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Ihre Angebote in Google Maps

Beiträge, Produkte, Veranstaltungen oder Angebote in Google MyBusiness

Viele haben es ja schon mitbekommen, Google MyBusiness - jenes Tool, über das die eigenen Geschäftsdaten für Google, Google+ oder eben die so wichtige Unternehmensdarstellung in Google Maps eingegeben werden - hat ein mittlerweile nicht mehr ganz so neues Feature: Eigene Beiträge können dem Google Maps Eintrag hinzugefügt werden. Folgende Beitragskategorien werden dabei auch mittels Call-to-Action Schaltflächen unterstützt:

  • Reservierungen (z.B. zu Veranstaltungen)
  • Anmeldungen (z.B. zu Veranstaltungen)
  • Kaufen eines Produktes
  • Angebote ansehen

Für Veranstaltungen kann zusätzlich das Beginn und Enddatum eingestellt werden.

Wie füge ich nun einen neuen Eintrag hinzu, der dann in Google Maps aufscheinen soll? Dies machen Sie über die Google MyBusiness Verwaltung Ihres Google Kontos (sprich, Sie benötigen dazu natürlich ein Google MyBusiness Konto (Details zur Anmeldung finden Sie hier). Wählen Sie sich in Ihr Google MyBusiness Konto ein, so sehen Sie bereits in der linken Navigationsspalte als auch in der Übersicht den deutlichen Hinweis zu den Beiträgen (derzeit noch mittels Markierung “neu” blau hervorgehoben). Klicken Sie auf Beiträge, erhalten Sie die Option zur Erstellung Ihres ersten Beitrages. Später können Sie über diesen Weg auch ständig Ihre bestehenden Beiträge nachbearbeiten oder entfernen.

Es ist ein unverzichtbarer Vorteil, nebst Veranstaltungen oder Produkthinweisen, dieses Feature vor allem auch für aktuelle Angebote zu nutzen. Bereichern Sie die Information, die Ihre potentiellen Kunden finden, wenn diese Ihren Unternehmenseintrag auf Google Maps sehen und heben Sie sich durch spezifische Zusatzinformationen vom Mitbewerb ab. Und vergessen Sie dabei nicht, dies alles dient der gegenwärtig populärsten Suchmaschine zur besseren Einschätzung Ihres Unternehmens.

Wichtig - wir können das auch für Sie übernehmen
Zu guter Letzt, nachdem wir ja auch davon leben: Genau dies und noch viel viel mehr, können gerne auch wir für Sie übernehmen, oder Sie dabei professionell und dementsprechend wirksam unterstützen. Fragen Sie doch einfach ganz unverbindlich bei uns an:
Anfrage zur SEO oder Social Media Betreuung

Mehr Info dazu:
Google Hilfe: Beiträge auf Google MyBusiness

Cookie-Richtlinie: Entspricht Ihre Site der Gesetzeslage?

Strafen bis zu € 37000,- drohen!

Man kann sich über Sinn und Unsinn der sogenannten Cookie-Richtlinie streiten, die dazu führt, dass seit geraumer Zeit Websites mit diesem Banner “ausgerüstet” sind, der in mehr oder minder aufdringlicher Art auf den Gebrauch von Cookies auf der Site informiert.
Man kann auch darüber streiten, wie sinnvoll diese Warnung ist, die doch in den meisten Fällen entweder schlicht ignoriert oder einfach weggeklickt wird.
Zusätzlich kann man darüber streiten, ob man nicht dann gleich aufs Ganze gehen müsste, und die Nutzung der Site durch User, die nicht wirklich zustimmen, verhindern müsste. (Pop-ups dieser Art gibt es auf britischen Sites zum Beispiel, wo man das Ganze noch etwas exzessiver betreibt.)
Über eines aber kann man leider nicht streiten: Der Strafrahmen für Websitebetreibende ist  mit bis zu € 37.000,- extrem hoch.

Darum unsere dringende Bitte an Sie:

Wenn Ihre Site zum Beispiel Google Analytics oder andere Analysewerkzeuge, einen Online Shop oder andere Google-Dienste nutzt und diese Warnung und die dazugehörige Datenschutzerklärung noch nicht gleich beim Öffnen zeigt, bitte beauftragen Sie uns damit, das für Sie einzurichten. Auch wenn das Ganze ein wenig Arbeitsaufwand (Datenschutzerklärung anpassen und hinterlegen, Link auf Browser Opt-Out hinterlegen, Warnung einblenden usw…) bedeutet:

Es ist auf jeden Fall günstiger, als eine Strafe zu riskieren.

Falls Sie gern weiterlesen möchten, hier sind weiterführende Links:

https://www.siwa.at/cookie-richtlinie-in-oesterreich

Bildquelle: iClipart.com

Mehrsprachige WordPress Seite aus SEO Sicht: Darauf kommt es an!

WordPress ist heute eines der beliebtesten CMS, das bei Webseiten zum Einsatz kommt. Angefangen als Blog-System, ist WordPress heute auch bei vielen Firmenseiten zu finden. Kein Wunder, denn die Funktionen die hier geboten werden, bieten alles was das Unternehmer-Herz benötigt. Besonderer Vorteil: Die Pflege ist vergleichsweise unkompliziert und Änderungen sind einfach zu implementieren. An einem konkreten Beispiel wird das besonders deutlich: Muss eine Firmenwebseite aufgrund eines Internationalisierungsvorhabens lokalisiert werden, so ist nicht nur die Mehrsprachigkeit umsetzbar – auch die SEO lässt sich problemlos bewerkstelligen. Vorausgesetzt man weiß, an welchen Schrauben gedreht werden muss.

Internationalisierung + SEO: Ein hartes Pflaster

SEO ist heute ein echter Erfolgsfaktor. Wer mit seiner Webseite zu relevanten Keywords ganz vorne auftaucht, der kann sich hochwertigen Leads und Anfragen, ja sogar direkten Sales, sicher sein.

Was im nationalen Markt jedoch bereits nicht einfach zu erreichen ist, ist auf einem neuen Markt und in einer anderen Sprache noch schwerer. Wer glaubt, dass die nationale Strategie 1:1 auf den Zielmarkt umgesetzt werden kann, der täuscht sich, denn:

  • Die Kultur des Ziellandes ist eine andere.
  • Das Suchverhalten (meist) ein anderes.
  • Sogar die Suchanfragen unterscheiden sich – hier spielt auch die Suchintention eine große Rolle, die es zu verstehen gilt, um entsprechende SEO zu betreiben.

All diese Dinge müssen Unternehmer untersuchen, um eine SEO-Strategie aufzustellen, die auch im jeweiligen neuen Markt und der neuen Zielgruppe funktioniert – ein professioneller Partner ist hier unbedingt notwendig. Und zwar nicht nur bei der SEO, sondern auch bei den Übersetzungen.

3 Gründe, warum internationale SEO einen professionellen Übersetzer braucht

Kulturelle Unterschiede zwischen dem Heimat- und dem Zielmarkt ziehen sich durch die gesamten Verhaltensweisen der Zielgruppe – das Suchverhalten ist hier keine Ausnahme. Wer die Kultur jedoch versteht und gleichzeitig eine entsprechende SEO-Strategie entwickelt, der gewinnt. In beiden Fällen kann ein Übersetzer, dessen Muttersprache die des Ziellandes ist, eine großartige Hilfe sein:

  1. Der Profiübersetzer lokalisiert die neuen Inhalte grammatikalisch richtig und absolut fehlerfrei – eine Grundvoraussetzung, an der es bei vielen Internationalisierungsvorhaben bereits scheitert.
  1. Ebenso wichtig wie korrekte Übersetzungen ist die Berücksichtigung von lokalen Sprachbesonderheiten – Spanisch ist nicht immer gleich Spanisch. Slang und Dialekte spielen für die Authentizität der Webseite beziehungsweise des Unternehmens eine wichtige Rolle.
  1. Oft sind die Einschnitte sogar noch größer. In manchen Teilen der Welt sind gewisse Produkte verboten oder verpönt, sodass es Sinn machen kann, dass eigene Portfolio anzupassen – der Übersetzer nimmt hier gleichzeitig eine Beratungsrolle ein und „warnt“ vor potenziellen Fettnäpfchen, die im schlimmsten Fall das Vorhaben scheitern lassen.

4 Punkte, die auf der „WordPress-SEO-Mehrsprachigkeitsliste“ ganz oben stehen

Hat man nun einen professionellen Übersetzer an der Seite, gilt es sich dem Punkt SEO zuzuwenden. Dabei sind es vor allem die folgenden 4 Punkte, auf die es zu achten gilt, um das Ranking auch auf dem neuen Markt zu optimieren:

  1. Title Tag und Meta Description

Achten Sie darauf, dass alle Title Tags und Meta Descriptions individuell (für jede Seite) erstellt werden. Vor allem der Title Tag ist aus SEO-Gesichtspunkten entscheidend und beeinflusst so das Ranking maßgeblich. Hier sollte das Main Keyword und gegebenenfalls ein Secondary Keyword für die jeweilige Unterseite zum Einsatz kommen.

  1. Domain und Struktur

Bei der Auswahl der Domainstruktur haben Sie verschiedene Möglichkeiten. Um sich hier entsprechende Optionen zu verschaffen, nutzen Sie am besten das WordPress Plug-In WPML, das selbst Anfänger leicht konfigurieren können. Ist das Plug-In integriert bieten sich Ihnen folgende Möglichkeiten:

  • Country Code top-level Domain (ccTLDs):

Für jedes Land nutzen Sie eine eigene länderspezifische Domain (.de, .at, .fr, usw.). Der Vorteil ist, dass eine .de Domain in Deutschland grundsätzlich besser rankt als eine .at Domain. Allerdings braucht es so für jede Domain eine eigene SEO-Strategie, was den Pflegeaufwand natürlich entsprechend erhöht. Für ortsabhängige Produkte jedoch sicher eine gute Wahl.

  • Unterverzeichnisse auf einer Generic top-level Domain (gTLDs):

Eine aus SEO-Gründen besonders geschickte Lösung, denn: Jeder Backlink zahlt sich direkt für alle „Sprachversionen“ der Webseite aus. Solche Unterverzeichnisse sehen dann so aus:

  • meinedomain.com/de/
  • meinedomain.com/en/
  • meinedomain.com/fr/

Diese Lösung bietet sich vor allem dann an, wenn man nach Sprachen und nicht nach Ländern unterscheiden möchte – also auch dann, wenn das Produkt ortsunabhängig genutzt werden kann. Einziges Problem: Lokales Hosting ist nicht möglich, sodass dieser Ranking-Bonus hierbei wegfällt.

  • Subdomains von einer Generic top-level Domain:

Um die Liste zu komplettieren, muss diese Option ebenfalls eine Erwähnung finden – allerdings ist sie die wohl schlechteste Wahl, denn es gibt nur einen Vorteil: Jede Subdomain kann individuell gehostet werden – der Verwaltungsaufwand und die individuellen SEO-Strategien stehen jedoch in keinem Verhältnis zum Nutzen. Hier steht allein das Setup und das Hosting im Vordergrund, nicht die SEO oder das Marketing.

  1. URLs und Slugs

WordPress bezeichnet URL-freundliche Versionen des Seitentitels als slug, beispielsweise www.meinedomain.com/mein-slug statt www.meindomain.com/ID75681?2. Um auch bei der Internationalisierung den SEO-Effekt zu nutzen, sollte die URL wichtige Keywords enthalten und übersetzt werden (beim Beispiel oben: www.meinedomain.com/en/my-slug)

  1. hreflang-Attribut

Der letzte Punkt auf der Liste, ist die Nutzung des hreflang-Attributs, das vor allem das Problem der Mehrdeutigkeit beheben soll. Vor allem bei ccTLDs für verschiedene Länder, die jedoch dieselbe Sprache sprechen, können Suchmaschinen häufig nicht „verstehen“, warum es drei Versionen dafür gibt. Dieses Unverständnis führt dazu, dass Google & Co. das passende Ergebnis nicht identifizieren kann und damit alle Versionen an Relevanz verlieren.

Das bereits erwähnte WordPress Plug-In WPML setzt automatisch das hreflang-Attribut, das der Suchmaschine zeigt, welche Sprachoption der Webseite für den Besucher die richtige ist.

SEO, Mehrsprachigkeit, Redaktionssysteme und vieles mehr – all das ist bei WordPress mit wenigen Klicks integriert, da die Pflege des Systems (im Vergleich zu anderen) sehr viel einfacher ist. Auch (und vor allem) dann, wenn die eigene WordPress Firmenwebseite für einen neuen Markt vorbereitet werden soll, sind dank entsprechenden Plug-Ins schnell die ersten Schritte getan. Gemeinsam mit einem professionellen Übersetzer und einer durchdachten SEO-Strategie steht dem Auslandserfolg nichts mehr im Weg,

Bildquelle: iClipart.com

Webseitenübersetzung & User Experience aufeinander abstimmen – So klappt’s

Die User Experience spiegelt im Grunde genommen das wieder, was der Nutzer bei einem Besuch einer Webseite erlebt – all die guten und schönen Dinge also, die ihm beim Navigieren, Suchen, Stöbern und (hoffentlich) Finden widerfahren. Das sogenannte UX Design zielt hier darauf ab, alle wichtigen Punkte zu optimieren. Dabei entscheidend: Ausruhen können sich Webseitenbetreiber leider nie. Und vor allem dann, wenn man neue Ländern erobern möchte, kommt einer der wichtigsten Teilbereiche der User Experience hinzu: Die Texte beziehungsweise die Webseitenübersetzungen.

Warum Webseitentexte (und Webseitenübersetzungen) Teil der User Experience sind

Mit dem Texten an sich, tun sich viele Menschen schwer – die Botschaft auf den Punkt zu bringen, ist nicht einfach. Sollen die Worte dann auch noch online erscheinen, sind weitere Qualitätskriterien zu beachten (darunter beispielsweise die SEO), die ebenfalls eine Rolle spielen. Kurz um: Gute Texte gibt es nicht an jeder Ecke.

Nehmen wir nun die User Experience, die im Grunde genommen all das beschreibt, was beim Besuch einer Webseite von Bedeutung ist. Die Navigation, die Inhalte und der Mehrwert – der Besucher soll von Beginn an „ein gutes Gefühl“ bekommen, das finden, was er sucht und letztendlich kaufen.

Wenn es also darum geht, dem Nutzer den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen, sind gute Texte entscheidend, denn: Ein Wörter-Wirrwarr macht einfach keinen guten Eindruck und verleitet ganz sicher nicht zum Kauf.

Dementsprechend wichtig sind dann auch Übersetzungen, wenn der Schritt ins Ausland gewagt wird – und zwar nicht nur im Sinne der Richtigkeit, sondern auch bei der Berücksichtigung kultureller Unterschiede. Auch hier geht es nur um das eine: die „perfekte“ User Experience. Die folgende kurze Anleitung soll deshalb einen ersten Überblick über die wichtigsten Schritte bei der Webseitenübersetzung geben, die als Teil der User Experience über den Erfolg im Ausland mit entscheiden.

Vorbereitung: Die Optimierung der User Experience auf dem Heimatmarkt

Die User Experience betrifft viele verschiedene Webseitenteile – umso entscheidender ist es, die eigene Internetpräsenz genau zu durchleuchten, um Schwachstellen zu finden. Und zwar bevor es ins Ausland geht, denn: Ist die User Experience bereits „zuhause“ nicht optimal, können auch perfekte Übersetzungen keine Verbesserung schaffen. Zumal es die Herausforderung noch schwerer macht, wenn die Optimierung der UX in einer fremden Sprache erfolgen muss.

Ein professioneller UX Designer kann hier helfen, die Webseite prüfen und Lösungsvorschläge bieten – zumindest, wenn sie technischer oder inhaltlicher Natur sind. Für die Abstimmung auf den neuen Markt sind Sie gefragt.

Schritt #1: Den Markt kennenlernen

Um die User Experience für Ihren neuen Markt zu optimieren, müssen Sie Ihren Markt zunächst kennen. Eine Reise vor Ort kann hier erste Einsichten liefern, Gespräche mit anderen Experten wiederum zeigen, was der neuen Zielgruppe wichtig ist, wie sie auf Webseiten navigieren – kurz um: Sie erfahren, was perfekte User Experience dortzulande bedeutet.

Schritt #2: Mit Menschen vor Ort arbeiten

Die Reise und die Gespräche aus Schritt #1 können jedoch nur eine Basis liefern. Besonders dann, wenn der Markt nicht nur entfernungstechnisch, sondern auch kulturell sehr weit vom eigenen entfernt ist, lohnt es sich, mit „Einheimischen“ zusammenzuarbeiten. Sie kennen den Markt und können Unternehmern als auch UX Designer wichtige Anhaltspunkte liefern, auf die es zu achten gilt.

Schritt #3: Bei Übersetzungen Expertenwissen nutzen

Wer den Markt kennt, mit Einheimischen zusammenarbeitet und die User Experience in der Heimat auf Vordermann gebracht hat, sollte sich nun daranmachen, die Webseite zu übersetzen. Hier zeigt sich erneut, warum die User Experience dabei eine wichtige Rolle spielt:

  • Nur korrekte Übersetzungen,
  • Übersetzungen, die kulturelle Besonderheiten berücksichtigen und
  • nur authentische Übersetzungen sorgen für ein gutes Benutzererlebnis.

Diese drei Punkte zeigen sich vor allem beim Vergleich zwischen Übersetzungen, die ein Mensch gemacht hat, und denen, die ein maschineller Übersetzer erledigt hat – bei maschinellen Übersetzungen sind Fehler vorprogrammiert. Vor allem, wenn es um kulturelle Besonderheiten innerhalb eines Landes oder sogar einer Sprache geht, (Dialekte, Slang und Ähnlichem) kann eine Maschine nicht die Professionalität liefern, die ein Unternehmen bei der Internationalisierung benötigt.

Schritt #4: Daran denken, dass die Webseite nur der Anfang ist

Die User Experience ist ein Aufgabenbereich, der nur wenige Grenzen kennt – deshalb gilt es auch über die Webseite hinauszudenken. Wer bereits an Übersetzungen arbeitet, sollte unbedingt auch weitere Marketingmaterialien updaten, darunter beispielsweise Online-Profile in sozialen Netzwerken oder Artikel im hauseigenen Blog.

Fazit:

Natürlich erhebt diese Anleitung keinen Anspruch auf Vollständigkeit – dafür sind einzelne Geschäftsmodelle einfach zu speziell, um sie durch eine Pauschalisierung perfekt abzudecken. Allerdings lassen die einzelnen Schritte erahnen, wie der generelle Ablauf sein sollte, warum die User Experience so wichtig ist und Webseitenübersetzungen ein entscheidender Teil davon sind. Unternehmer sollten versuchen, möglichst alle Punkte „abzuarbeiten“, bevor sie ihr Angebot auf dem neuen Markt präsentieren, um das Vorhaben von Beginn an auf stabile Beine zu stellen.

Google Hotelfinder neu mit Provisionsmodell

Mit dem Google Hotelfinder (Google Hotel Ads) werden Hotels aus der Google Suche heraus buchbar. Der Zugang für einzelne Hotels war dabei schwer und oft an Plattformen wie Booking.com gebunden. Abgerechnet wurde über Klickpreise, die unabhängig von Buchungen fällig wurden. Hinzu kamen noch die üblichen Provisionsgebühren der Portale. Wie Google dies im Herbst 2015 verändert hat, wird im folgenden Blogbeitrag erklärt.

Am Anfang war der Klickpreis und der Zugang schwierig

Seit Jahren ranken sich um die Google Hotel Ads - jene Anzeigen, die bei uns unter dem Google Hotel Finder bekannt wurden - verschiedenste Gerüchte und Spekulationen. Nachdem nur wenige Vermieter/Hotels damit vertraut sind, habe ich die Thematik in meine Social Media Veranstaltungen Herbst 2015 (Zukunftsakademie für Touristiiker, FH Salzburg Urstein) eingebunden. Grundsätzlich nichts Neues, hätte sich nicht genau in diesem Herbst 2015 gravierendes am Geschäftsmodell Google Hotel Ads (Hotelfinder) verändert. Seit Anfang 2013 wurde der Hotelfinder für österreichische Betriebe nutzbar. In Verbindung mit der ausführlichen Pflege der Google+ Seite bzw. des Google Local/Places Eintrages wurden Hotels unter dem Suchbegriff “Hotel” in Verbindung mit einem Regionsbegriff (z.B. “Salzburg”) unter der Google Suche gesondert gelistet und unter gewissen Bedingungen auch buchbar. Einfach war das Modell nicht und durchschaubar noch viel weniger. Für einzelne Hotels wurde der Zugang zum Hotelfinder ausschließlich über Hotelketten oder OTAs (Online Buchungsplattformen, z.B. Booking.com, Expedia, HRS) ermöglicht. Abgerechnet wurde bis vor kurzem über Google Klick-Preise (CPC), wobei für den Klick auch bezahlt werden musste, wenn keine Buchung aus dem Klick resultierte. Hinzu kamen noch die Provisionen an die OTAs. Mit dem Google Hotelfinder wurde übrigens auch das Google eigene Bewertungssystem (Sternchen sowie schriftliche Bewertungen) verknüpft.

Vereinfachter Zugang, Abrechnung auf Provisionsbasis

Die Google Hotel Finder Website wird nicht mehr benötigtSpeziell die Zugangsschwierigkeiten für einzelne Hotels aber auch die unnötigen Zusatzkosten durch den Klickpreis ohne Rücksicht auf Buchungen hat Google im September 2015 neu überdacht und zu Gunsten der Hotels verändert. Dabei wurde auch die “offizielle” Google Hotelfinder Website deaktiviert - sie verweist nun nur mehr darauf, dass die Hotelfinder Ergebnisse ohnehin in den Suchergebnissen aufgelistet werden. Die Anmeldung erfordert nach-wie-vor Channel Management Plattformen aber die Abrechnung erfolgt nach branchenüblichen Kommissionsstandards und wird auch nur bei getätigten Buchungen fällig. Google legt dabei auch Wert darauf, dass die Website des Hotels samt sämtlicher Kontaktangaben über den Hotelfinder aufrufbar bleibt, somit der Lead Generierung nichts im Wege stehen sollte. Entgegen der Strategie großer Buchungsplattformen, sollte die Gast-Hotel-Kommunikation dadurch forciert und nicht ausgebremst werden. Wenn das Channel Management die passenden Schnittstellen zur Verfügung stellt, kann auch die Buchung nach der Auswahl über den Google Hotel Finder über die Website des jeweiligen Hotels abgewickelt werden.

Lösung durch Channel Management Systeme wie z.B. Seekda

Bereits in der Veröffentlichung des neuen Google Hotels Ad Modells im September 2015 weist Google auf den österreichischen Betrieb Seekda.com hin, welcher nebst vieler anderer Schnittstellen zu Plattformen auch den Google Hotelfinder perfekt implementiert:

Seekda, one of the participating hotel technology solutions providers, helps us offer hotels a risk-free way to reach a massive audience efficiently.

Seekda bietet Kommissionsmodelle um 10%, 12% und 15% an. Die Kommission hängt an der Buchung, d.h. nur bei Buchungen wird sie fällig, nicht beim Klick auf die Google Hotel Anzeige im Hotelfinder. Die Buchungsabwicklung findet schließlich auf der eigenen Landingpage statt. Künftig kann ausgewählt werden, ob bei Google oder auf der eigenen Website gebucht wird (diese Option wird demnächst von Google unterstützt). Alle Kunden- und Zahlungsinformationen werden an das Hotel weitergeleitet (vgl. dazu Seekda, “Google Commission“, 28.11.2015).

Seekda.com als Channel Manager auch für Google Hotel AdsMit Limited Offers, einem Google Beta-Programm für Special Offers und vergünstigten Angeboten werden für diese bessere Positionen zur Erhöhung der eigenen Sichtbarkeit zubuchbar. Sie tauchen dann in der Suche bei den Hotel Ads des jeweiligen Hotels auf, d.h. es steht dann beispielsweise unter der “normalen” Hotel Anzeige im Hotelfinder der Hinweis, dass es derzeit ein spezielles Angebot mit 40% Vergünstigung gibt. Auch dies kann im Einrichtungsassistenten von Seekda vorgenommen werden.

Fairerweise möchte ich noch darauf hinweisen, dass es mittlerweile außer Seekda auch noch andere Partner für Google’s Hotelfinder Plattform gibt, die alle durch komfortable Schnittstellen die Google Hotel Ad Technologien für Hotels einbinden. Dazu gehört u.a. DerbySoft, Accor Hotel-owned Fastbooking, Sabre Hospitality Solutions, Seekda, TravelClick, und Trust International.

Weitere Literatur dazu:

Webseiten Lokalisierung: Mit diesen Sprachen erreicht man 80 Prozent der Online User

Wer neue Märkte erschließen will, muss die eigenen Inhalte übersetzen. Der erste Schritt erfolgt über die Lokalisierung der Webseite, die die Informationsquelle Nummer 1 für potenzielle Kunden und Geschäftspartner ist. Entscheidend ist dabei, dass die Inhalte nicht nur 1:1 übersetzt werden, sondern auch kulturelle Unterschiede Beachtung finden.

Der neue Markt ist mehr als nur eine fremde Sprache

Die Lokalisierung der Webseite sollte durch ein professionelles Übersetzungsbüro erfolgen – idealerweise sind hier Muttersprachler beschäftigt, die die Zielsprache perfekt beherrschen und auch die kulturellen Unterschiede kennen. Wichtig sind dabei:

  • Slang: Umgangssprache oder Slang sind ein wichtiger Teil des Kommunikationsalltags – und sie können das eine oder andere Fettnäpfchen beherbergen, die besonders für Unternehmen peinlich werden können, wenn Sie bei der Lokalisierung keine Berücksichtigung finden.
  • Dialekte: Chinesisch ist hier das perfekte Beispiel. Die Menschen sprechen einfaches oder traditionelles Chinesisch, Kantonesisch oder Mandarin – auch hierfür muss die Webseite perfekt vorbereitet sein.
  • Kulturelle Besonderheiten: Häufig kann auch das Unternehmensangebot an sich ein Problem sein – so ist der Genuss von Alkohol in muslimischen Ländern beispielsweise verboten. Der Markteintritt für entsprechende Unternehmen wäre hier ein (teurer) Fehler.
Webseiten Lokalisierung

Diese Sprachen bergen das größte Potenzial

Um möglichst viele Onlineuser zu erreichen, sind nicht viele Sprachen notwendig. Um 80 Prozent der Internet-Nutzer zu erreichen, reicht eine Webseiten-Lokalisierung in folgende Sprachen:

  1. Chinesisch 25%
  2. Englisch 22%
  3. Spanisch 9%
  4. Arabisch 5%
  5. Japanisch 5%
  6. Portugiesisch 5%
  7. Russisch 4%
  8. Deutsch 4%
  9. Französisch 3%
  10. Indonesisch 2%
  11. Koreanisch 2%
  12. Italienisch 2%

Fazit:

12 Sprachen sind notwendig, um 80 Prozent aller Onlinenutzer zu erreichen. Für den Erfolg der Auslandsexpansion ist es wichtig, dass die Inhalte perfekt lokalisiert werden. Das bedeutet, dass Slang, Dialekte und kulturelle Unterschiede Berücksichtigung finden. Nur so kann das Potenzial des neuen Marktes ausgeschöpft werden.