+43 7612 21333 office@b83.at

Was bedeutet Google’s ‘Mobile First’ für Ihre Website?

Google hat kürzlich damit begonnen, die im März 2018 angekündigte Mobile First Richtlinie umzusetzen. Damit wird nun das Ranking Ihrer Website anhand der mobilen Version Ihrer Site berechnet und nicht wie bisher, anhand der (“normalen”) Desktop Version.

Dies erfordert, dass nun die mobile Version Ihrer Website speziell angepasst und auch optimiert wird (z.B. in puncto Ladezeit). So müssen beispielsweise bestimmte, für den Desktop geeignete Komponenten Ihrer Landingpage - wie speicherintensive Slider, Panoramabilder etc. - nicht unbedingt für die Smartphone Version angezeigt werden. Anhand von Google Werkzeugen und Auswertungstools erfahren wir, welche Probleme auftreten und welche Änderungen dabei speziell für Ihre Site nötig sind. Diese Änderungen sollten im Rahmen der Suchmaschinen Optimierung umgesetzt werden.

Leider nutzen manche Agenturen diese Situation geschickt aus. Sie senden Auswertungsergebnisse von Google mit Besucherverlusthinweisen an diverse WebseitenbetreiberInnen, um zu Werbezwecken auf den  Optimierungsbedarf hinzuweisen. Nur zu Ihrer Beruhigung - der enorm hohe Prozentsatz von Besucherverlusten, der Ihnen suggeriert, Ihre Website würde nun z.B. bis zu 33% User aufgrund langsamer Ladezeit verlieren, sieht auch bei angepassten Ladezeiten nie optimal aus. Bei z.B. 6 Sekunden Ladezeit - für Google als “in Ordnung” gekennzeichnet - liegt dieser Prozentsatz bei 24%. Der Unterschied beträgt also nur 9%.

Unabhängig davon sind wir, wie auch viele anderen professionellen SEO Agenturen, natürlich stets bemüht, den sich ständig wandelnden Anforderungen der Suchmaschinenbetreiber nachzukommen.

Ihre Angebote in Google Maps

Beiträge, Produkte, Veranstaltungen oder Angebote in Google MyBusiness

Viele haben es ja schon mitbekommen, Google MyBusiness - jenes Tool, über das die eigenen Geschäftsdaten für Google, Google+ oder eben die so wichtige Unternehmensdarstellung in Google Maps eingegeben werden - hat ein mittlerweile nicht mehr ganz so neues Feature: Eigene Beiträge können dem Google Maps Eintrag hinzugefügt werden. Folgende Beitragskategorien werden dabei auch mittels Call-to-Action Schaltflächen unterstützt:

  • Reservierungen (z.B. zu Veranstaltungen)
  • Anmeldungen (z.B. zu Veranstaltungen)
  • Kaufen eines Produktes
  • Angebote ansehen

Für Veranstaltungen kann zusätzlich das Beginn und Enddatum eingestellt werden.

Wie füge ich nun einen neuen Eintrag hinzu, der dann in Google Maps aufscheinen soll? Dies machen Sie über die Google MyBusiness Verwaltung Ihres Google Kontos (sprich, Sie benötigen dazu natürlich ein Google MyBusiness Konto (Details zur Anmeldung finden Sie hier). Wählen Sie sich in Ihr Google MyBusiness Konto ein, so sehen Sie bereits in der linken Navigationsspalte als auch in der Übersicht den deutlichen Hinweis zu den Beiträgen (derzeit noch mittels Markierung “neu” blau hervorgehoben). Klicken Sie auf Beiträge, erhalten Sie die Option zur Erstellung Ihres ersten Beitrages. Später können Sie über diesen Weg auch ständig Ihre bestehenden Beiträge nachbearbeiten oder entfernen.

Es ist ein unverzichtbarer Vorteil, nebst Veranstaltungen oder Produkthinweisen, dieses Feature vor allem auch für aktuelle Angebote zu nutzen. Bereichern Sie die Information, die Ihre potentiellen Kunden finden, wenn diese Ihren Unternehmenseintrag auf Google Maps sehen und heben Sie sich durch spezifische Zusatzinformationen vom Mitbewerb ab. Und vergessen Sie dabei nicht, dies alles dient der gegenwärtig populärsten Suchmaschine zur besseren Einschätzung Ihres Unternehmens.

Wichtig - wir können das auch für Sie übernehmen
Zu guter Letzt, nachdem wir ja auch davon leben: Genau dies und noch viel viel mehr, können gerne auch wir für Sie übernehmen, oder Sie dabei professionell und dementsprechend wirksam unterstützen. Fragen Sie doch einfach ganz unverbindlich bei uns an:
Anfrage zur SEO oder Social Media Betreuung

Mehr Info dazu:
Google Hilfe: Beiträge auf Google MyBusiness

Facebook Antwort-Assistent

Viele haben ihn schon mal gesehen, er ist sehr nützlich und zusätzlich benutzerfreundlich. Dennoch wird der Facebook Antwort Assistent noch sehr selten auf Facebook Seiten eingerichtet, obwohl er definitiv ein wichtiger Grundstein des Facebook Marketings ist. Hier möchten wir Ihnen kurz zeigen, wie Sie ihn bei Ihrer Facebook Seite einrichten können.

Facebook liefert aktuell drei kostenlose Automatisierungsmechanismen im Rahmen des Nachrichten Services, alle lassen sich auch etwas personalisieren:

  1. Automatische Sofortantworten, wenn jemand Ihnen eine Nachricht über Facebook sendet.
    Angenommen Sie möchten, dass, wenn Ihnen jemand eine Nachricht über Ihre Facebook Seite sendet, mitteilen, dass Sie vielleicht erst in einigen Tagen antworten können. Oder, da Sie wissen, Sie sehen nicht sehr oft in Ihre Facebook Messenger Box (der Firmen Facebook Seite - ein klassisches KMU Problem), dann könnten Sie doch Ihren Anfragenden eine Nachricht (automatisch senden), in welcher Sie darauf hinweisen, die Anfrage sicherheitshalber auch per E-Mail zu senden.
  2. Facebook Offline Assistent, wenn Sie grad keinen Zugriff haben.
    Auch wenn Sie unterwegs sind und keine Möglichkeit, Zeit oder Lust haben, auf Messenger Anfragen zu antworten, können Sie mit diesem Assistenten eine automatische Nachricht festlegen. Diese wird gezeigt, falls jemand eine Anfrage an Ihre Facebook Seite sendet.
  3. Messenger Begrüßungsnachricht, ein automatisches “Hallo” senden.
    Diese Nachricht wird gezeigt, wann immer jemand erstmalig eine Unterhaltung im Facebook Messenger mit Ihnen beginnt.

Um den Facebook Nachrichten Assistenten einzurichten und die drei Optionen (oder eine der drei Optionen) nutzen zu können, öffnen Sie Ihre Facebook Seiten-Einstellungen und wählen Sie im Menü links den zweiten Punkt “Nachrichten” aus. Im rechten Fenster finden Sie nun die Nachrichteneinstellungen. Der Antwortassistent befindet sich in der zweiten unteren Hälfte der Seite:

Facebook Seiten Einstellungen → Nachrichten → Antwortassistent

 

Wenn Sie weitere Fragen dazu haben oder wenn Sie möchten, dass wir Ihnen beim Einrichten Ihres Antwortassistenten behilflich sind, zögern Sie nicht - schreiben Sie uns eine E-Mail an office@b83.at oder rufen Sie doch einfach an +43-7612-21333

 

Unsere KMU Online Marketing Tipps für 2017

Vorweg - natürlich nicht nur für Klein- und Mittelbetriebe, nicht nur für Touristiker oder Gastronomen, nein, ich wollte zum Ende des Jahres ein paar Tipps für alle nicht ganz großen Betriebe schreiben. Sie sind es schließlich, die auch mit weniger Budget aber dafür mit etwas Flexibilität und persönlichem Zutun im Online Marketing erfolgreich sein können. Wenn sie wissen was sie tun 🙂 und dies ist die kleine Anleitung dazu.

Erster Tipp: Die Website

WebdesignSie benötigen ein paar Voraussetzungen, bevor Sie richtig durchstarten können. Prüfen Sie Ihre Website (oder lassen Sie diese überprüfen), ob sie den technischen und inhaltlichen Ansprüchen genügt, die heutzutage Suchroboter auf der einen Seite und Ihre Besucher und Besucherinnen auf der anderen Seite erwarten.

  1. Landingpage: Bringen Sie Inhalt auf Ihre Startseiten. Nicht nur ein Startfoto (Slider, etc.), sondern auch Text. Unsere User haben gelernt zu scrollen, sie erwarten bereits auf Ihrer Landingpage Informationen über Ihre Leistungen, Produkte, Öffnungszeiten, Kontaktdaten, News bzw. was immer Ihnen noch dazu einfällt. Vorbei sind die Zeiten der vertikal und horizontal zentrierten Startseiten mit Foto in der Mitte und Willkommensfloskel darunter.
  2. Aktualität: Sorgen Sie dafür, dass sich auf Ihrer Startseite ab und an etwas ändert - dies könnte ein Monatsangebot sein, eine Ankündigung für eine Ausstellung o.Ä., ein Hinweis auf die Tages- oder Wochenkarte des Restaurants. “Frischer Content” wird von Google geschätzt und sorgt mittelfristig für höhere Besucherfrequenz auf Ihrer Website.
  3. Slogan: Apropos Willkommensfloskel - die brauchen Sie gar nicht. Es sind doch alle auf Ihrer Website willkommen, begrüßen Sie Ihre Webseitenbesucher mit einem Slogan oder einem Claim. Binnen Sekunden sollte jemand erkennen, was bei Ihnen geboten wird, worum es sich bei Ihrem Angebot genau handelt und dass er oder sie goldrichtig hier ist und es sich damit lohnt, weiter in die Tiefe zu klicken.
  4. Responsivität: Ihre Webseiten müssen auf allen Geräten darstell- und nutzbar sein, ansonsten vergraulen Sie nicht nur Ihre Zugreifenden, sondern auch Google und andere Suchmaschinen. Ob Ihre Website den strengen Kriterien von Google genügt, das können Sie leicht und schnell überprüfen - verwenden Sie dazu das Mobile Friendly Test Tool von Google.
  5. Inhalte: Wartung und Pflege Ihrer Website - Sie sollten eigentlich in der Lage sein, Inhalte auf Ihrer eigenen Website relativ schnell und unkompliziert selbst zu aktualisieren. Für die unter Ihnen, die es immer noch nicht sind: Der Schritt zu einem CMS (Content Management System) ist die Voraussetzung dazu, wir empfehlen aus Gründen der Zukunftssicherheit bekannte und gut bewertete CMS zu verwenden im Gegensatz zu agentur-spezifischen CMS. Dem Trend der Zeit sowie unserer langen Erfahrung entsprechend, gilt für uns WordPress als klarer Favorit.
  6. Up-to-date: Technisch sollte Ihre Website jedoch auch langfristig einwandfrei funktionieren. Auch hier ist ein erfolgreiches und beliebtes Wartungssystem von Vorteil und ob Sie nun selbst die Up-Dates durchführen wollen oder dies sicherheitshalber lieber an Ihre Webdesigner auslagern, das spielt keine Rolle, wichtig ist nur: Stellen Sie sicher, dass kontinuierlich technische Updates durchgeführt werden. Nur so können Sie sicher sein, dass Ihre Website auch in zwei, drei Jahren noch einwandfrei läuft.

Zweiter Tipp: Suchmaschinen Optimierung und Werbung

SuchmaschinenoptimierungSuchmaschinen Werbung - z.B. im Sinne von Google AdWords kann teuer werden, dennoch empfiehlt es sich, wenn Sie beispielsweise ein tolles Angebot bewerben möchten oder eine relativ neuen Website. Da der Ranking-Erfolg der sogenannten organischen Suchmaschinenoptimierung etwas dauern kann, können Sie so inzwischen wenigstens unter den bezahlten Ergebnissen auftauchen. Damit Sie hier nicht aus Unkenntnis zu viel Geld verlieren, empfehle Ich Ihnen definitiv entweder zur Fachliteratur zu greifen oder eine Agentur, die sich mit Google AdWords Werbung auskennt, um Rat und Mithilfe zu fragen.

Suchmaschinenoptimierung - sprich, in den nicht-bezahlten (organischen) Treffern von Google, Bing und Co auf guter Position zu bleiben (gutes Ranking), setzt auch einige Dinge voraus, die Sie durchwegs selbst in die Hand nehmen können:

  1. Landingpage: Wie schon erwähnt - bringen Sie mehr Text auf Ihre Startseite. Platzieren Sie einen Dreispalter unter z.B. Ihren Slider, dort können Sie mit Kurztexten ansprechen, was auf den Folgeseiten im Detail erläutert wird.
  2. Aktualität: Sorgen Sie für aktuelle Inhalte, vor allem auch auf Ihrer Startseite. Der klassische “News-Button” reicht hierfür nicht aus, es sollte der aktuelle Inhalt bereits auf und in der Startseite angesprochen werden.
  3. Regionalität: Bringen Sie regionale Begriffe und Phrasen in Ihre Webseiten ein, sorgen Sie dafür, dass Ihr Betrieb eindeutig regional zuordenbar wird. Wo Sie sind, wie man dort hin kommt etc. sollte angesprochen werden und nicht nur auf einer eingebundenen Google Map ersichtlich sein. Nutzen Sie ggf. Geo-Tags für die Geopositionierung Ihres Betriebs (Tipp: Nutzen Sie dafür den Geo-Tag Generator).
  4. Strukturiert: Für Suchroboter wie auch für Menschen sollten Ihre Textinhalte übersichtlich strukturiert werden. Nutzen Sie die Möglichkeit, etwas in Fettschrift darzustellen, verwenden Sie klare Überschriftenstrukturen (eine Hauptüberschrift, darunter die nächst kleinere und so fort (h1, h2, h3 …)), so wie auch Listenumgebungen wie die Aufzählliste und die Punkteliste. Machen Sie Ihre Texte leichter lesbar durch Absatzgruppierungen und achten Sie darauf, inwieweit thematisch relevante Begriffe auch entsprechend hervorgehoben werden können.
  5. Responsivität: Stellen Sie sicher, dass Ihre Website responsiv ist.
  6. Kontexte: Generell - liefern Sie Inhalte / Content. Beschreiben Sie Ihre Leistungen und interessante Themen um Ihre Produkte, Sie können dabei auch in die Tiefe gehen und Links in den Texten Ihrer Seiten zu Detail-Unterseiten einbinden. Bilden Sie Kontexte um die für Sie wichtigsten Begriffe und wählen Sie in diesen Kontexten durchwegs Begriffe, welche auch anderswo vorkommen, wo derartige Inhalte und Themen besprochen werden. Nach-wie-vor gilt - verfassen Sie Blogs oder richteten Sie zumindest einen Newsbereich für Ihre Zielgruppe ein.
  7. Linkbuilding: Sollte es Links zu Ihrer Website geben, überprüfen Sie, ob diese inhaltlich relevant sind (zu Ihrem Thema passen) und ob sie von Plattformen oder Webseiten kommen, welche dieses Thema adäquat repräsentieren. Prüfen Sie doch mal nach, ob Sie Links von Gemeindeplattformen (Ris Kommunal), von Verbänden (z.B. Tourismusverbänden), von Partnerbetrieben (sofern thematisch passend, z.B. Bergbahnen, Skilifte etc.) zu Ihrer Website setzen können. Thematisch repräsentative Plattformen zählen dabei mehr als kleinere Websites (Domain Autorität).
  8. Auswertung: Melden Sie sich zu besseren Auswertung bei der Google Search Console und bei den Webmaster Tools von Bing an.

Dritter Tipp: Social Media

Social Media MarketingSie brauchen Social Media Marketing nicht einzusetzen, weil es zur Zeit modern ist. Auch nicht, weil Ihre Mitbewerber es tun. Social Media Marketing ist ja im Kern absolut nicht neu, nur die “Medien” haben sich im Laufe der Zeit geändert. Communities, die sich über Produkte austauschen, diese bewerten und vor dem Kauf oder Konsum in ihren Kreisen Erfahrungswerte einholen, gibt es nicht erst seit den Römern oder seit dem griechischen Marktplatz, der Agora (ἀγορά). Völlig klar und berechenbar ist, dass sich diese Art der Marktkommunikation speziell im Kommunikationsnetzwerk Internet früher oder später enorm durchsetzen hat müssen. Daher sind jene Unternehmer oder Unternehmerinnen, die diese Tatsache nicht verstehen (wollen) und immer noch glauben, die Push-Strategien der klassischen Werbung hätten auch hier Bestand und bleibende Wirksamkeit umso bedauernswerter. Falsch gedacht - Empfehlungsmarketing und der Wille, selbst zu entscheiden, welche Marktinformationen einen erreichen sollen, das hat Bestand - jetzt und in Zukunft. Im Internet finden sich die passenden Instrumente, um am Markt (virtuellen Marktplatz) sichtbar bzw. präsent zu sein und um sich in die Kundenmeinungs- und Austauschszene konstruktiv einschalten zu können.

  1. Markenpräsenz: Nutzen Sie daher die klassischen Plattformen um nicht vom “Marktplatz” zu verschwinden. Heute ist Facebook sicher für die meisten Betriebe unumgänglich. Durch die Verbindung Facebook - Instagram können auch emotionale Inhalte unterschiedliche Empfindungen Ihrer Zielgruppe auslösen und die Aufmerksamkeit auf Ihre Produkte und Leistungen lenken.
  2. Google Maps: Vergessen Sie keineswegs Google+, in Verbindung mit Google Local (Maps) und durch die einfache Konfiguration und Auswertung über Google MyBusiness stellt Google+ im Internet einen einzigartigen Brachencenter dar, der letztendlich doch dem Marktführer unter den Suchmaschinen gehört. Pflegen Sie einige Fotos in Ihre Google+ Seite ein, geben Sie Kontaktdaten, Telefonnummern, Öffnungszeiten, Parkmöglichkeiten, etc. an, streuen Sie regelmäßig Informationen aus Ihren News, Blogs und Produktseiten auch nach Google+ und freuen Sie sich über die oft positiv überraschenden statistischen Auswertungen in regelmäßigen Abständen.
  3. Mehrwert: Bieten Sie Mehrwert für Ihre Follower (Gutscheine, exklusive Informationen über neue Produkte, Restkarten für Events …) - fragen Sie sich, warum Ihnen jemand auf Facebook folgen sollte.
  4. Sichtbarkeit: Sie müssen nicht zwangsweise Follower für alle Plattformen suchen. Immer mehr Betriebe verwenden beispielsweise Twitter nicht vorrangig, damit ihnen dort viele Leute folgen, sondern damit sie bei Bedarf auch aufgefunden werden können. Wenn z.B. jemand in Twitter nach etwas sucht, dann wird es wohl kein Nachteil sein, wenn unter den Ergebnissen Tweets von Ihnen aufscheinen, die - da mit Links zu Ihren Webseiten versehen - oft zu neuen Besuchern führen. Besucher, die oft gar nicht wussten, dass es Ihre Website bzw. Ihren Betrieb überhaupt gibt.
  5. Dashboards: Einfache und günstige Werkzeuge können Ihnen bei der Organisation im Versand von Social Media Beiträgen ebenso wie bei deren Auswertung behilflich sein. Schauen Sie sich dazu mal Hootsuite und IFTTT an.
  6. Werbung: Mit wenig Budget können Sie Beiträge, die Ihnen wichtig sind, bei Facebook durch Bewerbung sehr Zielgruppen-spezifisch schalten. Ähnlich können Sie relativ günstig über Instagram und Facebook für mehr Zugriffe auf Ihre “normale” Website sorgen bzw. auf Ihre Angebots- oder Produktseiten bezahlte Klicks aus Facebook- und Instagram-Anzeigen lenken.
  7. YouTube: Wir alle haben mit unseren aktuellen Mobiltelefonen die Möglichkeit, kleine Videoclips zu filmen. Probieren Sie es doch mal aus, machen Sie einen Miniclip vom Neuschnee im Garten, vom Kochprozess in der Küche, von der Firmenfeier im Büro etc., laden Sie diese Clips auf YouTube hoch (Beschreibung und Link zu Ihrer Website nicht vergessen), verlinken Sie diese über Instagram, Facebook, Twitter etc. und freuen Sie sich anschließend über die große Resonanz, die vorrangig durch authentisches Videomaterial ausgelöst wird.
  8. Up-to-Date: Bleiben Sie am Ball, neuere Plattformen wie z.B. Snapchat bieten mit Geofiltern ein attraktives Werbemittel für die Dauer von z.B. Veranstaltungen, Schirmbar-Events o.Ä., geographisch gut einschränkbar und damit zu günstigen Konditionen.

Vierter Tipp: Newsletter

Newletter MarketingSelbst wenn es manche Leute nicht glauben können, Newsletter Marketing ist nach wie vor wichtig und Newsletter mit Mehrwert für den Kunden sind zweifelsohne gefragt. Es kommt natürlich oft auf die Branche an, speziell im Tourismus erfreuen sich Newsletter anhaltender Beliebtheit. Zudem wird mit dem Newsletter eine andere, vielleicht auch technisch etwas konservative Zielgruppe erreicht, die eben nicht auf Facebook oder Twitter folgen. In Verbindung mit Social Media eignen sich vor allem Websites, die stets aktuelle Inhalte für z.B. Blogs oder Newsbeiträge verwenden, besonders für erfolgreiches Newsletter Marketing. Suchmaschinenoptimierung, Social Media Marketing und Newsletter Marketing stellen für so manche Branche tragende Säulen für ein erfolgreiches Online Marketing dar.

Nun schließlich noch ein paar abschließende Tipps zum Newsletter Marketing:

  1. Kompatibilität: Gestalten Sie Ihren Newsletter in Form eines eher einfachen Layouts. Aufgrund der vielen unterschiedlichen Ausgabegeräte wird damit gewährleistet, dass er auch am Smartphone oder Tablet noch ein gutes Bild abgibt.
  2. Inhalte: Verwenden Sie für Ihren Newsletter immer mehrere unterschiedliche Themen. Sie erreichen damit die Interessen Ihrer Zielgruppen leichter und können auswerten, was Ihren Nutzern am besten gefällt bzw. welche Inhalte mehr Klicks oder gar Konversionen auf Ihrer Website hervorrufen.
  3. Verlinkung: Die Themen im Newsletter sollten nur kurz angesprochen werden und durch weiterführende Links auf Detailseiten Ihrer Website leiten.
  4. Rechtskonformität: Senden Sie Ihren Newsletter ausschließlich an Adressaten, deren eindeutige Zustimmung Sie haben. Für die elektronische Registrierung via Website zum Newsletter sollten Sie die Double-Opt-In Methode einsetzen.
  5. Mehrwert: Liefern Sie Mehrwert für Ihre Newsletter Abonnenten (gelegentliche Gutscheine, exklusive Informationen, Restkarten, Insider-Produktinformationen …)
  6. Spamcheck: Prüfen Sie vor dem Versand Ihren Newsletter auf Spamverdächtigkeit. Sollte Ihre Newsletter Software dies nicht unterstützen, können Sie dies auch auf der folgenden Website machen: https://www.mail-tester.com/
  7. Betreffzeile: Verwenden Sie für Ihren Newsletter vernünftige, ansprechende Betreffzeilen, vergessen Sie nicht das Impressum und bieten Sie Ihren Rezipienten eine einfache Möglichkeit, sich vom Newsletter abzumelden (Opt-Out).
  8. Software: Schließlich - unsere Vorschläge für gute Newsletter Software:
    • Rapidmail.at: Günstig und leistungsstark, einfach zu bedienen, optimal für den deutschsprachigen Raum (auch rechtlich), Drag and Drop Builder, Abrechnung per Versand.
    • Mailpoet.com: Ideal für WordPress Nutzer, wird als WordPress Plugin installiert, Drag and Drop Builder, bis 2000 Rezipienten kostenlos (siehe auch unseren Blogbeitrag zur Mailpoet Newsletter Software).
    • Newsletter2go.at: Günstig und einfach zu bedienende Anwendung, Drag and Drop Builder, bis zu 1000 E-Mails pro Monat kostenlos.
    • Mailchimp.com: Ebenfalls sehr günstig und leistungsstark, jedoch eher für den angloamerikanischen Raum, bis zu 2000 E-Mails pro Monat kostenlos.

Schlussworte

Ich hoffe sehr, dass Ihnen unsere kleine Zusammenfassung gefallen hat und Sie motiviert sind, mit ein paar einfachen Tipps Ihr Online Marketing in Hinkunft etwas erfolgreicher zu gestalten. Unschwer zu erkennen, dass Betriebe und WebseitenbetreiberInnen selbst einiges zum erfolgreichen Online Marketing beisteuern können. Auch können Sie die gewonnenen Erkenntnisse mit Ihren Beratern und Betreuern absprechen und dann vielleicht einen Teil selbst übernehmen, während Sie den anderen Teil von Ihren Agenturen erledigen lassen. Und - das ist uns natürlich auch ein Anliegen - sollten Sie auf der Suche nach einer guten Online Marketing und Webdesign Agentur sein, dann freuen wir uns sehr, wenn Sie dabei an unser Team von b83 :: Büro für Online Marketing denken 🙂

Online Marketing Tipps 2017Damit wünschen wir Ihnen einen guten Rutsch in das Jahr 2017,
mit Gesundheit, Frohsinn und natürlich auch Erfolg.

Bildreferenz: pixabay.com

 

 

Wie Online-Marketing, SEO und Übersetzen sich gegenseitig bedingen

Im Rahmen der Globalisierung wird es für deutschsprachige Unternehmen immer wichtiger, auch im Ausland Präsenz zu zeigen, um den eigenen Kundenstamm stetig zu halten und zu erweitern.
Ein erster Schritt in diese Richtung ist oft der Aufbau einer multilingualen Webseite, um so internationale Kunden direkt ansprechen zu können. Hierbei besteht die Schwierigkeit, dass die Inhalte nicht nur unter Berücksichtigung der jeweiligen kulturellen Gepflogenheiten in andere Sprachen übersetzt werden, sondern auch an das spezifische Internetsuchverhalten der verschiedenen Adressatengruppen angepasst werden müssen. Das Stichwortet lautet SEO, Suchmaschinenoptimierung. Es wird also, neben einer fremdsprachigen, auch eine SEO-orientiere Betreuung von Internetauftritten notwendig, worauf bei der Auswahl der Übersetzer unbedingt beachtet werden sollte.
Insgesamt kann diese Übergangsphase von nationalem zu internationalem Unternehmen durch die Neuerstellung von Webseiten also als Schnittstelle zwischen Online-Marketing und Übersetzen gesehen werden.

Eigene Domänen oder verschiedensprachige Unterseiten?

Zunächst stellt sich beim Aufbau einer multilingualen Webseite die Frage, ob diese durch voneinander unabhängige Seiten mit eigenen länderspezifischen Top Level Domains (ccTLDs) oder aber durch verschiedensprachige Unterseiten der deutschsprachigen Hauptseite eingerichtet werden soll.
Ersteres hat den Vorteil, die Kunden direkter anzusprechen und glaubwürdiger zu wirken, ist jedoch auch mit erheblichem zusätzlichem Aufwand verbunden. Es bedarf nämlich des mühevollen Aufbaus von Backlinks, um überhaupt von Suchmaschinen gefunden zu werden. Letzteres ist in Bezug auf Einrichtung und Handhabung einfacher, es kann allerdings passieren, dass die jeweiligen Seiten nicht richtig erkannt werden für die beabsichtigte Sprache oder das beabsichtigte Land.
Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile, aber es ist mit beiden möglich, sowohl neue Kunden zu gewinnen, als auch bereits bestehende Kunden zu binden. Dies kann beispielsweise vorkommen, wenn ein des Deutschen mächtiger Kunde aus dem Ausland nun auf einmal in seiner Muttersprache angesprochen wird, wodurch die dem Unternehmen entgegengebrachte Sympathie und damit vielleicht auch die Wiederkaufrate zunehmen.
Alles in allem bleibt dennoch festzuhalten, dass der Aufbau einer multilingualen Webseite einen beträchtlichen finanziellen, personellen und zeitlichen Mehraufwand darstellt. Deshalb gilt es, im Vorhinein die Rentabilität solcher Seiten für das eigene Unternehmen genau abzuschätzen, um eine mögliche Fehlinvestition zu vermeiden.

