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Neues Facebook-Seiten Rating und was es bedeutet

So, Facebook hat es also jetzt auch. Nachdem Bewertungssysteme die Web 2.0 Phase seinerzeit schließlich ordentlich mit geprägt wenn nicht gar ausgelöst haben, müssen die Sternchen (wie in unserem Blog) überall hin. Haben Sie es schon gesehen, Facebook Firmenseiten werden nun bewertet:

Facebook Rating

Bewertungssternchen bei Facebook Seiten

Woher kommen die Sternchen?

Vorweg – die Rezensionssternchen haben nichts mit den Likes der Seite zu tun. Die Sternchen des neuen Facebook Ratings können zur Zeit nur über mobile Facebook Anwendungen hinzugefügt werden. Dabei plant Facebook, das Bewertungssystem schon bald mit einer Rating-Komponente für die Desktop – sprich für die Browserwebsite zu ergänzen. Auch wird das Thema “Qualitätssicherung” dabei angedacht, jedoch konnte ich bis jetzt keine Details hierzu finden. Tatsächlich ist das Rating momentan recht willkürlich, ok zumindest angemeldet muss man sein. Wenn jemand eine Seite nicht mit “Gefällt mir” markiert hat, dann kann er/sie diese Seite dennoch mit Sternchen versehen. Relativ klar ist hier, dass vermutlich genau solche Leute nicht 5 Sterne für die Seite vergeben werden (denn dann würden sie diese vermutlich auch mit “Gefällt mir” markieren). Auch lassen sich die Sternchen Ratings privat halten und damit ist nicht ersichtlich, wer hinter dem Rating stand. M.E. ein offenes Tor für veraltete Guerilla Marketing Aktionen. Dies ist natürlich ganz ähnlich bei unseren Blog-Beitrags-Sternchen 😉

Wie komme ich zu den Sternchen?

Einfach mal mit dem Smartphone oder Tablet über die Facebook App eine Firmenseite in Facebook öffnen – hier findet sich ein Punkt “Rezension für diesen Ort schreiben”. Hier drauf klicken und über die folgende Sternchenwahl die Anzahl der Sternchen wählen sowie optional eine Rezension angeben. Auch ohne Textrezension wird die Sternchenwahl übernommen. Administratoren können ihre eigenen Seiten auch bewerten. Habs gemacht, es sieht natürlich seltsam aus, die eigene Bewertung. Spätestens hier lohnt es sich, die Bewertung hinsichtlich Sichtbarkeit auf “Nur ich” zu stellen (Weltkugelsymbol rechts unten auswählen). Um marketing-aktiv einzugreifen, empfehle ich, Freunde und Bekannte zu bitten, die eigene Seite doch mal kurz zu bewerten. Kann ja ohne Text sein und damit ist es leicht, etwas Empfehlungsmarketing für Freunde umzusetzen.

Facebook Rating - Dateneingabe

Nur über Smartphone oder Pad lassen sich derzeit die Bewertungen samt oder ohne Sternchen hinzufügen.

In diesem Sinne auch meine Bitte, wenn euch unsere Blog-Artikel gefallen, bitte bedient euch doch der Sternchen unter den Blogs (gerne auch wirklich ehrlich von 1-5 ausschöpfen) und wenn euch unsere Facebook Seite und deren Artikel gefallen, bitte klickt doch ganz kurz auf “Rezension für diesen Ort schreiben” und tippt die Sternchen dazu an. Vielen lieben Dank dafür und viel Glück mit der eigenen Bewertungsskala – mal sehen, wie es damit in Facebook weitergeht.

P.S.: Nachtrag … Ratings lassen sich jetzt doch schon über den Browser eingeben!

Suchmaschinen für mehr als 85% nach E-Mail wichtigstes Internetwerkzeug

Die aktuelle AGOF Studio bestätigt erneut die Bedeutung von Suchmaschinen und Blogs für InternetnutzerInnen.

Nur E-Mail Dienste werden noch häufiger verwendet, aber vor Wetterservices, Nachrichten und Internet-Shoppen steht bei 85,6% der Befragten die Nutzung von Suchmaschinen. Die Produkt oder Service Suche über Google & Co ist einfach und schnell. Zudem finden sich Produktbewertungen und Vergleichsmöglichkeiten im Rahmen der Suche ganz nebenbei.

Zudem gehören Blogs bei ca. der Hälfte der Befragten zu den Top-Themen. Marketing-relevant sind Testergebnisse knapp darüber angesiedelt. Nehmen wir diese vier Eckdaten (Suchinteresse, Bewertungsinteresse, Vergleichsmöglichkeiten und Blogs) ernst, dann ergeben sich die folgenden fünf wichtigen Punkte für den Marketing Erfolg von Webseiten:

  1. Suchmaschinenoptimierung am aktuellen Stand halten.
  2. Bewertungen von Produkten und Leistungen forcieren (Tourismus / Gastronomie – bei Tripadvisor, Holidaycheck, etc., oder ganz allgemein über Google+, Foursquare, …).
  3. Internetpräsenz zeigen – darunter verstehen wir heutzutage nicht die Minimalvorraussetzung über die Website. Aktiv in den Social Media Kanälen, schreiben, posten, antworten lassen und reagieren. Alle Kunden und Interessenten sollten in die Markenpräsenzstrategien mit eingebunden werden.
  4. Blogs verwenden, sie tragen dazu bei, aktuell zu bleiben, sind nützlich für die Suchmaschinenstrategien und bringen die eigenen Produkte und Leistungen mehr ins Gespräch der Leute.
  5. Sämtliche “Register” ziehen: Oft sollte auch durch Suchmaschinen Marketing und Bannerwerbung nachgeholfen werden. Denn auch dadurch wird die Markensichtbarkeit deutlich erhöht und – geschickt gemacht – die eigenen Angebote nach Zielgruppenoptimierung der “richtigen” Öffentlichkeit nahegelegt.
AGOF Internet Facts 9 2013

Quelle: AGOF Internet Facts 9-2013

In der Studie ist natürlich noch viel mehr enthalten. Wie z.b. dass beim generellen Produktinteresse Bücher, Körperpflege und Schuhe an der Spitze stehen, während sich Urlaubsreisen und Eintrittskarten eher in der Mitte bewegen (immerhin noch an die 45% jedoch). Ganz anders bei der Kaufplanung, hier rangiert Urlaub und Lastminute an der Spitze (fast 60%), bald danach Hotels für Urlaubs- und Geschäftsreisen (52,7%).

Auch bei den Top-10 der Informationssuche belegt Urlaub und Reiseplanung die Plätze 3 und 4, nach Bücher (Platz 1) und Eintrittskarten (Platz 2). Schlusslicht sind hier seltsamerweise Bahntickets und auch Flugtickets (Platz 7) finden sich in der zweiten Hälfte. Dass sich Schuhe, Möbel und Einrichtung gut behaupten können und damit von ca 50% der Befragten angegeben wurden, zeigt die immer stärker werdende Bedeutung des Online Marketings für diese Bereiche des Handels.

Wer Details und/oder alle Informationen zu den aktuellen Studien lesen möchte, findet hier alle nötigen Downloads bzw. Seiten dazu.

 

eCoach 2013 – Ausbildung für TVBs abgeschlossen

Wieder haben Tourismusverbände aus dem Land Salzburg einige ihrer Mitglieder zur eCoach Ausbildung an die FH Salzburg gesendet. Diese konnten am 8.11.2013 ihr 2-Semester Training positiv abschließen und werden als zertifizierte eCoaches den Vermieter-Betrieben in Land und Stadt Salzburg unter die Arme greifen können.

Zu ihren neu erworbenen Kenntnissen zu Internet Portalen, Online Marketing, Texten im Web, Suchmaschinen Marketing sowie Social Media Marketing und einiges mehr möchten wir den neuen eCoaches herzlich gratulieren und alles Gute für Ihren weiteren Berufsweg wünschen.

eCoachs an der FH Salzburg

eCoach Ausbildung an der FH Salzburg

Google Helpouts – ein neuer Weg der Unternehmenskommunikation?

Ab sofort ist für alle ein neuer Google Dienst nutzbar, der vorrangig für Betriebe mit Beratungs- und Serviceleistungen interessant werden könnte . Unter dem Namen “Google Helpouts” liefern Unternehmen interaktiv Beratungsleistungen für ihre Kunden (oder für potentielle Kunden) die per Live Chat abrufbar sind. Interaktiv, da dieses Service auch Terminvereinbarungen und Suchfunktionen beinhaltet (sofern gewünscht).

