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SEO und die Google Bildersuche

Nicht nur für Galerie- und Online Shop BetreiberInnen stellt sich immer öfter die Frage, ob bzw. wie die Google Bildersuche gezielt genutzt werden kann, um relevante Zugriffe auf die Website zu erhalten. Dabei ist sie bei manchen Themen / Websites für bis zu 40% des verursachten Traffics verantwortlich. Angesichts dieser Tatsache wird die Bildersuche bei vielen Strategien und Aufträgen zur Suchmaschinen Optimierung viel zu wenig berücksichtigt. Dieser Beitrag sollte das zur Bilder-SEO nötige Know-How vermitteln.

Bilder zur Verstärkung der Signalwirkung für Suchmaschinen

In der modernen Suchmaschinenoptimierung dreht sich nahe zu alles um die Bildung von Kontexten, um möglichst vielseitig auf den jeweiligen Schwerpunkt hinzuweisen. Ausgeschmückt werden diese Kontexte mit dem typischen, modernen - semantischen - Markup, um für Mensch wie für Maschine (sprich Bot / Suchroboter etc.) durch Überschriften, Listen, Hervorhebungen etc. Schwerpunkte visuell wie auch technisch erkennbar zu machen. Vereinfacht ausgedrückt, eine einzelne Webseite mit deinem Schwerpunkt “Mountainbiking” sollte mit genügend Text (mindestens einigen Absätzen) und entsprechender Gliederung (Überschriften, Listen …) ausführlich über genau das berichten, was unmittelbar zum Thema “Mountainbiking” gehört. Dabei ist nicht mehr sehr von Belang, ob nun der entsprechende Kernbegriff besonders oft in diesen Texten vorkommt oder nicht. Entscheidend ist, dass Begriffe, die das Thema umschreiben, entsprechend eingesetzt werden.

Und damit kommt auch das Bild ins Spiel. Denn, wenngleich auch nach-wie-vor der Google Bot “kein Interesse” am visuellen Bildinhalt hat (zumindest nicht was die potentielle SEO Gewichtung betrifft), so können doch auf ganz unterschiedliche Weise Texte im Zusammenhang mit der Einbindung des Bildes verwendet werden.

Folgende Text-Stellen sind für Bilder SEO und das Ranking relevant:

  1. Der Dokumentname des Bildes - ASCII konform (keine Sonderzeichen oder Leerzeichen), jedoch begrifflich durch Trennstriche erweiter- bzw. gliederbar.
  2. Der Dokumentpfad im Sinne der Kategorisierung des Bildes - z.B. Zimmer Fotos des Hotels könnten im Verzeichnis “Zimmer” abgelegt werden.
  3. Der Alternativtext des Bildes - sprich, der Inhalt des alt-Attributes (wichtig: die Vorgaben der Barrierefreiheit sollten hierbei nicht außer Acht gelassen werden).
  4. Der Bildtitel - sprich, der Inhalt des title-Attributes (taucht auf, wenn die Maus über das Bild bewegt wird und verhilft damit auch zu mehr Nutzerfreundlichkeit).
  5. Schließlich das Textumfeld des Bildes, schließlich sollte das Foto ja zum Kontext passen, bei dem es eingebunden wurde und umgekehrt kann durch den Kontext der Inhalt oder die Botschaft des Bildes noch zusätzlich verstärkt werden.

Folgende Parameter sollten bereits beim Abspeichern des Bildes berücksichtigt werden:

  1. Dateigröße: Es empfiehlt sich, Bilder als Webbilder reduziert abzuspeichern und die Ladezeit des Fotos dadurch zu verringern. Wozu sollten hochauflösende, für den Ausdruck optimierte Grafiken von Google als Suchergebnis am Desktop oder Smartphone gelistet werden?
  2. Bildformat: Da Bilder im Querformat häufiger angeklickt werden als Bilder im Hochformat oder in unkonventionellen Formaten, bevorzugt Google getreu der Idee “zeige öfter, was User wollen” Querformat Fotos und Bilder mit 4:3 Maß-Verhältnissen.
  3. Sitemap Eintrag: Optional können Bilder bzw. deren Pfade auch in die XML Sitemap eingetragen werden, was Indizierungsvorteile bei der Google Search Console (ehem. Webmaster Tools) und bei den Bing Webmaster Tools mit sich bringt.

Abschließende Bemerkung zum Ranking

Vorteile durch Integration der Bilder in die Suchmaschinen Optimierungsstrategie ergeben sich, da (i) über die Bildersuche Traffic generiert werden kann. Nicht selten wird aus den Suchergebnissen der Google Bildersuche die Website des betreffenden Bildes aufgerufen. Einige Onlineshop Betreiber nutzen gezielt diese Möglichkeit um Kunden über Produktbilder auf den Shop zu bringen (z.B. Zalando). (ii) Die SEO Visibility wird verstärkt. (iii) Ein weiterer Vorteil kann sich ergeben, wenn Bilder einen höheren Bekanntheitsgrad haben und die Website, auf der sie eingebunden werden, eindeutig und unmissverständlich diese Bekanntheitsgrad auch inhaltlich (durch die weiteren Kontexte) verstärkt. Z.B. das Bilderranking einer Website über den Künstler Paul Flora könnte sich vom Mitbewerb (andere Webseiten, wo unter anderem auch Paul Flora Bilder verkauft, dargestellt und angeboten werden) positiv abheben. Vor allem, wenn bei den Dateibenennungen, alt- und title-Attributen der Künstlername eingesetzt wurde und nebst Bildmaterial auch ausführlich weitere Informationen (Kontexte) um den Künstler auf der gesamten Website zu finden sind.

Fazit: Wer bis jetzt das Bilder-SEO Kapitel verschlafen hat, sollte unbedingt nun nachrüsten. Es ist nicht schwer, nicht viel Arbeit und verhilft zu mehr Besuch auf der Website und zu verstärkter Sichtbarkeit. Jedoch nicht vergessen, um die Bilder auch entsprechend Text unterzubringen, dann wird die Signalwirkung stärker und das Ranking vermutlich verbessert. Wir wünschen jedenfalls schon mal viel Erfolg dabei und freuen uns über Ihre Bewertung, Shares und Kommentare dazu. 😛

Weitere Informationen dazu:

5 Online Marketing Vorsätze für das Jahr 2014

Suchmaschinenoptimierung und Online Marketing ErfolgJetzt wird’s spannend, denn das neue Jahr gibt uns doch die Chance (Motto: Gute Vorsätze sammeln), die Themen “Online Marketing und Social Media Marketing” erstens zu überdenken und zweitens - schließlich auch richtig anzugehen. Versäumnisse der letzten Jahre sollten nachgeholt werden und die Erfolge könnten sich damit schon nach 1-2 Monaten nicht nur in der Statistik niederschlagen.

Zur Motivation für alle, die erkannt haben, wie wichtig die Vermarktung ihrer Website ist, haben wir hier 5 Punkte/Vorsätze/Tipps zusammengefasst, die sich unspektakulär umsetzen lassen.

1. Suchmaschinenoptimierung Tipp eins - Inhalte liefern

Text Inhalte auf Webseiten sind wichtiger denn je und tunlichst vermieden sollte plumpes Keyword-Stuffing bei der Aufbereitung der Texte. Ab jetzt kommt es auf den Kontext im Content an (Stichwort Content-Marketing). Mit dem kürzlich erschienenen Google Hummingbird Update macht Google einen weiteren Schritt zur Schwerpunkterkennung auf Webseiten durch Analyse von inhaltlichen Zusammenhängen. Es ist nicht mehr wichtig, Keywords buchstabengetreu möglichst oft auftauchen zu lassen. Liefern Sie Kontexte, beschreiben Sie Ihr Thema ausführlich auf verschiedenste Weise und fügen Sie das eine oder andere Bild (Alternativtexte nicht vergessen) sowie etwas Querverlinkung zur Auflockerung hinzu. Google wird es honorieren.

2. Suchmaschinenoptimierung Tipp zwei - “Linkpopularität 2.0”

Links auf die eigene Website können gefährlich und sehr kontraproduktiv sein, richtig, das hat uns Google u.a. mit dem Penguin Update beigebracht. Bei wem das noch nicht angekommen ist - sprich - wer immer noch massenweise Backlinks sammelt und vielleicht sogar noch dafür zahlt, dem sei geraten, spätestens jetzt hier einzubremsen, bevor es zu spät ist. Google straft irrelevante Backlinks und Links aus vielen Linkfarmen und zusammenhanglosen Foren unweigerlich ab, auch wenn es Monate dauern kann, bis die Folgen überall spürbar sind. Dennoch gilt, relevante Links zur eigenen Website sind sehr wichtig, nur relevant müssen diese wirklich sein. Sammeln Sie und suchen Sie Gelegenheiten aus passenden (zu Ihrem Thema passenden) Beiträgen, Facebook Posts, Google+ Artikeln etc. Links zu Ihrer Website zu generieren. Nutzen Sie Blogs, nutzen Sie Google+, YouTube, Twitter etc, darauf wird es künftig wesentlich mehr ankommen. Ignorieren Sie diese Neuerung und die Chancen auf gute Plätze in den Suchergebnissen schwinden enorm.

3. Social Media Präsenz intensivieren

Ihre Produkte, Ihre Marke, Ihre Ideen müssen ins Gespräch der Leute kommen. Social Media Marketing ist doch etwas, dass Jahrtausende Kernelement des Marketings war. Social Media Marketing liefert ein “digitalisiertes Wirtshausgespräch” in dem Ihre Angebot nicht fehlen darf. Damit wird es zum Ausgangspunkt für die so bedeutsame Mund-zu-Mund Propaganda und schafft im Hintergrund Multiplikatoren für Ihre Ideen einem Schneeball System gleich.

Aber es setzt voraus, dass Sie “mitspielen”. Mindestens benötigen Sie dazu eine Facebook Seite, einen Twitter Account und eine Google+ Firmenseite und diese sollten auch regelmäßig mit Inhalten gefüttert werden. Ob dies durch Sie selbst oder durch Ihre Social Media Betreuer geschieht ist dabei nebensächlich. Bitte kommen Sie dabei nicht mit dem Argument des großen Aufwandes - nie konnten Sie mit so wenig Aufwand so viel bewirken wie beim überlegten Einsatz von Social Media Strategien. Lassen Sie sich aufklären!

4. Digitale Vertriebskanäle einrichten

Sehen Sie das Internet als Netzwerk, in welchem Sie mit Ihren Themen ihr eigenes Vertriebsnetzwerk ausbauen können. Laden Sie dazu einfache, nicht-professionelle aber dafür authentische Kurzfilme auf YouTube oder Vimeo hoch, verstreuen Sie doch mal eine Reihe Produktbilder mit Kurzbeschreibungen in Flickr oder über Instagram. Ändern Sie die Inhalte auf Ihren Webseiten und fügen Sie einen kleinen Blog hinzu. Dies alles jedoch immer unter dem Vorsatz der Querverlinkung. Die Leute sollen über unterschiedlichste Kanäle zu Ihren Produkten finden.

5. Schon mal über Bezahltwerbung nachgedacht?

Ich weiß ja nicht, wie viel Sie im Print-Bereich für Werbung ausgeben (z.B. Inserate, Folder, Kataloge), aber, ich würde an Ihrer Stelle überdenken, wie viel Sie davon bereit wären, in den Bereich Anzeigenwerbung bei Google und Facebook zu übertragen. Denn der Erfolg ist hier deutlich messbar und ihre Anzeige trifft ihre Zielgruppe nahezu ohne jeden Streuverlust. Dabei wird auch Ihr Budget wesentlich weniger belastet und die Flexibilität erhöht. Wir entscheiden heute oft täglich über die Schaltung oder Änderung eines Online Werbetextes oder über die Justierung des Tagesbudgets für eine Kampagne. Sie können vieles dabei selbst in die Hand nehmen oder Sie überlassen es den Profis, in jedem Fall wird es sich rechnen.

Zum Abschluss noch ein paar Lesetipps für den Jahresanfang:

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen alles Gute und
viel Erfolg und Motivation für das Jahr 2014!

 

Suchanfragen nur im Webmaster Tool

Wer in den letzten Tagen in Google Analytics die Suchbegriffe über “Suchanfragen” analysieren wollte, hat sich sicher ziemlich gewundert, dass keine Daten angezeigt wurden. Wurde die Website tatsächlich in dieser Zeit nie über Google nach einer erfolgten Suche aufgerufen? Klar, dass einige dann einen Schreck bekommen, unabhängig davon, dass die Analyse der Suchbegriffe doch recht wichtig ist. Woher sonst wüssten wir, welche Begriffe besser optimiert werden sollten.

Vorweg - Abhilfe schaffen die Google Webmaster Tools, deren Bedeutung ohnehin nicht unterschätzt werden sollte. M.E. ein Muss für jede Webseite, die Suchmaschinen Optimierung im Hintergrund hat. Hier finden sich die Keywords unter der Projekt Rubrik Suchanfragen in gewohnt detaillierter Weise aufgelistet.

Von Seiten Google dürfte auch unter den Webmaster Tools anfang Oktober 2013 ein Problem die Auflistung der Suchanfragen blockiert zu haben (vgl. OnlineMarketing.de, 1.10.2013). Dabei handelte es sich jedoch nur um einen Bug, der bereits längst behoben ist. Nicht um einen Bug scheint es sich wohl bei Google Analytics’ Suchanfragen Auflistung zu handeln, anscheindend wird dieses Feature nur mehr im Rahmen der bezahlten Treffer aktiv sein - naja, mal sehen (ob dies tatsächlich stimmt, da müssten wir noch etwas recherchieren).

Wir verwenden ergänzend zu Google Analytics schon lange die einfache Variante der Statistik von Statcounter sowie seit neuestem auch die Statistik von WordPress.com. Seltsamerweise liefert auch Statcounter momentan nicht mehr die sonst recht gut aufgeschlüsselten Details zu den Suchbegriffen. Gut, dass es die Webmaster Tools gibt 🙂