Suchmaschinenrelevantes Übersetzen

SEO und Übersetzen im Online Marketing

© Rainer Sturm / pixelio.de

Als nächster Schritt steht dann das Übersetzen selbst an. Dabei sollte immer auf die Kompetenz eines professionellen und entsprechend qualifizierten Übersetzers vertraut und keinesfalls Laien oder gar eine Übersetzungssoftware eingesetzt werden. Denn letzteren fehlt nicht nur oft das sprachliche, sondern auch das kulturelle Feingefühl, welchen es jedoch unbedingt bedarf, um der hohen Komplexität der Angelegenheit gerecht zu werden. Ansonsten riskiert man eine schlechte Qualität oder gar Fauxpas, die schnell zu einem Imageverlust und dem Fernbleiben von Kunden führen können.
Bei einem professionellen Übersetzer ist darauf zu achten, dass die notwendigen Sprachkenntnisse vorliegen, auch in Hinsicht auf Dialekte oder regionale sprachliche Unterschiede, und ebenso, dass Wissen über das jeweilige Fachgebiet sowie über die Textform „Webseite“, d.h. Verständnis für SEO, vorhanden ist. Dazu zählt zum Beispiel, die suchmaschinenrelevanten Keywords und deren Kombinationen im Zielland zu kennen bzw. recherchieren zu können und so in die Übersetzung einzubauen, dass ein natürlicher und glaubhafter Text entsteht, von dem sich die Kunden angesprochen fühlen.

Bei den Keywords gibt es mehrere Parameter, die über Erfolg oder Misserfolg eines Textes bzw. einer Übersetzung entscheiden können. Zuerst ist es wichtig, zu wissen, welche Wörter in welcher Sprache in welchem Land Suchmaschinenrelevanz besitzen. Dabei darf auch nicht außer Acht gelassen werden, dass es in verschiedenen Ländern unterschiedliche führende Suchmaschinen mit anderen Algorithmen und daher auch anderen Keywords gibt. Darüber hinaus ist zu berücksichtigen, dass Keywords in mehreren Sprachen ähnlich oder sogar identisch sein können, zum Beispiel bei Begriffen aus dem Englischen, jedoch wegen ihrer unterschiedlichen Wichtigkeit nicht alle überall gleich übersetzt werden. Schließlich sollten die Wörter aus dem alltäglichen Gebrauch und nicht aus der Fachsprache stammen, denn sonst werden sie seltener gesucht. Gleichwohl ist es aber wichtig, dass sie ein gewisses Alleinstellungsmerkmal haben, um spezifisch genug zu sein.
Wenn die Keywords dann in den Text eingebaut werden, gilt es wiederum, einige Regeln zu befolgen. Die Position im Text ist ausschlaggebend, die Wörter sollten daher eher am Anfang stehen. Auch kann es sich positiv auf den Sucherfolg auswirken, wenn mehrere relevante Wörter miteinander kombiniert werden, d.h. nahe beieinander stehen. Die Häufigkeit und die Dichte der Keywords in einem Text kann ebenso ein entscheidender Faktor sein, beide sollten weder zu hoch noch zu niedrig sein. Es spielen auch sprachliche Feinheiten wie die Deklination eine Rolle: Wörter sollten beispielsweise immer im Nominativ bzw. in der damit identischen Form eines anderen Falles stehen, da Suchmaschinen hier unterscheiden und Menschen meist im Nominativ suchen. Meta-Elemente sind ebenso von Bedeutung, wenn also Keywords strategisch im Kopfbereich eines Dokuments platziert werden, kann dies auch die Suchmaschinen beeinflussen.
Werden die genannten Prinzipien beim Erstellen von Übersetzungen befolgt, so entstehen Texte, die den SEO-Maßstäben genügen und dadurch von den Kunden gefunden werden.

Mehrsprachige Websites und die Kundengewinnung bzw. -bindung

Es muss jedoch auch gesagt werden, dass multilinguale Webseiten irgendwann an ihre Grenzen stoßen bei der Kundengewinnung und -bindung. Zwar sind sie ein guter Einstieg, um in einem neuen Markt Fuß zu fassen, langfristig reicht es jedoch nicht aus, lediglich im Internet präsent zu sein.
Für eine dauerhafte Etablierung im Markt ist es von Nöten, dass die Kundenbetreuung zumindest muttersprachlich stattfindet oder sogar vor Ort im Ausland. Mit einem derartigen Ausbau der Unternehmenstätigkeit fällt die Notwendigkeit zur Übersetzung deutschsprachiger Inhalte weg und somit auch die in der Übergangsphase entstehende Schnittstelle zwischen Online-Marketing und Übersetzen. Denn nun gibt es muttersprachliche Mitarbeiter, die in Echtzeit und teilweise lokal Texte in anderen Sprachen produzieren können, welche dadurch mit einem geringeren zeitlichen wie finanziellen Aufwand verbunden sind. Außerdem ist es möglich, dass die Mitarbeiter vor Ort besser mit den Gegebenheiten des jeweiligen Landes vertraut sind als ein Übersetzer und dass die Webseite somit noch besser auf die spezifischen Kunden abgestimmt ist.
Dies führt schlussendlich zur Gewinnung neuer Kunden und zur Bindung bereits bestehender Kunden auch im Ausland, wodurch das Unternehmen einen weiteren Schritt in Richtung Internationalisierung macht.

Weitere Informationen:

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Newsletter Marketing mit MailPoet

Newsletter MarketingE-Mail Marketing und Newsletter Marketing boomt nach wie vor. Speziell für bestimmte Branchen (Tourismus, Gastronomie, diverse Dienstleister, etc.) ist der elektronische Informationsverteiler als Kundenbindungsinstrument schwer verzichtbar. Dass es im Laufe der Jahre wesentlich einfacher und kostensparender wurde, Newsletter professionell zu erstellen und über die eigene Plattform zu versenden, werden wir in diesem Artikel anhand einer beliebten Newslettersoftware erklären.

Die passende Software für Ihren Newsletter

Ganz allgemein wird unterschieden zwischen folgenden Softwaretypen für Newsletter:

1. Newsletter Desktop Software

Der Klassiker, das Programm wird gekauft und am eigenen Desktop installiert. Je nach Lizenzmodell darf die Software auf mehreren Rechnern verwendet werden und/oder von mehreren BetreuerInnen mit unterschiedlichen Funktionen. Oft ist damit eine relativ einfache Bedienung verbunden, nicht selten erinnert eine Desktop Newslettersoftware an gängige E-Mail Programme. Nachteilig wirkt sich die Datenbankpflege aus, denn schließlich müssen Neueinträge ständig aktualisiert und die bestehenden Einträge in regelmäßigen Abständen abgeglichen werden. Dafür gibt es diverse Import- und Exportfunktionen und manchmal auch Scripts, welche eine Art Automatisierung dieser Prozesse erleichtern. Unser Beispielanwendungsfavorit dazu wäre Mirko Böer’s Supermailer (www.supermailer.de).

2. Newsletter Webanwendung - fremd gehostet

Um die Datenbankpflege ebenso wie den Versand stark zu vereinfachen, wurden im Laufe der Zeit Webanwendungen populärer. Unter diesen ist eine Art Wartungssystem (CMS) zu verstehen, welches online Newsletter erstellen lässt. Wer sich neu einträgt, wird automatisch in den Verteiler aufgenommen, wer sich austrägt wird ohne kompliziertem zutun wieder entfernt. Dabei sind keine Import- oder Abgleicharbeiten von Seiten der Betreiber nötig, was die Verwaltung und Pflege der Newsletter Rezipientenlisten leicht macht. Wer die Installation einer derartigen Anwendung scheut, der greift auf professionelle Newsletter Anbieter zurück und zahlt in der Regel entweder monatliche Beträgen je nach Versandkontingent oder - wenn angeboten - einmalige Beträge pro Versand abhängig von der jeweiligen Versandmenge. Oft werden geringe Versandmengen auch kostenlos angeboten (z.B. bis zu 2000 Adressaten pro Monat). Der Anbieter der Software hostet dabei die Software auf dem eigenen Server, sorgt für den reibungslosen Versand und speichert auch alle Daten in der eigenen Datenbank. Speziell der letzte Umstand beunruhigt manche Betriebe, denn sie möchten (nach all den Datenschutz Skandalen) nicht, dass ihre gesamten Kundendaten auf fremden Servern liegen. Die Anbieter versuchen natürlich ihr Bestes, um Datensicherheit und Datenschutz zu gewährleisten. Unsere Favoriten aus diesem Bereich wären MailChimp und CleverReach.

3. Newsletter Webanwendung - am eigenen Server

Schließlich gibt es nun auch Newsletter Anwendungen auf CMS Basis, die am eigenen Server gehostet werden. Hier bleiben alle Kundenadressen und weiteren Daten, ebenso wie die Mails, Vorlagen und das Bildmaterial auf dem eigenen Server. Die Anwendungen sind mittlerweile kostengünstig, lassen sich nahtlos ins eigene CMS integrieren und greifen damit auch oft auf das verwendete Bildmaterial der Website zurück. Enorm vereinfacht wird dazu auch der An- und Abmeldeprozess und oft auch ergänzt durch die Möglichkeit, als RezipientIn die Daten selbst aktualisieren zu können. Einzig zu beachten ist bei dieser Wahl, dass (i) der Server über die Kapazität und die Rechte (besser beim Provider nachfragen) bereitstellt, Massenmails zu versenden. Und (ii) weiters sollte auf die gute Absicherung des CMS geachtet werden, um es Hackern nicht zu leicht zu machen, die Newsletterdatenbank zu demontieren oder gar zu missbrauchen. Unser klarer Favorit aus dieser Gruppe ist die WordPress Anwendung MailPoet (ehemals Wysia). Diese werden wir nun vorstellen.

Newsletter gestalten mit MailPoet

Nachdem unser Favorit bei den Content Management Systemen ohne jeden Zweifel WordPress ist, setzen wir bei der Newsletter Software stark auf MailPoet. Die Anwendung wird über das MailPoet Plugin für WordPress installiert und ist ab sofort einsatzfähig. Über ein Menü in der linken WordPress Spalte lassen sich die Newsletter, die Abonnenten und die Einstellungen der Newsletter Software verwalten. Im ersten Punkt können schnell und einfach Newsletter erstellt oder auch bestehende Mailings dupliziert werden. Inhalte - sofern nicht manuell einzutippen - lassen sich auch aus bestehenden Blog- oder Seitenbeiträgen erstellen. ShopbetreiberInnen können auch einzelne Produkte als Newsletter Inhalt aus dem Shop kopieren. Im Idealfall könnte so ein aktueller Newsletter aus den letzten beiden Blog- oder Newsbeiträgen generiert und um die Vorstellung einer Produktneuheit ergänzt werden. Optional noch ein Absatz manuell hinzugefügt und der professionelle Newsletter ist fertig. Einzig was das Design und die einmalige Einrichtung betrifft - wer hier nicht selbst Hand anlegen möchte, lagert dies aus und lässt es von Webagentur erstellen. Ein Service, den wir für wenig Geld unseren Kunden anbieten und um eine Einschulung mit wertvollen Tipps zur Verwendung noch gern ergänzen.

Selbstverständlich erledigt die Newsletter Anwendung MailPoet auch perfekt die Datenpflege im Hintergrund. Ohne jedes zutun Ihrerseits können sich künftige Subscribenten in Ihrem Newsletter eintragen (rechtlich obligate double-opt-in Methode inkludiert), dort die eigenen Daten verwalten (passwortgeschützter Zugang) und sich auch gegebenenfalls wieder austragen (natürlich nur, wenn Ihr Newsletter zu nervig oder zu langweilig ist). Um den Erstbestand zu erstellen importieren Sie bestehende Newsletter Daten aus ihren Mailanwendungen (Import-Export Features).

Beim Versand des Newsletters kann eingestellt werden, dass pro Stunde nur bestimmte Kontingente versendet werden, um Spam Verdacht vorzubeugen. Nach dem Versand lassen sich die Öffnungs- und Klickraten sofort über die Newsletter Statistik einsehen und auswerten.

Die Newsletter Software MailPoet kann als kostenlose Variante genutzt werden, wenn an maximal 2000 Adressaten versendet wird. Bei der kostenlosen Verwendung sind einige Features eingeschränkt (z.B. detaillierte Statistiken, Bounce Management, Spam Score Check), auf die jedoch so mancher Klein- und Mittelbetrieb gut verzichten kann. Unabhängig davon kann für wenig Geld auf die Premium Version (ab € 99,- pro Jahr) aufgerüstet werden. Bereits die 99-Euro Premium Version erlaubt unlimitiert viele Adressaten und bietet Support, Bouncemail Management, detaillierte Statistiken und vieles mehr. Noch mehr müssten nur zahlen, wer die Anwendung auf mehreren Webseiten betreiben will.

Tipps zur inhaltlichen Gestaltung Ihres Newsletters

  1. Personalisierter Versand: Senden Sie keine Massenmails über die BCC oder CC Funktion der Mailsoftware, zu schnell werden Sie als Spammer klassifiziert und landen womöglich noch mit Ihrer E-Mail Adresse auf Blacklists. Bei CC Versand verstoßen Sie auch noch gegen den Datenschutz.
  2. Sinnvolle Betreffzeile: Die Betreffzeile Ihres Newsletters ist das erste, das erkannt wird. Ist sie zu technisch formuliert schreckt sie ab. Sorgen Sie in der Betreffzeile schon für den Wiedererkennungseffekt beim Kunden, schließlich wurde der Newsletter ja freiwillig bestellt und ist eigentlich erwünscht.
  3. Ausgewogenes Text- und Bildverhältnis: Gruppieren Sie Ihren Newsletter in mehrere Themenblöcke, jeder Block könnte eine kleine Grafik oder ein Foto zur Veranschaulichung haben. Nach jedem Block sollte ein Link zur Website sein, dort wird das Thema noch ausführlicher erklärt oder ihr Artikel lässt sich dort kaufen.
  4. Links zu Ihrer Website: Im Newsletter sollten mehrere Links zu den Themen auf Ihrer Website sein - schließlich möchten Sie ja erfahren, wen was interessiert hat. Werten Sie abschließend die Klicks auf die Links Ihres Newsletters aus, um die Themen in Hinkunft auf die Interessensbedürfnisse Ihrer Zielgruppe zu optimieren.
  5. Nicht Sprachen mischen: Vermeiden Sie tunlichst, einen Newsletter in verschiedenen Sprachen zu erstellen. Versenden Sie eine englischsprachige Variante an die englischsprachige Zielgruppe, eine deutschsprachige Variante an die Deutsch sprechende etc. Ansonsten wird Ihr Newsletter irrtümlich von automatischen Spamprüfern als Spam und damit unerwünschte Nachricht markiert und landet zu früh im Trash Ihrer Adressaten.
  6. Spam Check: Sie können sehr einfach Ihren Newsletter einer Spamprüfung unterziehen, bevor Sie ihn versenden. Plattformen wie z.B. Mail-Tester.de bieten diesen Service kostenlos an: https://www.mail-tester.com/
  7. Saubere und korrekte Datenbeschaffung: Sie dürfen Ihren Newsletter ausschließlich nur an Personen senden, die diesen definitiv bei Ihnen bestellen und sofern die Bestellung per E-Mail Formular auf Ihrer Website getätigt wurde, muss die erhaltene E-Mail Adresse noch verifiziert werden. Erst dann wird die Adresse im Verteiler aufgenommen. MailPoet bietet dazu die Double-Opt-In Methode für den Anmeldeprozess an, welche diese Prüfung nach Anmeldung automatisch einfordert (sofern dieses kostenlose Feature in den Einstellungen ausgewählt wurde - unbedingt prüfen). Kaufen Sie keine E-Mail Adressen im Internet!

Ich hoffe sehr, Ihnen mit diesem kleinen Ratgeber-Artikel etwas geholfen zu haben - nutzen Sie Newsletter Marketing, Sie werden sehen, es lohnt sich. Wenn Sie Fragen dazu haben, stehen wir Ihnen gern mir Rat und Tat zur Seite (office@b83.at oder +43-7612-21333 / +43-662-625166). Ach ja, über unsere Fußzeile können Sie sich gern in unserem Newsletter Verteiler eintragen und brauchen keine Artikel mehr versäumen. Und wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, dann freuen wir uns sehr über Ihre Bewertung, Ihren Kommentar oder … unbedingt … Ihre Weiterempfehlung 🙂

Weiterhin alles Gute für Ihr Marketing - viel Erfolg!

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