+43 7612 21333 office@b83.at

International Kunden gewinnen mit der Content Marketing Methode

Viel Geld im World Wide Web zu verdienen, ist möglich. Selbst vom Heimschreibtisch aus kann jeder bequem ein internationales Publikum ansprechen. Eine mehrsprachige Webseite ist dabei der erste Schritt. Und dann geht es mit Content Marketing weiter. Gute Inhalte schaffen Aufmerksamkeit. Wenn das gezielt erfolgt, sogar weltweit.

Werde ein Botschafter für fremdsprachige Zielgruppen

Händler und Dienstleister in Deutschland und überall auf der Welt haben es heute deutlich leichter als noch vor Jahrzehnten, international Kunden zu gewinnen. Das Web macht mit wenigen Klicks Inhalte für Menschen in Asien, Amerika und Europa zugänglich. Selbst wer nur deutsche Zielgruppen im Auge hat, kann mit Content Marketing neue Kunden gewinnen und an sich binden. Wichtig ist es dabei, von vornherein strategisch gut zu planen und auch Zielgruppen in Nachbarländern mit einzubeziehen.

Verbreite Botschaften häufig – auch in mehreren Sprachen

Identifiziere die Hautbotschaft und verbreite diese an die potenziellen Kunden. Je mehr Content du produzierst, desto eher werden auch Suchmaschinen wie Google, Yahoo und Bing aufmerksam. Dabei kann jeder Text ruhig mehrmals publiziert werden, solange dies in anderen Sprachen geschieht. Google erkennt gleiche Inhalte in unterschiedlichen Sprachen nämlich nicht als den gefürchteten duplicate Content an. Doppelte Inhalte sind bei der Suchmaschinenoptimierung kontraproduktiv. Doch neue Inhalte wie Übersetzungen schaffen wichtigen neuen und wertvollen Content. Hier sind aber gute Übersetzer und Kultur-Kenner ein absolutes Muss.

Gute Übersetzer sichern gute Inhalte

Englisch ist die Fremdsprache Nummer eins in der Welt. Jedoch möchte fast jeder am liebsten in seiner Muttersprache angesprochen werden und antworten. Gute Übersetzer sind hier also eine Voraussetzung für die Kommunikation auf höchstem Niveau, der auch Umsatzerfolge verspricht. Schlechte Übersetzungen machen einen Unternehmer lächerlich mit der Folge, dass er an Ansehen und damit Kunden verliert. Wort-für-Wort Übersetzungen können schnell mal daneben gehen.

Check die geplanten Inhalte auf Kultureinflüsse und Tradition

Menschen ticken vielfach ganz unterschiedlich. So sind auch manche Tabus wie Erotik, Sex und Gewalt sowie regionale Traditionen beim Content Marketing wichtig. Nutze kulturelles Wissen, das du am besten nicht nur aus Büchern beziehst. Muttersprachler und Landeskenner mit aktuellem Wissen sind hier die beste Unterstützung. Die Kommunikation auf Augenhöhe bringt neue Interessenten hervor.

Auch Bilder und Filme gehören zum Content

Content Marketing nutzt neben Texten auch Bilder, Videos und Zeichnungen. Zeige Menschen als sogenannte Testimonials aus den jeweiligen angesprochenen Kulturräumen. Mit einem sympathischen europäischen Gesicht gewinnst du Kunden in Europa. In China sollte jedoch eher ein freundlicher Chinese oder eine Chinesin als zufriedener Kunden für dich werben.

Profitiere von Content Management Systemen

Mach es dir so leicht wie möglich und nutze Content Management Systeme. Drupal, Joomla und WordPress sind bewährte kostenfreie Systeme. Gerade wenn mehrere Redakteure mitarbeiten, macht es Sinn mit Content Management Systemen diverse Rechte im Publikations-Prozess zu vergeben. HTML-Kenntnisse sind dafür nicht notwendig. Du editierst Content und aktualisierst Inhalte schnell und unkompliziert in verschiedenen Sprach-Versionen.

Wähle Top Level Domains nach Zielländern aus

Die Suchmaschinenoptimierung funktioniert nicht nur über die Menge des hochwertigen Contents, sondern bereits mit der Wahl einer lokalen Top Level Domain. Suchmaschinen wie Google honorieren lokale bekannte Endungen wie .de für Deutschland und .fr für Frankreich sowie .cn für China.

Content und Social Media Marketing verknüpfen und profitieren

Mit Content Marketing ermunterst du deine Zielgruppen auch zum Austausch. Gerade Social Media Plattformen unterstützen diesen Austausch. Du erfährst, welche Wünsche deine Kunden und Interessenten haben und was in der Folge verbesserungsfähig. Hier hast du den direkten Draht zum Kunden und lernst noch dazu. Jedoch nutzen Menschen anderer Kontinente häufig auch ganz unterschiedliche Plattformen. Russen tauschen sich nicht so sehr über Facebook, sondern eher über Odnoklassniki aus. Q-Zone ist in China eine begehrte Plattform und die Holländer nutzen gerne Hyves.

Publiziere gezielt und mit kulturellem und sprachlichen Know-how. Du wirst mit guten Absatzerfolgen belohnt.

Tourismus – Tipps zum Umgang mit unseren Gästen

Tourismus Tipps

Kürzlich hat die britische Tourismusbehörde “Visit Britain” einen ernst gemeinten, aber durchaus amüsanten Leitfaden zum Umgang mit ausländischen Gästen für ihre touristischen MitarbeiterInnen herausgegeben. Von unserem ORF wurde dieser Leitfaden recht ausführlich zusammengefasst, jedoch hauptsächlich um die britische Einschätzung von Touristen aus Österreich zu persiflieren (ORF.at, 12.1.2014).

Nun, nachdem wir ja im Tourismus Marketing aktiv sind, dachte ich mir, ich fasse einfach mal die Essenz des Leitfadens und der ORF Interpretation, aufgeschlüsselt nach Länder-Zielgruppen zusammen. Somit können unsere touristischen Betriebe ihren Umgang mit den Gästen aus Sicht dieses Leitfadens überdenken. Ob jemand den Leitfaden ernst nimmt, oder eher darüber schmunzelt, möchte ich dabei offen lassen.

Unsere Gäste aus Deutschland

Laut Leitfaden gilt für diese – für uns nicht ganz zu unterschätzende Zielgruppe – dass sie wohl höflich, jedoch durchwegs auch fordernd und sehr direkt sind. Gar nicht zu empfehlen ist, bei Unzufriedenheit hier auf Konfrontation zu setzen. Der Tipp dazu, Lösungen finden und höflich eine Eskalation der Unzufriedenheit vermeiden.

Unsere Gäste aus China

Hallstatt aufgepasst – für unsere Besucher aus China sollten eher harte Matratzen verwendet werden. Außerdem sollte tunlichst vermieden werden, über Geld zu sprechen. Allzu urige, wohl authentische, traditionelle Unterkünfte könnten Ängste vor Geistern (dabei sind nicht Spirituosen gemeint) auslösen. Schlafstätten in Himmelbetten kommen vor allem für Gäste aus Hongkong gar nicht in Frage.

Unsere Gäste aus Russland

Nach der britischen Fibel mögen Gäste aus Russland hohe Räume und große Türen. Ein Hauch monarchischer Romantik, Erinnerungen an längst vergangene Zeiten oder einfach nur etwas Gigantomanie? Wer weiß, groß solls jedenfalls sein.

Unsere Gäste aus Italien

Reinlichkeit ist Trumpf, also aufgepasst, dass die Pflege der Unterkunft strengsten Sauberkeitskriterien genügt. Wer Solino gesehen hat, weiß auch, dass ein Bidet möglicherweise gut ankommt.

Unsere Gäste aus Frankreich

Alte Regel – Bhutan Reisende kennen sie vermutlich: Direkten Augenkontakt vermeiden – nicht direkt anlächeln. Diese Verhaltensmuster können angewandt werden, wenn man sich schon etwas besser kennt.

Unsere Gäste aus den Niederlanden

Reinlichkeit bitte wie bei den Gästen aus Italien beachten (Bidet vielleicht nicht so wichtig) und auf keinen Fall mit Belgiern verwechseln. Das mögen sie gar nicht. Auch sollte bei Gästen aus den Niederlanden vorsichtig auf Beschwerden reagiert werden, denn ihnen wir eine gewisse Beharrlichkeit nachgesagt.

Unsere Gäste aus Indien

Das gilt vermutlich für viele Gäste aus asiatischen Ländern: Nicht ihren Akzent belächeln. Als Österreicher müssten wir uns ja bewusst sein, dass wer im Glashaus sitzt, nicht mit Steinen werfen soll.

Unsere Gäste aus der Schweiz

Achtung – Perfektionisten-Alarm, als UnterkunftgeberIn versuchen Sie Ihr Bestes, das schweizer Uhrwerk in Puncto Sauberkeit und Service für Ihr Haus nachzubilden. Reinlichkeit ist Trumpf und – so die Visit Britain Tipps – Gäste aus der Schweiz neigen zum Hedonismus. Versuchen Sie, ihre Wünsche von ihren Lippen abzulesen und Sie sind am richtigen Weg.

Unsere Gäste aus Kanada

Liebe TourismusmitarbeiterInnen, selbst wenn Sie in Geographie perfekt abgeschlossen haben und genau wissen, dass Kanada am amerikanischen Kontinent angesiedelt ist, Aber Kanada ist nicht USA und Kanadier möchten nicht als Amerikaner bezeichnet werden.

Unsere Gäste aus Japan

Japan, das Land der Rituale. Vermutlich können wir als ÖsterreicherInnen hier eigentlich nur alles falsch machen. Vielleicht lohnt es sich, wenn sich Unterkunftgeber vor dem Eintreffen japanischer Urlauber meditativ darauf einstellen, so wenig wie möglich ins Fettnäpfchen zu treten. Es wird sich ohnehin nicht ganz vermeiden lassen. Wünsche möglichst von den Lippen ablesen (siehe die wertvollen Schweiz-Tipps) und niemals, wirklich niemals “Nein” sagen. Lassen sie sich rechtzeitig Alternativen dazu einfallen.

Tja – zuletzt nun unsere Gäste aus Österreich

Laut Studie bereiten sie sich bestens auf ihren Urlaub vor. Penibel und detailliert wird jede Kleinigkeit geprüft, studiert und verglichen, ehe man oder frau sich an die Buchung macht. Diese urlaubstechnische Bildungssucht macht auch vor der Unterkunft nicht halt. Also für unsere lieben Landsleute empfiehlt es sich, ein kleines Handbuch bereit zu halten. Details darüber, welcher Skilift der bessere wäre, welche Hütte denn für den Ausflug gewählt werden sollte, welche Abendveranstaltung wohl nach langer Abwägung nun auserkoren werden sollte – Details darüber sollten alle Tourismus MitarbeiterInnen parat haben, dann machen Sie unsere eigenen Leute sicher glücklich. Und, ach ja, ÖsterreicherInnen mögen kaum je Gekochtes zum Frühstück, aber das werden sie in Österreich vermutlich ohnehin nicht finden.

Liebe LeserInnen – ich weiß, es ist fürchterlich stereotyp, aber es hat trotzdem Spaß gemacht, mir mit diesen Zeilen die finalen Sonntagnachmittagsstunden zu versüßen 😉

Referenzen dazu: