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Mehrsprachige WordPress Seite aus SEO Sicht: Darauf kommt es an!

WordPress ist heute eines der beliebtesten CMS, das bei Webseiten zum Einsatz kommt. Angefangen als Blog-System, ist WordPress heute auch bei vielen Firmenseiten zu finden. Kein Wunder, denn die Funktionen die hier geboten werden, bieten alles was das Unternehmer-Herz benötigt. Besonderer Vorteil: Die Pflege ist vergleichsweise unkompliziert und Änderungen sind einfach zu implementieren. An einem konkreten Beispiel wird das besonders deutlich: Muss eine Firmenwebseite aufgrund eines Internationalisierungsvorhabens lokalisiert werden, so ist nicht nur die Mehrsprachigkeit umsetzbar – auch die SEO lässt sich problemlos bewerkstelligen. Vorausgesetzt man weiß, an welchen Schrauben gedreht werden muss.

Internationalisierung + SEO: Ein hartes Pflaster

SEO ist heute ein echter Erfolgsfaktor. Wer mit seiner Webseite zu relevanten Keywords ganz vorne auftaucht, der kann sich hochwertigen Leads und Anfragen, ja sogar direkten Sales, sicher sein.

Was im nationalen Markt jedoch bereits nicht einfach zu erreichen ist, ist auf einem neuen Markt und in einer anderen Sprache noch schwerer. Wer glaubt, dass die nationale Strategie 1:1 auf den Zielmarkt umgesetzt werden kann, der täuscht sich, denn:

  • Die Kultur des Ziellandes ist eine andere.
  • Das Suchverhalten (meist) ein anderes.
  • Sogar die Suchanfragen unterscheiden sich – hier spielt auch die Suchintention eine große Rolle, die es zu verstehen gilt, um entsprechende SEO zu betreiben.

All diese Dinge müssen Unternehmer untersuchen, um eine SEO-Strategie aufzustellen, die auch im jeweiligen neuen Markt und der neuen Zielgruppe funktioniert – ein professioneller Partner ist hier unbedingt notwendig. Und zwar nicht nur bei der SEO, sondern auch bei den Übersetzungen.

3 Gründe, warum internationale SEO einen professionellen Übersetzer braucht

Kulturelle Unterschiede zwischen dem Heimat- und dem Zielmarkt ziehen sich durch die gesamten Verhaltensweisen der Zielgruppe – das Suchverhalten ist hier keine Ausnahme. Wer die Kultur jedoch versteht und gleichzeitig eine entsprechende SEO-Strategie entwickelt, der gewinnt. In beiden Fällen kann ein Übersetzer, dessen Muttersprache die des Ziellandes ist, eine großartige Hilfe sein:

  1. Der Profiübersetzer lokalisiert die neuen Inhalte grammatikalisch richtig und absolut fehlerfrei – eine Grundvoraussetzung, an der es bei vielen Internationalisierungsvorhaben bereits scheitert.
  1. Ebenso wichtig wie korrekte Übersetzungen ist die Berücksichtigung von lokalen Sprachbesonderheiten – Spanisch ist nicht immer gleich Spanisch. Slang und Dialekte spielen für die Authentizität der Webseite beziehungsweise des Unternehmens eine wichtige Rolle.
  1. Oft sind die Einschnitte sogar noch größer. In manchen Teilen der Welt sind gewisse Produkte verboten oder verpönt, sodass es Sinn machen kann, dass eigene Portfolio anzupassen – der Übersetzer nimmt hier gleichzeitig eine Beratungsrolle ein und „warnt“ vor potenziellen Fettnäpfchen, die im schlimmsten Fall das Vorhaben scheitern lassen.

4 Punkte, die auf der „WordPress-SEO-Mehrsprachigkeitsliste“ ganz oben stehen

Hat man nun einen professionellen Übersetzer an der Seite, gilt es sich dem Punkt SEO zuzuwenden. Dabei sind es vor allem die folgenden 4 Punkte, auf die es zu achten gilt, um das Ranking auch auf dem neuen Markt zu optimieren:

  1. Title Tag und Meta Description

Achten Sie darauf, dass alle Title Tags und Meta Descriptions individuell (für jede Seite) erstellt werden. Vor allem der Title Tag ist aus SEO-Gesichtspunkten entscheidend und beeinflusst so das Ranking maßgeblich. Hier sollte das Main Keyword und gegebenenfalls ein Secondary Keyword für die jeweilige Unterseite zum Einsatz kommen.

