leute kaufen nicht im Online Shop, weils dort so bunt zu geht, nein, sie kaufen auch nicht ein, weil der Shop so enorm originell ist und völlig anders aussieht als jeder andere Webshop. Online Shopper möchten schlicht und einfach schnell das finden, das sie gesucht haben. Möglichst durch Empfehlungen motiviert und ausführlich genug beschrieben. Das Internet ist längst salonfähig und e-commerce bereit um auch in Europa den Nutzern Produkte, Informationen oder Dienstleistungen zu vermitteln.

Die Accessibility spielt dabei wohl eine wichtige Rolle. In unseren Landen bedarf es schon einiger Studien und nachweislicher Dokumentationen, bis dieser wichtige Faktor zur “Stabilisierung” des ROI sich bei allen WebdesignerInnen und vor allem Werbeagenturen durchgesetzt hat. Die aktuelle Studie von Riverbed (“Anforderungen im E-Commerce - Was Online-Shopper heute erwarten”), nach der mehr als 40% der Befragungsgruppe den Shopeinkauf abgebrochen hat, nachdem ihnen die Website zu langsam geladen hat, macht die Dringlichkeit deutlich.

Infos dazu: http://www.absatzwirtschaft.de/

Logos der Social Media Plattformen

Unschwer vorstellbar, dass Betriebe wie Google, Facebook, Twitter etc. einfach mal so ihr Logo zur freien Verwendung hergeben möchten. Aber unsere Grafikdesigner experimentieren nur zu gerne mit den Farbvariationen, die sich zB mit dem Twitter-Vogel umsetzen lassen - ohne Genehmigung von Twitter versteht sich.

Das sollte besser unterlassen werden. Auch wenn es noch so nett ist, dass das Twitter Logo auf einer Website ausgegraut auftaucht und erst beim Mouse-Over seine hellblaue Farbe bekommt, Twitter mag das gar nicht gern und üble Abmahnungen (mit hohen Beträgen) könnten die Folge sein. Gleiches gilt übrigens auch für die Verwendung des Namens “Twitter”.

Und nachdem ähnliche Bestimmungen auch von der Verwendung des Google und Facebook Logos gelten (Google scheint besonders heikel damit umzugehen), habe ich hier die Links der Nutzungsrechte zumindest für diese drei Social Media Portale hinterlegt:

P.s.: Natürlich habe ich in unserer vorläufigen Header-Grafik die Bilder von den jeweils genehmigten Seiten heruntergeladen.