So könnte ab jetzt ein Kunde bei einem technischen Problem mit dem Herstellerbetrieb einen Termin über Google Helpouts vereinbaren. Der Anbieter des Helpouts ist soweit verpflichtet, diesen Termin auch einzuhalten, ansonsten muss das Helpout kostenlos angeboten werden. Im darauf folgenden Live-Chat sollte sich das Problem lösen lassen. Ähnlich könnte jemand eine kostenpflichtige Beratung zum Suchmaschinen Management oder zur Nutzung des CMS für die Website mittels Googel Helpouts über Live Chat vereinbaren. Beispiele wie diese lassen sich leicht für Beratungsfirmen, Online-Shops und viele andere Service Betriebe adaptieren.

httpv://youtu.be/K-VFC9AQM1k

Diese Dienstleistung kann vom Betrieb – wie in unserem Beispiel vom Berater oder Hardware Produzenten – auch kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Für dieses Echt-Zeit Leistungen steht es den Firmen jedoch frei, zu entscheiden, was der Live-Chat kosten soll. Google schneidet dabei mittels Provision von 20% mit, ähnlich einer Transaktionsgebühr, zahlbar über Google Wallet.

Abgerundet wird das System durch eine integrierte Suchfunktion sowie – social-media-like – durch eine Bewertungsfunktion, schließlich können sich Service Leistungen qualitativ stark unterscheiden.

Unwillkürlich drängt sich bei mir die Frage auf, ob solcherlei Services sich nicht mittels Google Hangout oder Skype ebenfalls anbieten ließen. Gut, Abrechnungsmodi und Terminvereinbarung wird im Google Helpout einfacherweise über Google administriert und die Suchfunktion innerhalb des Chats mag ausbaufähig sein. Tutorialvideos allein (ohne Chat und Interaktion) gibt es ja auf YouTube bereits in rauen Mengen.

Google Helpouts ausprobieren: https://helpouts.google.com/

Google Suche – sicher, aber ohne Keyword Details

Schon wieder etwas zum Thema “Suchmaschinenoptimierung” und “Suchbegriffe” im Zusammenhang mit Webstatistiken.

Verschiedene Webstatistik-Anwendungen wie z.B. Google Analytics, StatCounter oder die WordPress.com Statistik zeigen ja, wie schon vor kurzem in unserem Blog beschrieben, Details zu den verwendeten Suchbegriffen bei organischen Treffern nicht mehr an. Warum?

Google setzt auf mehr Sicherheit für die Suchenden und verbindet dies mit einer anderen Art der Analyse von Suchbegriffen für SEOs. Wenn jemand eingeloggt in Google seine Suche startet und auf einen der Ergebnislinks klickt, dann werden die Suchbegriffdetails in der dahinterliegenden Web-Statistik nicht gezeigt. Dies, um die Privatsphäre um das Suchverhalten der Suchenden zu schützen. Dasselbe passiert auch, wenn jemand über SSL mittels Eingabe von “https://www.google.at” eine Suche startet. Genaugenommen wird jede Suche aus einem Login heraus über SSL gestartet. Dann greift das neue “Sicherheitskonzept” zum Schutz der Suchenden, nett, wer hier ohne Argwohn glaubt, es ginge Google dabei vorrangig um die Suchenden.

Andererseits argumentiert Google nun, dass für die Suchmaschinen Optimierer eine zusammenfassende Liste jener Top-1000 Suchbegriffe die den Traffic der Website generiert haben, hilfreicher zur Analyse der Suchmaschinenoptimierung sei. Darüber kann man sich ja streiten. Diese Liste findet sich übrigens wie schon angesprochen in den Webmaster Tools von Google.

Schade, dass Google nicht einfach z.B. die IP Adressen der Suchenden automatisch soweit kürzt, dass deren Privatsphäre mangels Ortbarkeit geschützt bleibt. Dann könnten wir zumindest auf das Anonymisierungsscript verzichten und hätten in den Nicht-Google-Analytics Statistiken nachwievor die Möglichkeit der Suchbegriffsanalyse.

Zum Google Blog
Im offiziellen Google Blog wird das Vorgehen von Google sowie die Rechtfertigung beschrieben.