  1. Domain und Struktur

Bei der Auswahl der Domainstruktur haben Sie verschiedene Möglichkeiten. Um sich hier entsprechende Optionen zu verschaffen, nutzen Sie am besten das WordPress Plug-In WPML, das selbst Anfänger leicht konfigurieren können. Ist das Plug-In integriert bieten sich Ihnen folgende Möglichkeiten:

  • Country Code top-level Domain (ccTLDs):

Für jedes Land nutzen Sie eine eigene länderspezifische Domain (.de, .at, .fr, usw.). Der Vorteil ist, dass eine .de Domain in Deutschland grundsätzlich besser rankt als eine .at Domain. Allerdings braucht es so für jede Domain eine eigene SEO-Strategie, was den Pflegeaufwand natürlich entsprechend erhöht. Für ortsabhängige Produkte jedoch sicher eine gute Wahl.

  • Unterverzeichnisse auf einer Generic top-level Domain (gTLDs):

Eine aus SEO-Gründen besonders geschickte Lösung, denn: Jeder Backlink zahlt sich direkt für alle „Sprachversionen“ der Webseite aus. Solche Unterverzeichnisse sehen dann so aus:

  • meinedomain.com/de/
  • meinedomain.com/en/
  • meinedomain.com/fr/

Diese Lösung bietet sich vor allem dann an, wenn man nach Sprachen und nicht nach Ländern unterscheiden möchte – also auch dann, wenn das Produkt ortsunabhängig genutzt werden kann. Einziges Problem: Lokales Hosting ist nicht möglich, sodass dieser Ranking-Bonus hierbei wegfällt.

  • Subdomains von einer Generic top-level Domain:

Um die Liste zu komplettieren, muss diese Option ebenfalls eine Erwähnung finden – allerdings ist sie die wohl schlechteste Wahl, denn es gibt nur einen Vorteil: Jede Subdomain kann individuell gehostet werden – der Verwaltungsaufwand und die individuellen SEO-Strategien stehen jedoch in keinem Verhältnis zum Nutzen. Hier steht allein das Setup und das Hosting im Vordergrund, nicht die SEO oder das Marketing.

  1. URLs und Slugs

WordPress bezeichnet URL-freundliche Versionen des Seitentitels als slug, beispielsweise www.meinedomain.com/mein-slug statt www.meindomain.com/ID75681?2. Um auch bei der Internationalisierung den SEO-Effekt zu nutzen, sollte die URL wichtige Keywords enthalten und übersetzt werden (beim Beispiel oben: www.meinedomain.com/en/my-slug)

  1. hreflang-Attribut

Der letzte Punkt auf der Liste, ist die Nutzung des hreflang-Attributs, das vor allem das Problem der Mehrdeutigkeit beheben soll. Vor allem bei ccTLDs für verschiedene Länder, die jedoch dieselbe Sprache sprechen, können Suchmaschinen häufig nicht „verstehen“, warum es drei Versionen dafür gibt. Dieses Unverständnis führt dazu, dass Google & Co. das passende Ergebnis nicht identifizieren kann und damit alle Versionen an Relevanz verlieren.

Das bereits erwähnte WordPress Plug-In WPML setzt automatisch das hreflang-Attribut, das der Suchmaschine zeigt, welche Sprachoption der Webseite für den Besucher die richtige ist.

SEO, Mehrsprachigkeit, Redaktionssysteme und vieles mehr – all das ist bei WordPress mit wenigen Klicks integriert, da die Pflege des Systems (im Vergleich zu anderen) sehr viel einfacher ist. Auch (und vor allem) dann, wenn die eigene WordPress Firmenwebseite für einen neuen Markt vorbereitet werden soll, sind dank entsprechenden Plug-Ins schnell die ersten Schritte getan. Gemeinsam mit einem professionellen Übersetzer und einer durchdachten SEO-Strategie steht dem Auslandserfolg nichts mehr im Weg,

Bildquelle: iClipart.com

Webseitenübersetzung & User Experience aufeinander abstimmen – So klappt’s

Die User Experience spiegelt im Grunde genommen das wieder, was der Nutzer bei einem Besuch einer Webseite erlebt – all die guten und schönen Dinge also, die ihm beim Navigieren, Suchen, Stöbern und (hoffentlich) Finden widerfahren. Das sogenannte UX Design zielt hier darauf ab, alle wichtigen Punkte zu optimieren. Dabei entscheidend: Ausruhen können sich Webseitenbetreiber leider nie. Und vor allem dann, wenn man neue Ländern erobern möchte, kommt einer der wichtigsten Teilbereiche der User Experience hinzu: Die Texte beziehungsweise die Webseitenübersetzungen.

Warum Webseitentexte (und Webseitenübersetzungen) Teil der User Experience sind

Mit dem Texten an sich, tun sich viele Menschen schwer – die Botschaft auf den Punkt zu bringen, ist nicht einfach. Sollen die Worte dann auch noch online erscheinen, sind weitere Qualitätskriterien zu beachten (darunter beispielsweise die SEO), die ebenfalls eine Rolle spielen. Kurz um: Gute Texte gibt es nicht an jeder Ecke.

Nehmen wir nun die User Experience, die im Grunde genommen all das beschreibt, was beim Besuch einer Webseite von Bedeutung ist. Die Navigation, die Inhalte und der Mehrwert – der Besucher soll von Beginn an „ein gutes Gefühl“ bekommen, das finden, was er sucht und letztendlich kaufen.

Wenn es also darum geht, dem Nutzer den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen, sind gute Texte entscheidend, denn: Ein Wörter-Wirrwarr macht einfach keinen guten Eindruck und verleitet ganz sicher nicht zum Kauf.

Dementsprechend wichtig sind dann auch Übersetzungen, wenn der Schritt ins Ausland gewagt wird – und zwar nicht nur im Sinne der Richtigkeit, sondern auch bei der Berücksichtigung kultureller Unterschiede. Auch hier geht es nur um das eine: die „perfekte“ User Experience. Die folgende kurze Anleitung soll deshalb einen ersten Überblick über die wichtigsten Schritte bei der Webseitenübersetzung geben, die als Teil der User Experience über den Erfolg im Ausland mit entscheiden.

Vorbereitung: Die Optimierung der User Experience auf dem Heimatmarkt

Die User Experience betrifft viele verschiedene Webseitenteile – umso entscheidender ist es, die eigene Internetpräsenz genau zu durchleuchten, um Schwachstellen zu finden. Und zwar bevor es ins Ausland geht, denn: Ist die User Experience bereits „zuhause“ nicht optimal, können auch perfekte Übersetzungen keine Verbesserung schaffen. Zumal es die Herausforderung noch schwerer macht, wenn die Optimierung der UX in einer fremden Sprache erfolgen muss.

Ein professioneller UX Designer kann hier helfen, die Webseite prüfen und Lösungsvorschläge bieten – zumindest, wenn sie technischer oder inhaltlicher Natur sind. Für die Abstimmung auf den neuen Markt sind Sie gefragt.

Schritt #1: Den Markt kennenlernen

Um die User Experience für Ihren neuen Markt zu optimieren, müssen Sie Ihren Markt zunächst kennen. Eine Reise vor Ort kann hier erste Einsichten liefern, Gespräche mit anderen Experten wiederum zeigen, was der neuen Zielgruppe wichtig ist, wie sie auf Webseiten navigieren – kurz um: Sie erfahren, was perfekte User Experience dortzulande bedeutet.

Schritt #2: Mit Menschen vor Ort arbeiten

Die Reise und die Gespräche aus Schritt #1 können jedoch nur eine Basis liefern. Besonders dann, wenn der Markt nicht nur entfernungstechnisch, sondern auch kulturell sehr weit vom eigenen entfernt ist, lohnt es sich, mit „Einheimischen“ zusammenzuarbeiten. Sie kennen den Markt und können Unternehmern als auch UX Designer wichtige Anhaltspunkte liefern, auf die es zu achten gilt.

Schritt #3: Bei Übersetzungen Expertenwissen nutzen

Wer den Markt kennt, mit Einheimischen zusammenarbeitet und die User Experience in der Heimat auf Vordermann gebracht hat, sollte sich nun daranmachen, die Webseite zu übersetzen. Hier zeigt sich erneut, warum die User Experience dabei eine wichtige Rolle spielt:

  • Nur korrekte Übersetzungen,
  • Übersetzungen, die kulturelle Besonderheiten berücksichtigen und
  • nur authentische Übersetzungen sorgen für ein gutes Benutzererlebnis.

Diese drei Punkte zeigen sich vor allem beim Vergleich zwischen Übersetzungen, die ein Mensch gemacht hat, und denen, die ein maschineller Übersetzer erledigt hat – bei maschinellen Übersetzungen sind Fehler vorprogrammiert. Vor allem, wenn es um kulturelle Besonderheiten innerhalb eines Landes oder sogar einer Sprache geht, (Dialekte, Slang und Ähnlichem) kann eine Maschine nicht die Professionalität liefern, die ein Unternehmen bei der Internationalisierung benötigt.

Schritt #4: Daran denken, dass die Webseite nur der Anfang ist

Die User Experience ist ein Aufgabenbereich, der nur wenige Grenzen kennt – deshalb gilt es auch über die Webseite hinauszudenken. Wer bereits an Übersetzungen arbeitet, sollte unbedingt auch weitere Marketingmaterialien updaten, darunter beispielsweise Online-Profile in sozialen Netzwerken oder Artikel im hauseigenen Blog.

Fazit:

Natürlich erhebt diese Anleitung keinen Anspruch auf Vollständigkeit – dafür sind einzelne Geschäftsmodelle einfach zu speziell, um sie durch eine Pauschalisierung perfekt abzudecken. Allerdings lassen die einzelnen Schritte erahnen, wie der generelle Ablauf sein sollte, warum die User Experience so wichtig ist und Webseitenübersetzungen ein entscheidender Teil davon sind. Unternehmer sollten versuchen, möglichst alle Punkte „abzuarbeiten“, bevor sie ihr Angebot auf dem neuen Markt präsentieren, um das Vorhaben von Beginn an auf stabile Beine zu stellen.

Wie Online-Marketing, SEO und Übersetzen sich gegenseitig bedingen

Im Rahmen der Globalisierung wird es für deutschsprachige Unternehmen immer wichtiger, auch im Ausland Präsenz zu zeigen, um den eigenen Kundenstamm stetig zu halten und zu erweitern.
Ein erster Schritt in diese Richtung ist oft der Aufbau einer multilingualen Webseite, um so internationale Kunden direkt ansprechen zu können. Hierbei besteht die Schwierigkeit, dass die Inhalte nicht nur unter Berücksichtigung der jeweiligen kulturellen Gepflogenheiten in andere Sprachen übersetzt werden, sondern auch an das spezifische Internetsuchverhalten der verschiedenen Adressatengruppen angepasst werden müssen. Das Stichwortet lautet SEO, Suchmaschinenoptimierung. Es wird also, neben einer fremdsprachigen, auch eine SEO-orientiere Betreuung von Internetauftritten notwendig, worauf bei der Auswahl der Übersetzer unbedingt beachtet werden sollte.
Insgesamt kann diese Übergangsphase von nationalem zu internationalem Unternehmen durch die Neuerstellung von Webseiten also als Schnittstelle zwischen Online-Marketing und Übersetzen gesehen werden.

Eigene Domänen oder verschiedensprachige Unterseiten?

Zunächst stellt sich beim Aufbau einer multilingualen Webseite die Frage, ob diese durch voneinander unabhängige Seiten mit eigenen länderspezifischen Top Level Domains (ccTLDs) oder aber durch verschiedensprachige Unterseiten der deutschsprachigen Hauptseite eingerichtet werden soll.
Ersteres hat den Vorteil, die Kunden direkter anzusprechen und glaubwürdiger zu wirken, ist jedoch auch mit erheblichem zusätzlichem Aufwand verbunden. Es bedarf nämlich des mühevollen Aufbaus von Backlinks, um überhaupt von Suchmaschinen gefunden zu werden. Letzteres ist in Bezug auf Einrichtung und Handhabung einfacher, es kann allerdings passieren, dass die jeweiligen Seiten nicht richtig erkannt werden für die beabsichtigte Sprache oder das beabsichtigte Land.
Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile, aber es ist mit beiden möglich, sowohl neue Kunden zu gewinnen, als auch bereits bestehende Kunden zu binden. Dies kann beispielsweise vorkommen, wenn ein des Deutschen mächtiger Kunde aus dem Ausland nun auf einmal in seiner Muttersprache angesprochen wird, wodurch die dem Unternehmen entgegengebrachte Sympathie und damit vielleicht auch die Wiederkaufrate zunehmen.
Alles in allem bleibt dennoch festzuhalten, dass der Aufbau einer multilingualen Webseite einen beträchtlichen finanziellen, personellen und zeitlichen Mehraufwand darstellt. Deshalb gilt es, im Vorhinein die Rentabilität solcher Seiten für das eigene Unternehmen genau abzuschätzen, um eine mögliche Fehlinvestition zu vermeiden.

Suchmaschinenrelevantes Übersetzen

SEO und Übersetzen im Online Marketing

© Rainer Sturm / pixelio.de

Als nächster Schritt steht dann das Übersetzen selbst an. Dabei sollte immer auf die Kompetenz eines professionellen und entsprechend qualifizierten Übersetzers vertraut und keinesfalls Laien oder gar eine Übersetzungssoftware eingesetzt werden. Denn letzteren fehlt nicht nur oft das sprachliche, sondern auch das kulturelle Feingefühl, welchen es jedoch unbedingt bedarf, um der hohen Komplexität der Angelegenheit gerecht zu werden. Ansonsten riskiert man eine schlechte Qualität oder gar Fauxpas, die schnell zu einem Imageverlust und dem Fernbleiben von Kunden führen können.
Bei einem professionellen Übersetzer ist darauf zu achten, dass die notwendigen Sprachkenntnisse vorliegen, auch in Hinsicht auf Dialekte oder regionale sprachliche Unterschiede, und ebenso, dass Wissen über das jeweilige Fachgebiet sowie über die Textform „Webseite“, d.h. Verständnis für SEO, vorhanden ist. Dazu zählt zum Beispiel, die suchmaschinenrelevanten Keywords und deren Kombinationen im Zielland zu kennen bzw. recherchieren zu können und so in die Übersetzung einzubauen, dass ein natürlicher und glaubhafter Text entsteht, von dem sich die Kunden angesprochen fühlen.

Bei den Keywords gibt es mehrere Parameter, die über Erfolg oder Misserfolg eines Textes bzw. einer Übersetzung entscheiden können. Zuerst ist es wichtig, zu wissen, welche Wörter in welcher Sprache in welchem Land Suchmaschinenrelevanz besitzen. Dabei darf auch nicht außer Acht gelassen werden, dass es in verschiedenen Ländern unterschiedliche führende Suchmaschinen mit anderen Algorithmen und daher auch anderen Keywords gibt. Darüber hinaus ist zu berücksichtigen, dass Keywords in mehreren Sprachen ähnlich oder sogar identisch sein können, zum Beispiel bei Begriffen aus dem Englischen, jedoch wegen ihrer unterschiedlichen Wichtigkeit nicht alle überall gleich übersetzt werden. Schließlich sollten die Wörter aus dem alltäglichen Gebrauch und nicht aus der Fachsprache stammen, denn sonst werden sie seltener gesucht. Gleichwohl ist es aber wichtig, dass sie ein gewisses Alleinstellungsmerkmal haben, um spezifisch genug zu sein.
Wenn die Keywords dann in den Text eingebaut werden, gilt es wiederum, einige Regeln zu befolgen. Die Position im Text ist ausschlaggebend, die Wörter sollten daher eher am Anfang stehen. Auch kann es sich positiv auf den Sucherfolg auswirken, wenn mehrere relevante Wörter miteinander kombiniert werden, d.h. nahe beieinander stehen. Die Häufigkeit und die Dichte der Keywords in einem Text kann ebenso ein entscheidender Faktor sein, beide sollten weder zu hoch noch zu niedrig sein. Es spielen auch sprachliche Feinheiten wie die Deklination eine Rolle: Wörter sollten beispielsweise immer im Nominativ bzw. in der damit identischen Form eines anderen Falles stehen, da Suchmaschinen hier unterscheiden und Menschen meist im Nominativ suchen. Meta-Elemente sind ebenso von Bedeutung, wenn also Keywords strategisch im Kopfbereich eines Dokuments platziert werden, kann dies auch die Suchmaschinen beeinflussen.
Werden die genannten Prinzipien beim Erstellen von Übersetzungen befolgt, so entstehen Texte, die den SEO-Maßstäben genügen und dadurch von den Kunden gefunden werden.

Mehrsprachige Websites und die Kundengewinnung bzw. -bindung

Es muss jedoch auch gesagt werden, dass multilinguale Webseiten irgendwann an ihre Grenzen stoßen bei der Kundengewinnung und -bindung. Zwar sind sie ein guter Einstieg, um in einem neuen Markt Fuß zu fassen, langfristig reicht es jedoch nicht aus, lediglich im Internet präsent zu sein.
Für eine dauerhafte Etablierung im Markt ist es von Nöten, dass die Kundenbetreuung zumindest muttersprachlich stattfindet oder sogar vor Ort im Ausland. Mit einem derartigen Ausbau der Unternehmenstätigkeit fällt die Notwendigkeit zur Übersetzung deutschsprachiger Inhalte weg und somit auch die in der Übergangsphase entstehende Schnittstelle zwischen Online-Marketing und Übersetzen. Denn nun gibt es muttersprachliche Mitarbeiter, die in Echtzeit und teilweise lokal Texte in anderen Sprachen produzieren können, welche dadurch mit einem geringeren zeitlichen wie finanziellen Aufwand verbunden sind. Außerdem ist es möglich, dass die Mitarbeiter vor Ort besser mit den Gegebenheiten des jeweiligen Landes vertraut sind als ein Übersetzer und dass die Webseite somit noch besser auf die spezifischen Kunden abgestimmt ist.
Dies führt schlussendlich zur Gewinnung neuer Kunden und zur Bindung bereits bestehender Kunden auch im Ausland, wodurch das Unternehmen einen weiteren Schritt in Richtung Internationalisierung macht.

Weitere Informationen:

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Webseiten Lokalisierung: Mit diesen Sprachen erreicht man 80 Prozent der Online User

Wer neue Märkte erschließen will, muss die eigenen Inhalte übersetzen. Der erste Schritt erfolgt über die Lokalisierung der Webseite, die die Informationsquelle Nummer 1 für potenzielle Kunden und Geschäftspartner ist. Entscheidend ist dabei, dass die Inhalte nicht nur 1:1 übersetzt werden, sondern auch kulturelle Unterschiede Beachtung finden.

Der neue Markt ist mehr als nur eine fremde Sprache

Die Lokalisierung der Webseite sollte durch ein professionelles Übersetzungsbüro erfolgen – idealerweise sind hier Muttersprachler beschäftigt, die die Zielsprache perfekt beherrschen und auch die kulturellen Unterschiede kennen. Wichtig sind dabei:

  • Slang: Umgangssprache oder Slang sind ein wichtiger Teil des Kommunikationsalltags – und sie können das eine oder andere Fettnäpfchen beherbergen, die besonders für Unternehmen peinlich werden können, wenn Sie bei der Lokalisierung keine Berücksichtigung finden.
  • Dialekte: Chinesisch ist hier das perfekte Beispiel. Die Menschen sprechen einfaches oder traditionelles Chinesisch, Kantonesisch oder Mandarin – auch hierfür muss die Webseite perfekt vorbereitet sein.
  • Kulturelle Besonderheiten: Häufig kann auch das Unternehmensangebot an sich ein Problem sein – so ist der Genuss von Alkohol in muslimischen Ländern beispielsweise verboten. Der Markteintritt für entsprechende Unternehmen wäre hier ein (teurer) Fehler.
Webseiten Lokalisierung

Diese Sprachen bergen das größte Potenzial

Um möglichst viele Onlineuser zu erreichen, sind nicht viele Sprachen notwendig. Um 80 Prozent der Internet-Nutzer zu erreichen, reicht eine Webseiten-Lokalisierung in folgende Sprachen:

  1. Chinesisch 25%
  2. Englisch 22%
  3. Spanisch 9%
  4. Arabisch 5%
  5. Japanisch 5%
  6. Portugiesisch 5%
  7. Russisch 4%
  8. Deutsch 4%
  9. Französisch 3%
  10. Indonesisch 2%
  11. Koreanisch 2%
  12. Italienisch 2%

Fazit:

12 Sprachen sind notwendig, um 80 Prozent aller Onlinenutzer zu erreichen. Für den Erfolg der Auslandsexpansion ist es wichtig, dass die Inhalte perfekt lokalisiert werden. Das bedeutet, dass Slang, Dialekte und kulturelle Unterschiede Berücksichtigung finden. Nur so kann das Potenzial des neuen Marktes ausgeschöpft werden.

Der mobile Konsument – mobile Marketing boomt

mCommerce - Wie viele Ihrer Nutzer sind schon mobil & wohin führt die Reise?

Seit dem 21. März ist das mobile Update von Google angelaufen und wurde von Vielen gespannt und vielleicht auch etwas angstvoll erwartet. Angstvoll hauptsächlich deshalb, weil man sich bei neuen Google-Updates nie ganz sicher sein kann, welche Auswirkungen und Ausmaße sie haben werden.

Übersichtsgrafik über mobile Nutzer im Internet

Klicken Sie auf die Infografik um diese zu vergrößern

Aber wenn wir mal ehrlich sind, dann sollte dies doch wohl eines der sinnvollsten und nutzerfreundlichsten Updates seit Langem sein. Wer sich als Webseitenbetreiber bisher noch nicht auf die stetig wachsende Zahl an mobilen Nutzern eingestellt hatte und deshalb nun fürchtet in den SERPs schlechter dazustehen, der hat wohl eh schon den Anschluss und den Bezug zu seinen Kunden/ Lesern verloren. Denn eines lässt sich doch wirklich nicht mehr ignorieren: Immer mehr User lesen und nutzen Webseiten von unterwegs auf ihrem Smartphone und Tablet, oder auch zu Hause, zum Beispiel abends vorm Fernseher als sogenannten „second Screen“. Ich für meinen Teil kann sogar sagen, dass mein Smartphone meinen armen Laptop fast vollständig ersetzt hat. Letzterer wird nur noch rausgeholt, wenn wirklich „vernünftig“ gearbeitet werden muss und ich für irgendetwas einen guten Überblick auf einem großen Schirm brauche.

Egal ob Nachrichten, Busfahrpläne, Öffnungszeiten, Verfügbarkeit eines Artikels, Stau, Wettervorhersage, soziale Medien, oder eine von tausenden Apps und Anwendungen, die den Alltag vereinfachen sollen – fast jeder Smartphonebesitzer nutzt mittlerweile das Internet mobil.

Und obwohl viele Onlineshop-Betreiber aussagen, dass sich die Einkäufe über mobile Geräte noch in Grenzen halten (vielleicht fehlt besonders im deutschsprachigen Raum noch das Vertrauen in die Sicherheit?), nutzen doch viele Offline-Ladenbesitzer die steigende Mobilität und Vernetztheit ihrer Kunden vermehrt zu ihrem Vorteil. So  werden beispielsweise NFC- und Geo-Fencing-Technologien seit Jahren immer häufiger in den großen Einkaufszentren Europas eingesetzt, um Kunden auch offline mit Benachrichtigungen über tolle Sonderangebote spontan in die Geschäfte zu locken (Stichwort mCommerce / mobile Marketing).

Aber auch über das Shopping hinaus wird sich die Nutzung von mobilen Diensten über die kommenden Jahre weiter verbreiten. So schwappt zum Beispiel aus den USA langsam der Trend der medizinischen Beratung per Videoschaltung und  der Gesundheitschecks per App nach Europa über. Per App lässt sich mittlerweile der Schlafrhythmus, der Puls, der Kalorienverbrauch und vieles mehr überwachen. Auch Versicherungen springen nach und nach auf den Zug auf und bieten Apps zur freiwilligen Selbstkontrolle des Fitnesslevels an, gemeinsam mit dementsprechenden Preisvorteilen für „tüchtige“  Mitglieder.

Die wichtigsten Zahlen, Daten und Prognosen zur fortschreitenden „Mobilität“ der Konsumenten finden Sie in nebenstehender Infografik (bitte anklicken um zu vergrößern) noch mal zusammengefasst.

Grafikreferenz auf der Seite vouchercloud.com:
www.vouchercloud.de/ressourcen/infografik-der-mobile-konsument