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Ihre Angebote in Google Maps

Beiträge, Produkte, Veranstaltungen oder Angebote in Google MyBusiness

Viele haben es ja schon mitbekommen, Google MyBusiness - jenes Tool, über das die eigenen Geschäftsdaten für Google, Google+ oder eben die so wichtige Unternehmensdarstellung in Google Maps eingegeben werden - hat ein mittlerweile nicht mehr ganz so neues Feature: Eigene Beiträge können dem Google Maps Eintrag hinzugefügt werden. Folgende Beitragskategorien werden dabei auch mittels Call-to-Action Schaltflächen unterstützt:

  • Reservierungen (z.B. zu Veranstaltungen)
  • Anmeldungen (z.B. zu Veranstaltungen)
  • Kaufen eines Produktes
  • Angebote ansehen

Für Veranstaltungen kann zusätzlich das Beginn und Enddatum eingestellt werden.

Wie füge ich nun einen neuen Eintrag hinzu, der dann in Google Maps aufscheinen soll? Dies machen Sie über die Google MyBusiness Verwaltung Ihres Google Kontos (sprich, Sie benötigen dazu natürlich ein Google MyBusiness Konto (Details zur Anmeldung finden Sie hier). Wählen Sie sich in Ihr Google MyBusiness Konto ein, so sehen Sie bereits in der linken Navigationsspalte als auch in der Übersicht den deutlichen Hinweis zu den Beiträgen (derzeit noch mittels Markierung “neu” blau hervorgehoben). Klicken Sie auf Beiträge, erhalten Sie die Option zur Erstellung Ihres ersten Beitrages. Später können Sie über diesen Weg auch ständig Ihre bestehenden Beiträge nachbearbeiten oder entfernen.

Es ist ein unverzichtbarer Vorteil, nebst Veranstaltungen oder Produkthinweisen, dieses Feature vor allem auch für aktuelle Angebote zu nutzen. Bereichern Sie die Information, die Ihre potentiellen Kunden finden, wenn diese Ihren Unternehmenseintrag auf Google Maps sehen und heben Sie sich durch spezifische Zusatzinformationen vom Mitbewerb ab. Und vergessen Sie dabei nicht, dies alles dient der gegenwärtig populärsten Suchmaschine zur besseren Einschätzung Ihres Unternehmens.

Wichtig - wir können das auch für Sie übernehmen
Zu guter Letzt, nachdem wir ja auch davon leben: Genau dies und noch viel viel mehr, können gerne auch wir für Sie übernehmen, oder Sie dabei professionell und dementsprechend wirksam unterstützen. Fragen Sie doch einfach ganz unverbindlich bei uns an:
Anfrage zur SEO oder Social Media Betreuung

Mehr Info dazu:
Google Hilfe: Beiträge auf Google MyBusiness

Facebook Antwort-Assistent

Viele haben ihn schon mal gesehen, er ist sehr nützlich und zusätzlich benutzerfreundlich. Dennoch wird der Facebook Antwort Assistent noch sehr selten auf Facebook Seiten eingerichtet, obwohl er definitiv ein wichtiger Grundstein des Facebook Marketings ist. Hier möchten wir Ihnen kurz zeigen, wie Sie ihn bei Ihrer Facebook Seite einrichten können.

Facebook liefert aktuell drei kostenlose Automatisierungsmechanismen im Rahmen des Nachrichten Services, alle lassen sich auch etwas personalisieren:

  1. Automatische Sofortantworten, wenn jemand Ihnen eine Nachricht über Facebook sendet.
    Angenommen Sie möchten, dass, wenn Ihnen jemand eine Nachricht über Ihre Facebook Seite sendet, mitteilen, dass Sie vielleicht erst in einigen Tagen antworten können. Oder, da Sie wissen, Sie sehen nicht sehr oft in Ihre Facebook Messenger Box (der Firmen Facebook Seite - ein klassisches KMU Problem), dann könnten Sie doch Ihren Anfragenden eine Nachricht (automatisch senden), in welcher Sie darauf hinweisen, die Anfrage sicherheitshalber auch per E-Mail zu senden.
  2. Facebook Offline Assistent, wenn Sie grad keinen Zugriff haben.
    Auch wenn Sie unterwegs sind und keine Möglichkeit, Zeit oder Lust haben, auf Messenger Anfragen zu antworten, können Sie mit diesem Assistenten eine automatische Nachricht festlegen. Diese wird gezeigt, falls jemand eine Anfrage an Ihre Facebook Seite sendet.
  3. Messenger Begrüßungsnachricht, ein automatisches “Hallo” senden.
    Diese Nachricht wird gezeigt, wann immer jemand erstmalig eine Unterhaltung im Facebook Messenger mit Ihnen beginnt.

Um den Facebook Nachrichten Assistenten einzurichten und die drei Optionen (oder eine der drei Optionen) nutzen zu können, öffnen Sie Ihre Facebook Seiten-Einstellungen und wählen Sie im Menü links den zweiten Punkt “Nachrichten” aus. Im rechten Fenster finden Sie nun die Nachrichteneinstellungen. Der Antwortassistent befindet sich in der zweiten unteren Hälfte der Seite:

Facebook Seiten Einstellungen → Nachrichten → Antwortassistent

 

Wenn Sie weitere Fragen dazu haben oder wenn Sie möchten, dass wir Ihnen beim Einrichten Ihres Antwortassistenten behilflich sind, zögern Sie nicht - schreiben Sie uns eine E-Mail an office@b83.at oder rufen Sie doch einfach an +43-7612-21333

 

SEO und die Google Bildersuche

Nicht nur für Galerie- und Online Shop BetreiberInnen stellt sich immer öfter die Frage, ob bzw. wie die Google Bildersuche gezielt genutzt werden kann, um relevante Zugriffe auf die Website zu erhalten. Dabei ist sie bei manchen Themen / Websites für bis zu 40% des verursachten Traffics verantwortlich. Angesichts dieser Tatsache wird die Bildersuche bei vielen Strategien und Aufträgen zur Suchmaschinen Optimierung viel zu wenig berücksichtigt. Dieser Beitrag sollte das zur Bilder-SEO nötige Know-How vermitteln.

Bilder zur Verstärkung der Signalwirkung für Suchmaschinen

In der modernen Suchmaschinenoptimierung dreht sich nahe zu alles um die Bildung von Kontexten, um möglichst vielseitig auf den jeweiligen Schwerpunkt hinzuweisen. Ausgeschmückt werden diese Kontexte mit dem typischen, modernen - semantischen - Markup, um für Mensch wie für Maschine (sprich Bot / Suchroboter etc.) durch Überschriften, Listen, Hervorhebungen etc. Schwerpunkte visuell wie auch technisch erkennbar zu machen. Vereinfacht ausgedrückt, eine einzelne Webseite mit deinem Schwerpunkt “Mountainbiking” sollte mit genügend Text (mindestens einigen Absätzen) und entsprechender Gliederung (Überschriften, Listen …) ausführlich über genau das berichten, was unmittelbar zum Thema “Mountainbiking” gehört. Dabei ist nicht mehr sehr von Belang, ob nun der entsprechende Kernbegriff besonders oft in diesen Texten vorkommt oder nicht. Entscheidend ist, dass Begriffe, die das Thema umschreiben, entsprechend eingesetzt werden.

Und damit kommt auch das Bild ins Spiel. Denn, wenngleich auch nach-wie-vor der Google Bot “kein Interesse” am visuellen Bildinhalt hat (zumindest nicht was die potentielle SEO Gewichtung betrifft), so können doch auf ganz unterschiedliche Weise Texte im Zusammenhang mit der Einbindung des Bildes verwendet werden.

Folgende Text-Stellen sind für Bilder SEO und das Ranking relevant:

  1. Der Dokumentname des Bildes - ASCII konform (keine Sonderzeichen oder Leerzeichen), jedoch begrifflich durch Trennstriche erweiter- bzw. gliederbar.
  2. Der Dokumentpfad im Sinne der Kategorisierung des Bildes - z.B. Zimmer Fotos des Hotels könnten im Verzeichnis “Zimmer” abgelegt werden.
  3. Der Alternativtext des Bildes - sprich, der Inhalt des alt-Attributes (wichtig: die Vorgaben der Barrierefreiheit sollten hierbei nicht außer Acht gelassen werden).
  4. Der Bildtitel - sprich, der Inhalt des title-Attributes (taucht auf, wenn die Maus über das Bild bewegt wird und verhilft damit auch zu mehr Nutzerfreundlichkeit).
  5. Schließlich das Textumfeld des Bildes, schließlich sollte das Foto ja zum Kontext passen, bei dem es eingebunden wurde und umgekehrt kann durch den Kontext der Inhalt oder die Botschaft des Bildes noch zusätzlich verstärkt werden.

Folgende Parameter sollten bereits beim Abspeichern des Bildes berücksichtigt werden:

  1. Dateigröße: Es empfiehlt sich, Bilder als Webbilder reduziert abzuspeichern und die Ladezeit des Fotos dadurch zu verringern. Wozu sollten hochauflösende, für den Ausdruck optimierte Grafiken von Google als Suchergebnis am Desktop oder Smartphone gelistet werden?
  2. Bildformat: Da Bilder im Querformat häufiger angeklickt werden als Bilder im Hochformat oder in unkonventionellen Formaten, bevorzugt Google getreu der Idee “zeige öfter, was User wollen” Querformat Fotos und Bilder mit 4:3 Maß-Verhältnissen.
  3. Sitemap Eintrag: Optional können Bilder bzw. deren Pfade auch in die XML Sitemap eingetragen werden, was Indizierungsvorteile bei der Google Search Console (ehem. Webmaster Tools) und bei den Bing Webmaster Tools mit sich bringt.

Abschließende Bemerkung zum Ranking

Vorteile durch Integration der Bilder in die Suchmaschinen Optimierungsstrategie ergeben sich, da (i) über die Bildersuche Traffic generiert werden kann. Nicht selten wird aus den Suchergebnissen der Google Bildersuche die Website des betreffenden Bildes aufgerufen. Einige Onlineshop Betreiber nutzen gezielt diese Möglichkeit um Kunden über Produktbilder auf den Shop zu bringen (z.B. Zalando). (ii) Die SEO Visibility wird verstärkt. (iii) Ein weiterer Vorteil kann sich ergeben, wenn Bilder einen höheren Bekanntheitsgrad haben und die Website, auf der sie eingebunden werden, eindeutig und unmissverständlich diese Bekanntheitsgrad auch inhaltlich (durch die weiteren Kontexte) verstärkt. Z.B. das Bilderranking einer Website über den Künstler Paul Flora könnte sich vom Mitbewerb (andere Webseiten, wo unter anderem auch Paul Flora Bilder verkauft, dargestellt und angeboten werden) positiv abheben. Vor allem, wenn bei den Dateibenennungen, alt- und title-Attributen der Künstlername eingesetzt wurde und nebst Bildmaterial auch ausführlich weitere Informationen (Kontexte) um den Künstler auf der gesamten Website zu finden sind.

Fazit: Wer bis jetzt das Bilder-SEO Kapitel verschlafen hat, sollte unbedingt nun nachrüsten. Es ist nicht schwer, nicht viel Arbeit und verhilft zu mehr Besuch auf der Website und zu verstärkter Sichtbarkeit. Jedoch nicht vergessen, um die Bilder auch entsprechend Text unterzubringen, dann wird die Signalwirkung stärker und das Ranking vermutlich verbessert. Wir wünschen jedenfalls schon mal viel Erfolg dabei und freuen uns über Ihre Bewertung, Shares und Kommentare dazu. 😛

Weitere Informationen dazu:

Wie Online-Marketing, SEO und Übersetzen sich gegenseitig bedingen

Im Rahmen der Globalisierung wird es für deutschsprachige Unternehmen immer wichtiger, auch im Ausland Präsenz zu zeigen, um den eigenen Kundenstamm stetig zu halten und zu erweitern.
Ein erster Schritt in diese Richtung ist oft der Aufbau einer multilingualen Webseite, um so internationale Kunden direkt ansprechen zu können. Hierbei besteht die Schwierigkeit, dass die Inhalte nicht nur unter Berücksichtigung der jeweiligen kulturellen Gepflogenheiten in andere Sprachen übersetzt werden, sondern auch an das spezifische Internetsuchverhalten der verschiedenen Adressatengruppen angepasst werden müssen. Das Stichwortet lautet SEO, Suchmaschinenoptimierung. Es wird also, neben einer fremdsprachigen, auch eine SEO-orientiere Betreuung von Internetauftritten notwendig, worauf bei der Auswahl der Übersetzer unbedingt beachtet werden sollte.
Insgesamt kann diese Übergangsphase von nationalem zu internationalem Unternehmen durch die Neuerstellung von Webseiten also als Schnittstelle zwischen Online-Marketing und Übersetzen gesehen werden.

Eigene Domänen oder verschiedensprachige Unterseiten?

Zunächst stellt sich beim Aufbau einer multilingualen Webseite die Frage, ob diese durch voneinander unabhängige Seiten mit eigenen länderspezifischen Top Level Domains (ccTLDs) oder aber durch verschiedensprachige Unterseiten der deutschsprachigen Hauptseite eingerichtet werden soll.
Ersteres hat den Vorteil, die Kunden direkter anzusprechen und glaubwürdiger zu wirken, ist jedoch auch mit erheblichem zusätzlichem Aufwand verbunden. Es bedarf nämlich des mühevollen Aufbaus von Backlinks, um überhaupt von Suchmaschinen gefunden zu werden. Letzteres ist in Bezug auf Einrichtung und Handhabung einfacher, es kann allerdings passieren, dass die jeweiligen Seiten nicht richtig erkannt werden für die beabsichtigte Sprache oder das beabsichtigte Land.
Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile, aber es ist mit beiden möglich, sowohl neue Kunden zu gewinnen, als auch bereits bestehende Kunden zu binden. Dies kann beispielsweise vorkommen, wenn ein des Deutschen mächtiger Kunde aus dem Ausland nun auf einmal in seiner Muttersprache angesprochen wird, wodurch die dem Unternehmen entgegengebrachte Sympathie und damit vielleicht auch die Wiederkaufrate zunehmen.
Alles in allem bleibt dennoch festzuhalten, dass der Aufbau einer multilingualen Webseite einen beträchtlichen finanziellen, personellen und zeitlichen Mehraufwand darstellt. Deshalb gilt es, im Vorhinein die Rentabilität solcher Seiten für das eigene Unternehmen genau abzuschätzen, um eine mögliche Fehlinvestition zu vermeiden.

Suchmaschinenrelevantes Übersetzen

SEO und Übersetzen im Online Marketing

© Rainer Sturm / pixelio.de

Als nächster Schritt steht dann das Übersetzen selbst an. Dabei sollte immer auf die Kompetenz eines professionellen und entsprechend qualifizierten Übersetzers vertraut und keinesfalls Laien oder gar eine Übersetzungssoftware eingesetzt werden. Denn letzteren fehlt nicht nur oft das sprachliche, sondern auch das kulturelle Feingefühl, welchen es jedoch unbedingt bedarf, um der hohen Komplexität der Angelegenheit gerecht zu werden. Ansonsten riskiert man eine schlechte Qualität oder gar Fauxpas, die schnell zu einem Imageverlust und dem Fernbleiben von Kunden führen können.
Bei einem professionellen Übersetzer ist darauf zu achten, dass die notwendigen Sprachkenntnisse vorliegen, auch in Hinsicht auf Dialekte oder regionale sprachliche Unterschiede, und ebenso, dass Wissen über das jeweilige Fachgebiet sowie über die Textform „Webseite“, d.h. Verständnis für SEO, vorhanden ist. Dazu zählt zum Beispiel, die suchmaschinenrelevanten Keywords und deren Kombinationen im Zielland zu kennen bzw. recherchieren zu können und so in die Übersetzung einzubauen, dass ein natürlicher und glaubhafter Text entsteht, von dem sich die Kunden angesprochen fühlen.

Bei den Keywords gibt es mehrere Parameter, die über Erfolg oder Misserfolg eines Textes bzw. einer Übersetzung entscheiden können. Zuerst ist es wichtig, zu wissen, welche Wörter in welcher Sprache in welchem Land Suchmaschinenrelevanz besitzen. Dabei darf auch nicht außer Acht gelassen werden, dass es in verschiedenen Ländern unterschiedliche führende Suchmaschinen mit anderen Algorithmen und daher auch anderen Keywords gibt. Darüber hinaus ist zu berücksichtigen, dass Keywords in mehreren Sprachen ähnlich oder sogar identisch sein können, zum Beispiel bei Begriffen aus dem Englischen, jedoch wegen ihrer unterschiedlichen Wichtigkeit nicht alle überall gleich übersetzt werden. Schließlich sollten die Wörter aus dem alltäglichen Gebrauch und nicht aus der Fachsprache stammen, denn sonst werden sie seltener gesucht. Gleichwohl ist es aber wichtig, dass sie ein gewisses Alleinstellungsmerkmal haben, um spezifisch genug zu sein.
Wenn die Keywords dann in den Text eingebaut werden, gilt es wiederum, einige Regeln zu befolgen. Die Position im Text ist ausschlaggebend, die Wörter sollten daher eher am Anfang stehen. Auch kann es sich positiv auf den Sucherfolg auswirken, wenn mehrere relevante Wörter miteinander kombiniert werden, d.h. nahe beieinander stehen. Die Häufigkeit und die Dichte der Keywords in einem Text kann ebenso ein entscheidender Faktor sein, beide sollten weder zu hoch noch zu niedrig sein. Es spielen auch sprachliche Feinheiten wie die Deklination eine Rolle: Wörter sollten beispielsweise immer im Nominativ bzw. in der damit identischen Form eines anderen Falles stehen, da Suchmaschinen hier unterscheiden und Menschen meist im Nominativ suchen. Meta-Elemente sind ebenso von Bedeutung, wenn also Keywords strategisch im Kopfbereich eines Dokuments platziert werden, kann dies auch die Suchmaschinen beeinflussen.
Werden die genannten Prinzipien beim Erstellen von Übersetzungen befolgt, so entstehen Texte, die den SEO-Maßstäben genügen und dadurch von den Kunden gefunden werden.

Mehrsprachige Websites und die Kundengewinnung bzw. -bindung

Es muss jedoch auch gesagt werden, dass multilinguale Webseiten irgendwann an ihre Grenzen stoßen bei der Kundengewinnung und -bindung. Zwar sind sie ein guter Einstieg, um in einem neuen Markt Fuß zu fassen, langfristig reicht es jedoch nicht aus, lediglich im Internet präsent zu sein.
Für eine dauerhafte Etablierung im Markt ist es von Nöten, dass die Kundenbetreuung zumindest muttersprachlich stattfindet oder sogar vor Ort im Ausland. Mit einem derartigen Ausbau der Unternehmenstätigkeit fällt die Notwendigkeit zur Übersetzung deutschsprachiger Inhalte weg und somit auch die in der Übergangsphase entstehende Schnittstelle zwischen Online-Marketing und Übersetzen. Denn nun gibt es muttersprachliche Mitarbeiter, die in Echtzeit und teilweise lokal Texte in anderen Sprachen produzieren können, welche dadurch mit einem geringeren zeitlichen wie finanziellen Aufwand verbunden sind. Außerdem ist es möglich, dass die Mitarbeiter vor Ort besser mit den Gegebenheiten des jeweiligen Landes vertraut sind als ein Übersetzer und dass die Webseite somit noch besser auf die spezifischen Kunden abgestimmt ist.
Dies führt schlussendlich zur Gewinnung neuer Kunden und zur Bindung bereits bestehender Kunden auch im Ausland, wodurch das Unternehmen einen weiteren Schritt in Richtung Internationalisierung macht.

Weitere Informationen:

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Google Hotelfinder neu mit Provisionsmodell

Mit dem Google Hotelfinder (Google Hotel Ads) werden Hotels aus der Google Suche heraus buchbar. Der Zugang für einzelne Hotels war dabei schwer und oft an Plattformen wie Booking.com gebunden. Abgerechnet wurde über Klickpreise, die unabhängig von Buchungen fällig wurden. Hinzu kamen noch die üblichen Provisionsgebühren der Portale. Wie Google dies im Herbst 2015 verändert hat, wird im folgenden Blogbeitrag erklärt.

Am Anfang war der Klickpreis und der Zugang schwierig

Seit Jahren ranken sich um die Google Hotel Ads - jene Anzeigen, die bei uns unter dem Google Hotel Finder bekannt wurden - verschiedenste Gerüchte und Spekulationen. Nachdem nur wenige Vermieter/Hotels damit vertraut sind, habe ich die Thematik in meine Social Media Veranstaltungen Herbst 2015 (Zukunftsakademie für Touristiiker, FH Salzburg Urstein) eingebunden. Grundsätzlich nichts Neues, hätte sich nicht genau in diesem Herbst 2015 gravierendes am Geschäftsmodell Google Hotel Ads (Hotelfinder) verändert. Seit Anfang 2013 wurde der Hotelfinder für österreichische Betriebe nutzbar. In Verbindung mit der ausführlichen Pflege der Google+ Seite bzw. des Google Local/Places Eintrages wurden Hotels unter dem Suchbegriff “Hotel” in Verbindung mit einem Regionsbegriff (z.B. “Salzburg”) unter der Google Suche gesondert gelistet und unter gewissen Bedingungen auch buchbar. Einfach war das Modell nicht und durchschaubar noch viel weniger. Für einzelne Hotels wurde der Zugang zum Hotelfinder ausschließlich über Hotelketten oder OTAs (Online Buchungsplattformen, z.B. Booking.com, Expedia, HRS) ermöglicht. Abgerechnet wurde bis vor kurzem über Google Klick-Preise (CPC), wobei für den Klick auch bezahlt werden musste, wenn keine Buchung aus dem Klick resultierte. Hinzu kamen noch die Provisionen an die OTAs. Mit dem Google Hotelfinder wurde übrigens auch das Google eigene Bewertungssystem (Sternchen sowie schriftliche Bewertungen) verknüpft.

Vereinfachter Zugang, Abrechnung auf Provisionsbasis

Die Google Hotel Finder Website wird nicht mehr benötigtSpeziell die Zugangsschwierigkeiten für einzelne Hotels aber auch die unnötigen Zusatzkosten durch den Klickpreis ohne Rücksicht auf Buchungen hat Google im September 2015 neu überdacht und zu Gunsten der Hotels verändert. Dabei wurde auch die “offizielle” Google Hotelfinder Website deaktiviert - sie verweist nun nur mehr darauf, dass die Hotelfinder Ergebnisse ohnehin in den Suchergebnissen aufgelistet werden. Die Anmeldung erfordert nach-wie-vor Channel Management Plattformen aber die Abrechnung erfolgt nach branchenüblichen Kommissionsstandards und wird auch nur bei getätigten Buchungen fällig. Google legt dabei auch Wert darauf, dass die Website des Hotels samt sämtlicher Kontaktangaben über den Hotelfinder aufrufbar bleibt, somit der Lead Generierung nichts im Wege stehen sollte. Entgegen der Strategie großer Buchungsplattformen, sollte die Gast-Hotel-Kommunikation dadurch forciert und nicht ausgebremst werden. Wenn das Channel Management die passenden Schnittstellen zur Verfügung stellt, kann auch die Buchung nach der Auswahl über den Google Hotel Finder über die Website des jeweiligen Hotels abgewickelt werden.

Lösung durch Channel Management Systeme wie z.B. Seekda

Bereits in der Veröffentlichung des neuen Google Hotels Ad Modells im September 2015 weist Google auf den österreichischen Betrieb Seekda.com hin, welcher nebst vieler anderer Schnittstellen zu Plattformen auch den Google Hotelfinder perfekt implementiert:

Seekda, one of the participating hotel technology solutions providers, helps us offer hotels a risk-free way to reach a massive audience efficiently.

Seekda bietet Kommissionsmodelle um 10%, 12% und 15% an. Die Kommission hängt an der Buchung, d.h. nur bei Buchungen wird sie fällig, nicht beim Klick auf die Google Hotel Anzeige im Hotelfinder. Die Buchungsabwicklung findet schließlich auf der eigenen Landingpage statt. Künftig kann ausgewählt werden, ob bei Google oder auf der eigenen Website gebucht wird (diese Option wird demnächst von Google unterstützt). Alle Kunden- und Zahlungsinformationen werden an das Hotel weitergeleitet (vgl. dazu Seekda, “Google Commission“, 28.11.2015).

Seekda.com als Channel Manager auch für Google Hotel AdsMit Limited Offers, einem Google Beta-Programm für Special Offers und vergünstigten Angeboten werden für diese bessere Positionen zur Erhöhung der eigenen Sichtbarkeit zubuchbar. Sie tauchen dann in der Suche bei den Hotel Ads des jeweiligen Hotels auf, d.h. es steht dann beispielsweise unter der “normalen” Hotel Anzeige im Hotelfinder der Hinweis, dass es derzeit ein spezielles Angebot mit 40% Vergünstigung gibt. Auch dies kann im Einrichtungsassistenten von Seekda vorgenommen werden.

Fairerweise möchte ich noch darauf hinweisen, dass es mittlerweile außer Seekda auch noch andere Partner für Google’s Hotelfinder Plattform gibt, die alle durch komfortable Schnittstellen die Google Hotel Ad Technologien für Hotels einbinden. Dazu gehört u.a. DerbySoft, Accor Hotel-owned Fastbooking, Sabre Hospitality Solutions, Seekda, TravelClick, und Trust International.

Weitere Literatur dazu: