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Cookie-Richtlinie: Entspricht Ihre Site der Gesetzeslage?

Strafen bis zu € 37000,- drohen!

Man kann sich über Sinn und Unsinn der sogenannten Cookie-Richtlinie streiten, die dazu führt, dass seit geraumer Zeit Websites mit diesem Banner “ausgerüstet” sind, der in mehr oder minder aufdringlicher Art auf den Gebrauch von Cookies auf der Site informiert.
Man kann auch darüber streiten, wie sinnvoll diese Warnung ist, die doch in den meisten Fällen entweder schlicht ignoriert oder einfach weggeklickt wird.
Zusätzlich kann man darüber streiten, ob man nicht dann gleich aufs Ganze gehen müsste, und die Nutzung der Site durch User, die nicht wirklich zustimmen, verhindern müsste. (Pop-ups dieser Art gibt es auf britischen Sites zum Beispiel, wo man das Ganze noch etwas exzessiver betreibt.)
Über eines aber kann man leider nicht streiten: Der Strafrahmen für Websitebetreibende ist  mit bis zu € 37.000,- extrem hoch.

Darum unsere dringende Bitte an Sie:

Wenn Ihre Site zum Beispiel Google Analytics oder andere Analysewerkzeuge, einen Online Shop oder andere Google-Dienste nutzt und diese Warnung und die dazugehörige Datenschutzerklärung noch nicht gleich beim Öffnen zeigt, bitte beauftragen Sie uns damit, das für Sie einzurichten. Auch wenn das Ganze ein wenig Arbeitsaufwand (Datenschutzerklärung anpassen und hinterlegen, Link auf Browser Opt-Out hinterlegen, Warnung einblenden usw…) bedeutet:

Es ist auf jeden Fall günstiger, als eine Strafe zu riskieren.

Falls Sie gern weiterlesen möchten, hier sind weiterführende Links:

https://www.siwa.at/cookie-richtlinie-in-oesterreich

Bildquelle: iClipart.com

Belastende Einträge von Google löschen lassen

Üblicherweise erkläre ich den Leuten, wie sie ihre Einträge möglichst prominent in die Google Suchergebnis-Seiten bringen. Heute geht es um etwas anderes. Heute geht’s darum, wie wir Einträge aus diesen Ergebnislisten wieder herausbekommen.

Doch diese Einträge sind natürlich nicht solche, die uns zur Promotion helfen, sondern all jene, die beispielsweise in Verbindung mit Ihrem Namen Sie kompromittieren und dadurch belasten. Diese zu entfernen, das war bis jetzt vor allem dann schwierig, wenn sie von Webseiten kommen, auf die Sie selbst keinen Zugriff haben. Das könnte z.B. eine Art Pressemitteilung über ein Insolvenzverfahren in der Vergangenheit sein, welches mit Ihrem Namen in Verbindung steht.

Auf Grund eines Urteils des Gerichtshofes der Europäischen Union wurde nun von Seiten Google ein Formular zur Beantragung der Entfernung von unliebsamen Einträgen aus den Google Ergebnisseiten bereit gestellt.

Rechtsprechung zur Entfernung von Google Einträgen
Es bezieht sich den EU Forderungen gemäß auf Einträge, welche Ihren Namen enthalten und “in Anbetracht aller Umstände des Einzelfalls, insbesondere der verstrichenen Zeit, den Zwecken, für die sie verarbeitet worden sind, nicht entsprechen, dafür nicht oder nicht mehr erheblich sind oder darüber hinausgehen”.

 

Das Löschungsansuchen kann von allen BürgerInnen der EU und aus der Schweiz, Liechtenstein und Norwegen verwendet werden. Dabei bezieht sich die Löschung dann auch nur auf die Google Ergebnisseiten der betroffenen Länder. Dass belastende Einträge im Internet nach wie vor zu finden sind, lässt sich auch damit nicht wirklich vermeiden. Im Rahmen von Kooperationen kann wohl davon ausgegangen, dass von Google gelöschte Einträge auch aus den Bing Ergebnissen verschwinden, jedoch kaum aus anderen mit Ihrem Namensbeitrag verlinkten Seiten und vermutlich auch nicht aus den US-Ergebnisseiten von Google.

Was benötigen Sie um die Löschung zu beantragen?

  1. Sie öffnen die von Google eingerichtete Seite:
    Antrag auf Entfernung aus den Suchergebnissen gemäß
    Europäischem Datenschutzrecht
  2. Zur Eingabe der Daten erforderlich ist Ihr eigener Name, Ihre E-Mail Adresse und der Name der betroffenen Person (falls es dabei nicht im Ihren eigenen Namen geht)
  3. Selbstverständlich müssen Sie die Internetadressen (URLs) der betreffenden Seiten genauestens angeben. Für jeden angegebenen Link ist die Erklärung erforderlich, warum er aus den Ergebnislisten entfernt werden sollte.
  4. Zur Verifikation Ihrer Daten und um Missbrauch vorzubeugen, verlangt Google noch eine Kopie Ihres gültigen Lichtbildausweises (Personalausweis oder Reisepass)

Schließlich wird noch etwas Geduld erwartet, denn Google hat bereits tausende Anträge in der Bearbeitung und jeder einzelne wird verständlicherweise manuell überprüft. Folglich gibt sich der Konzern bedeckt, was die Wartezeit für die Löschung betrifft.

Weiterführende Literatur:

 

 

Logos der Social Media Plattformen

Unschwer vorstellbar, dass Betriebe wie Google, Facebook, Twitter etc. einfach mal so ihr Logo zur freien Verwendung hergeben möchten. Aber unsere Grafikdesigner experimentieren nur zu gerne mit den Farbvariationen, die sich zB mit dem Twitter-Vogel umsetzen lassen - ohne Genehmigung von Twitter versteht sich.

Das sollte besser unterlassen werden. Auch wenn es noch so nett ist, dass das Twitter Logo auf einer Website ausgegraut auftaucht und erst beim Mouse-Over seine hellblaue Farbe bekommt, Twitter mag das gar nicht gern und üble Abmahnungen (mit hohen Beträgen) könnten die Folge sein. Gleiches gilt übrigens auch für die Verwendung des Namens “Twitter”.

Und nachdem ähnliche Bestimmungen auch von der Verwendung des Google und Facebook Logos gelten (Google scheint besonders heikel damit umzugehen), habe ich hier die Links der Nutzungsrechte zumindest für diese drei Social Media Portale hinterlegt:

P.s.: Natürlich habe ich in unserer vorläufigen Header-Grafik die Bilder von den jeweils genehmigten Seiten heruntergeladen.