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Ihre Angebote in Google Maps

Beiträge, Produkte, Veranstaltungen oder Angebote in Google MyBusiness

Viele haben es ja schon mitbekommen, Google MyBusiness - jenes Tool, über das die eigenen Geschäftsdaten für Google, Google+ oder eben die so wichtige Unternehmensdarstellung in Google Maps eingegeben werden - hat ein mittlerweile nicht mehr ganz so neues Feature: Eigene Beiträge können dem Google Maps Eintrag hinzugefügt werden. Folgende Beitragskategorien werden dabei auch mittels Call-to-Action Schaltflächen unterstützt:

  • Reservierungen (z.B. zu Veranstaltungen)
  • Anmeldungen (z.B. zu Veranstaltungen)
  • Kaufen eines Produktes
  • Angebote ansehen

Für Veranstaltungen kann zusätzlich das Beginn und Enddatum eingestellt werden.

Wie füge ich nun einen neuen Eintrag hinzu, der dann in Google Maps aufscheinen soll? Dies machen Sie über die Google MyBusiness Verwaltung Ihres Google Kontos (sprich, Sie benötigen dazu natürlich ein Google MyBusiness Konto (Details zur Anmeldung finden Sie hier). Wählen Sie sich in Ihr Google MyBusiness Konto ein, so sehen Sie bereits in der linken Navigationsspalte als auch in der Übersicht den deutlichen Hinweis zu den Beiträgen (derzeit noch mittels Markierung “neu” blau hervorgehoben). Klicken Sie auf Beiträge, erhalten Sie die Option zur Erstellung Ihres ersten Beitrages. Später können Sie über diesen Weg auch ständig Ihre bestehenden Beiträge nachbearbeiten oder entfernen.

Es ist ein unverzichtbarer Vorteil, nebst Veranstaltungen oder Produkthinweisen, dieses Feature vor allem auch für aktuelle Angebote zu nutzen. Bereichern Sie die Information, die Ihre potentiellen Kunden finden, wenn diese Ihren Unternehmenseintrag auf Google Maps sehen und heben Sie sich durch spezifische Zusatzinformationen vom Mitbewerb ab. Und vergessen Sie dabei nicht, dies alles dient der gegenwärtig populärsten Suchmaschine zur besseren Einschätzung Ihres Unternehmens.

Wichtig - wir können das auch für Sie übernehmen
Zu guter Letzt, nachdem wir ja auch davon leben: Genau dies und noch viel viel mehr, können gerne auch wir für Sie übernehmen, oder Sie dabei professionell und dementsprechend wirksam unterstützen. Fragen Sie doch einfach ganz unverbindlich bei uns an:
Anfrage zur SEO oder Social Media Betreuung

Mehr Info dazu:
Google Hilfe: Beiträge auf Google MyBusiness

SEO und die Google Bildersuche

Nicht nur für Galerie- und Online Shop BetreiberInnen stellt sich immer öfter die Frage, ob bzw. wie die Google Bildersuche gezielt genutzt werden kann, um relevante Zugriffe auf die Website zu erhalten. Dabei ist sie bei manchen Themen / Websites für bis zu 40% des verursachten Traffics verantwortlich. Angesichts dieser Tatsache wird die Bildersuche bei vielen Strategien und Aufträgen zur Suchmaschinen Optimierung viel zu wenig berücksichtigt. Dieser Beitrag sollte das zur Bilder-SEO nötige Know-How vermitteln.

Bilder zur Verstärkung der Signalwirkung für Suchmaschinen

In der modernen Suchmaschinenoptimierung dreht sich nahe zu alles um die Bildung von Kontexten, um möglichst vielseitig auf den jeweiligen Schwerpunkt hinzuweisen. Ausgeschmückt werden diese Kontexte mit dem typischen, modernen - semantischen - Markup, um für Mensch wie für Maschine (sprich Bot / Suchroboter etc.) durch Überschriften, Listen, Hervorhebungen etc. Schwerpunkte visuell wie auch technisch erkennbar zu machen. Vereinfacht ausgedrückt, eine einzelne Webseite mit deinem Schwerpunkt “Mountainbiking” sollte mit genügend Text (mindestens einigen Absätzen) und entsprechender Gliederung (Überschriften, Listen …) ausführlich über genau das berichten, was unmittelbar zum Thema “Mountainbiking” gehört. Dabei ist nicht mehr sehr von Belang, ob nun der entsprechende Kernbegriff besonders oft in diesen Texten vorkommt oder nicht. Entscheidend ist, dass Begriffe, die das Thema umschreiben, entsprechend eingesetzt werden.

Und damit kommt auch das Bild ins Spiel. Denn, wenngleich auch nach-wie-vor der Google Bot “kein Interesse” am visuellen Bildinhalt hat (zumindest nicht was die potentielle SEO Gewichtung betrifft), so können doch auf ganz unterschiedliche Weise Texte im Zusammenhang mit der Einbindung des Bildes verwendet werden.

Folgende Text-Stellen sind für Bilder SEO und das Ranking relevant:

  1. Der Dokumentname des Bildes - ASCII konform (keine Sonderzeichen oder Leerzeichen), jedoch begrifflich durch Trennstriche erweiter- bzw. gliederbar.
  2. Der Dokumentpfad im Sinne der Kategorisierung des Bildes - z.B. Zimmer Fotos des Hotels könnten im Verzeichnis “Zimmer” abgelegt werden.
  3. Der Alternativtext des Bildes - sprich, der Inhalt des alt-Attributes (wichtig: die Vorgaben der Barrierefreiheit sollten hierbei nicht außer Acht gelassen werden).
  4. Der Bildtitel - sprich, der Inhalt des title-Attributes (taucht auf, wenn die Maus über das Bild bewegt wird und verhilft damit auch zu mehr Nutzerfreundlichkeit).
  5. Schließlich das Textumfeld des Bildes, schließlich sollte das Foto ja zum Kontext passen, bei dem es eingebunden wurde und umgekehrt kann durch den Kontext der Inhalt oder die Botschaft des Bildes noch zusätzlich verstärkt werden.

Folgende Parameter sollten bereits beim Abspeichern des Bildes berücksichtigt werden:

  1. Dateigröße: Es empfiehlt sich, Bilder als Webbilder reduziert abzuspeichern und die Ladezeit des Fotos dadurch zu verringern. Wozu sollten hochauflösende, für den Ausdruck optimierte Grafiken von Google als Suchergebnis am Desktop oder Smartphone gelistet werden?
  2. Bildformat: Da Bilder im Querformat häufiger angeklickt werden als Bilder im Hochformat oder in unkonventionellen Formaten, bevorzugt Google getreu der Idee “zeige öfter, was User wollen” Querformat Fotos und Bilder mit 4:3 Maß-Verhältnissen.
  3. Sitemap Eintrag: Optional können Bilder bzw. deren Pfade auch in die XML Sitemap eingetragen werden, was Indizierungsvorteile bei der Google Search Console (ehem. Webmaster Tools) und bei den Bing Webmaster Tools mit sich bringt.

Abschließende Bemerkung zum Ranking

Vorteile durch Integration der Bilder in die Suchmaschinen Optimierungsstrategie ergeben sich, da (i) über die Bildersuche Traffic generiert werden kann. Nicht selten wird aus den Suchergebnissen der Google Bildersuche die Website des betreffenden Bildes aufgerufen. Einige Onlineshop Betreiber nutzen gezielt diese Möglichkeit um Kunden über Produktbilder auf den Shop zu bringen (z.B. Zalando). (ii) Die SEO Visibility wird verstärkt. (iii) Ein weiterer Vorteil kann sich ergeben, wenn Bilder einen höheren Bekanntheitsgrad haben und die Website, auf der sie eingebunden werden, eindeutig und unmissverständlich diese Bekanntheitsgrad auch inhaltlich (durch die weiteren Kontexte) verstärkt. Z.B. das Bilderranking einer Website über den Künstler Paul Flora könnte sich vom Mitbewerb (andere Webseiten, wo unter anderem auch Paul Flora Bilder verkauft, dargestellt und angeboten werden) positiv abheben. Vor allem, wenn bei den Dateibenennungen, alt- und title-Attributen der Künstlername eingesetzt wurde und nebst Bildmaterial auch ausführlich weitere Informationen (Kontexte) um den Künstler auf der gesamten Website zu finden sind.

Fazit: Wer bis jetzt das Bilder-SEO Kapitel verschlafen hat, sollte unbedingt nun nachrüsten. Es ist nicht schwer, nicht viel Arbeit und verhilft zu mehr Besuch auf der Website und zu verstärkter Sichtbarkeit. Jedoch nicht vergessen, um die Bilder auch entsprechend Text unterzubringen, dann wird die Signalwirkung stärker und das Ranking vermutlich verbessert. Wir wünschen jedenfalls schon mal viel Erfolg dabei und freuen uns über Ihre Bewertung, Shares und Kommentare dazu. 😛

Weitere Informationen dazu:

Mehrsprachige WordPress Seite aus SEO Sicht: Darauf kommt es an!

WordPress ist heute eines der beliebtesten CMS, das bei Webseiten zum Einsatz kommt. Angefangen als Blog-System, ist WordPress heute auch bei vielen Firmenseiten zu finden. Kein Wunder, denn die Funktionen die hier geboten werden, bieten alles was das Unternehmer-Herz benötigt. Besonderer Vorteil: Die Pflege ist vergleichsweise unkompliziert und Änderungen sind einfach zu implementieren. An einem konkreten Beispiel wird das besonders deutlich: Muss eine Firmenwebseite aufgrund eines Internationalisierungsvorhabens lokalisiert werden, so ist nicht nur die Mehrsprachigkeit umsetzbar – auch die SEO lässt sich problemlos bewerkstelligen. Vorausgesetzt man weiß, an welchen Schrauben gedreht werden muss.

Internationalisierung + SEO: Ein hartes Pflaster

SEO ist heute ein echter Erfolgsfaktor. Wer mit seiner Webseite zu relevanten Keywords ganz vorne auftaucht, der kann sich hochwertigen Leads und Anfragen, ja sogar direkten Sales, sicher sein.

Was im nationalen Markt jedoch bereits nicht einfach zu erreichen ist, ist auf einem neuen Markt und in einer anderen Sprache noch schwerer. Wer glaubt, dass die nationale Strategie 1:1 auf den Zielmarkt umgesetzt werden kann, der täuscht sich, denn:

  • Die Kultur des Ziellandes ist eine andere.
  • Das Suchverhalten (meist) ein anderes.
  • Sogar die Suchanfragen unterscheiden sich – hier spielt auch die Suchintention eine große Rolle, die es zu verstehen gilt, um entsprechende SEO zu betreiben.

All diese Dinge müssen Unternehmer untersuchen, um eine SEO-Strategie aufzustellen, die auch im jeweiligen neuen Markt und der neuen Zielgruppe funktioniert – ein professioneller Partner ist hier unbedingt notwendig. Und zwar nicht nur bei der SEO, sondern auch bei den Übersetzungen.

3 Gründe, warum internationale SEO einen professionellen Übersetzer braucht

Kulturelle Unterschiede zwischen dem Heimat- und dem Zielmarkt ziehen sich durch die gesamten Verhaltensweisen der Zielgruppe – das Suchverhalten ist hier keine Ausnahme. Wer die Kultur jedoch versteht und gleichzeitig eine entsprechende SEO-Strategie entwickelt, der gewinnt. In beiden Fällen kann ein Übersetzer, dessen Muttersprache die des Ziellandes ist, eine großartige Hilfe sein:

  1. Der Profiübersetzer lokalisiert die neuen Inhalte grammatikalisch richtig und absolut fehlerfrei – eine Grundvoraussetzung, an der es bei vielen Internationalisierungsvorhaben bereits scheitert.
  1. Ebenso wichtig wie korrekte Übersetzungen ist die Berücksichtigung von lokalen Sprachbesonderheiten – Spanisch ist nicht immer gleich Spanisch. Slang und Dialekte spielen für die Authentizität der Webseite beziehungsweise des Unternehmens eine wichtige Rolle.
  1. Oft sind die Einschnitte sogar noch größer. In manchen Teilen der Welt sind gewisse Produkte verboten oder verpönt, sodass es Sinn machen kann, dass eigene Portfolio anzupassen – der Übersetzer nimmt hier gleichzeitig eine Beratungsrolle ein und „warnt“ vor potenziellen Fettnäpfchen, die im schlimmsten Fall das Vorhaben scheitern lassen.

4 Punkte, die auf der „WordPress-SEO-Mehrsprachigkeitsliste“ ganz oben stehen

Hat man nun einen professionellen Übersetzer an der Seite, gilt es sich dem Punkt SEO zuzuwenden. Dabei sind es vor allem die folgenden 4 Punkte, auf die es zu achten gilt, um das Ranking auch auf dem neuen Markt zu optimieren:

  1. Title Tag und Meta Description

Achten Sie darauf, dass alle Title Tags und Meta Descriptions individuell (für jede Seite) erstellt werden. Vor allem der Title Tag ist aus SEO-Gesichtspunkten entscheidend und beeinflusst so das Ranking maßgeblich. Hier sollte das Main Keyword und gegebenenfalls ein Secondary Keyword für die jeweilige Unterseite zum Einsatz kommen.

  1. Domain und Struktur

Bei der Auswahl der Domainstruktur haben Sie verschiedene Möglichkeiten. Um sich hier entsprechende Optionen zu verschaffen, nutzen Sie am besten das WordPress Plug-In WPML, das selbst Anfänger leicht konfigurieren können. Ist das Plug-In integriert bieten sich Ihnen folgende Möglichkeiten:

  • Country Code top-level Domain (ccTLDs):

Für jedes Land nutzen Sie eine eigene länderspezifische Domain (.de, .at, .fr, usw.). Der Vorteil ist, dass eine .de Domain in Deutschland grundsätzlich besser rankt als eine .at Domain. Allerdings braucht es so für jede Domain eine eigene SEO-Strategie, was den Pflegeaufwand natürlich entsprechend erhöht. Für ortsabhängige Produkte jedoch sicher eine gute Wahl.

  • Unterverzeichnisse auf einer Generic top-level Domain (gTLDs):

Eine aus SEO-Gründen besonders geschickte Lösung, denn: Jeder Backlink zahlt sich direkt für alle „Sprachversionen“ der Webseite aus. Solche Unterverzeichnisse sehen dann so aus:

  • meinedomain.com/de/
  • meinedomain.com/en/
  • meinedomain.com/fr/

Diese Lösung bietet sich vor allem dann an, wenn man nach Sprachen und nicht nach Ländern unterscheiden möchte – also auch dann, wenn das Produkt ortsunabhängig genutzt werden kann. Einziges Problem: Lokales Hosting ist nicht möglich, sodass dieser Ranking-Bonus hierbei wegfällt.

  • Subdomains von einer Generic top-level Domain:

Um die Liste zu komplettieren, muss diese Option ebenfalls eine Erwähnung finden – allerdings ist sie die wohl schlechteste Wahl, denn es gibt nur einen Vorteil: Jede Subdomain kann individuell gehostet werden – der Verwaltungsaufwand und die individuellen SEO-Strategien stehen jedoch in keinem Verhältnis zum Nutzen. Hier steht allein das Setup und das Hosting im Vordergrund, nicht die SEO oder das Marketing.

  1. URLs und Slugs

WordPress bezeichnet URL-freundliche Versionen des Seitentitels als slug, beispielsweise www.meinedomain.com/mein-slug statt www.meindomain.com/ID75681?2. Um auch bei der Internationalisierung den SEO-Effekt zu nutzen, sollte die URL wichtige Keywords enthalten und übersetzt werden (beim Beispiel oben: www.meinedomain.com/en/my-slug)

  1. hreflang-Attribut

Der letzte Punkt auf der Liste, ist die Nutzung des hreflang-Attributs, das vor allem das Problem der Mehrdeutigkeit beheben soll. Vor allem bei ccTLDs für verschiedene Länder, die jedoch dieselbe Sprache sprechen, können Suchmaschinen häufig nicht „verstehen“, warum es drei Versionen dafür gibt. Dieses Unverständnis führt dazu, dass Google & Co. das passende Ergebnis nicht identifizieren kann und damit alle Versionen an Relevanz verlieren.

Das bereits erwähnte WordPress Plug-In WPML setzt automatisch das hreflang-Attribut, das der Suchmaschine zeigt, welche Sprachoption der Webseite für den Besucher die richtige ist.

SEO, Mehrsprachigkeit, Redaktionssysteme und vieles mehr – all das ist bei WordPress mit wenigen Klicks integriert, da die Pflege des Systems (im Vergleich zu anderen) sehr viel einfacher ist. Auch (und vor allem) dann, wenn die eigene WordPress Firmenwebseite für einen neuen Markt vorbereitet werden soll, sind dank entsprechenden Plug-Ins schnell die ersten Schritte getan. Gemeinsam mit einem professionellen Übersetzer und einer durchdachten SEO-Strategie steht dem Auslandserfolg nichts mehr im Weg,

Bildquelle: iClipart.com

Wie Online-Marketing, SEO und Übersetzen sich gegenseitig bedingen

Im Rahmen der Globalisierung wird es für deutschsprachige Unternehmen immer wichtiger, auch im Ausland Präsenz zu zeigen, um den eigenen Kundenstamm stetig zu halten und zu erweitern.
Ein erster Schritt in diese Richtung ist oft der Aufbau einer multilingualen Webseite, um so internationale Kunden direkt ansprechen zu können. Hierbei besteht die Schwierigkeit, dass die Inhalte nicht nur unter Berücksichtigung der jeweiligen kulturellen Gepflogenheiten in andere Sprachen übersetzt werden, sondern auch an das spezifische Internetsuchverhalten der verschiedenen Adressatengruppen angepasst werden müssen. Das Stichwortet lautet SEO, Suchmaschinenoptimierung. Es wird also, neben einer fremdsprachigen, auch eine SEO-orientiere Betreuung von Internetauftritten notwendig, worauf bei der Auswahl der Übersetzer unbedingt beachtet werden sollte.
Insgesamt kann diese Übergangsphase von nationalem zu internationalem Unternehmen durch die Neuerstellung von Webseiten also als Schnittstelle zwischen Online-Marketing und Übersetzen gesehen werden.

Eigene Domänen oder verschiedensprachige Unterseiten?

Zunächst stellt sich beim Aufbau einer multilingualen Webseite die Frage, ob diese durch voneinander unabhängige Seiten mit eigenen länderspezifischen Top Level Domains (ccTLDs) oder aber durch verschiedensprachige Unterseiten der deutschsprachigen Hauptseite eingerichtet werden soll.
Ersteres hat den Vorteil, die Kunden direkter anzusprechen und glaubwürdiger zu wirken, ist jedoch auch mit erheblichem zusätzlichem Aufwand verbunden. Es bedarf nämlich des mühevollen Aufbaus von Backlinks, um überhaupt von Suchmaschinen gefunden zu werden. Letzteres ist in Bezug auf Einrichtung und Handhabung einfacher, es kann allerdings passieren, dass die jeweiligen Seiten nicht richtig erkannt werden für die beabsichtigte Sprache oder das beabsichtigte Land.
Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile, aber es ist mit beiden möglich, sowohl neue Kunden zu gewinnen, als auch bereits bestehende Kunden zu binden. Dies kann beispielsweise vorkommen, wenn ein des Deutschen mächtiger Kunde aus dem Ausland nun auf einmal in seiner Muttersprache angesprochen wird, wodurch die dem Unternehmen entgegengebrachte Sympathie und damit vielleicht auch die Wiederkaufrate zunehmen.
Alles in allem bleibt dennoch festzuhalten, dass der Aufbau einer multilingualen Webseite einen beträchtlichen finanziellen, personellen und zeitlichen Mehraufwand darstellt. Deshalb gilt es, im Vorhinein die Rentabilität solcher Seiten für das eigene Unternehmen genau abzuschätzen, um eine mögliche Fehlinvestition zu vermeiden.

Suchmaschinenrelevantes Übersetzen

SEO und Übersetzen im Online Marketing

© Rainer Sturm / pixelio.de

Als nächster Schritt steht dann das Übersetzen selbst an. Dabei sollte immer auf die Kompetenz eines professionellen und entsprechend qualifizierten Übersetzers vertraut und keinesfalls Laien oder gar eine Übersetzungssoftware eingesetzt werden. Denn letzteren fehlt nicht nur oft das sprachliche, sondern auch das kulturelle Feingefühl, welchen es jedoch unbedingt bedarf, um der hohen Komplexität der Angelegenheit gerecht zu werden. Ansonsten riskiert man eine schlechte Qualität oder gar Fauxpas, die schnell zu einem Imageverlust und dem Fernbleiben von Kunden führen können.
Bei einem professionellen Übersetzer ist darauf zu achten, dass die notwendigen Sprachkenntnisse vorliegen, auch in Hinsicht auf Dialekte oder regionale sprachliche Unterschiede, und ebenso, dass Wissen über das jeweilige Fachgebiet sowie über die Textform „Webseite“, d.h. Verständnis für SEO, vorhanden ist. Dazu zählt zum Beispiel, die suchmaschinenrelevanten Keywords und deren Kombinationen im Zielland zu kennen bzw. recherchieren zu können und so in die Übersetzung einzubauen, dass ein natürlicher und glaubhafter Text entsteht, von dem sich die Kunden angesprochen fühlen.

Bei den Keywords gibt es mehrere Parameter, die über Erfolg oder Misserfolg eines Textes bzw. einer Übersetzung entscheiden können. Zuerst ist es wichtig, zu wissen, welche Wörter in welcher Sprache in welchem Land Suchmaschinenrelevanz besitzen. Dabei darf auch nicht außer Acht gelassen werden, dass es in verschiedenen Ländern unterschiedliche führende Suchmaschinen mit anderen Algorithmen und daher auch anderen Keywords gibt. Darüber hinaus ist zu berücksichtigen, dass Keywords in mehreren Sprachen ähnlich oder sogar identisch sein können, zum Beispiel bei Begriffen aus dem Englischen, jedoch wegen ihrer unterschiedlichen Wichtigkeit nicht alle überall gleich übersetzt werden. Schließlich sollten die Wörter aus dem alltäglichen Gebrauch und nicht aus der Fachsprache stammen, denn sonst werden sie seltener gesucht. Gleichwohl ist es aber wichtig, dass sie ein gewisses Alleinstellungsmerkmal haben, um spezifisch genug zu sein.
Wenn die Keywords dann in den Text eingebaut werden, gilt es wiederum, einige Regeln zu befolgen. Die Position im Text ist ausschlaggebend, die Wörter sollten daher eher am Anfang stehen. Auch kann es sich positiv auf den Sucherfolg auswirken, wenn mehrere relevante Wörter miteinander kombiniert werden, d.h. nahe beieinander stehen. Die Häufigkeit und die Dichte der Keywords in einem Text kann ebenso ein entscheidender Faktor sein, beide sollten weder zu hoch noch zu niedrig sein. Es spielen auch sprachliche Feinheiten wie die Deklination eine Rolle: Wörter sollten beispielsweise immer im Nominativ bzw. in der damit identischen Form eines anderen Falles stehen, da Suchmaschinen hier unterscheiden und Menschen meist im Nominativ suchen. Meta-Elemente sind ebenso von Bedeutung, wenn also Keywords strategisch im Kopfbereich eines Dokuments platziert werden, kann dies auch die Suchmaschinen beeinflussen.
Werden die genannten Prinzipien beim Erstellen von Übersetzungen befolgt, so entstehen Texte, die den SEO-Maßstäben genügen und dadurch von den Kunden gefunden werden.

Mehrsprachige Websites und die Kundengewinnung bzw. -bindung

Es muss jedoch auch gesagt werden, dass multilinguale Webseiten irgendwann an ihre Grenzen stoßen bei der Kundengewinnung und -bindung. Zwar sind sie ein guter Einstieg, um in einem neuen Markt Fuß zu fassen, langfristig reicht es jedoch nicht aus, lediglich im Internet präsent zu sein.
Für eine dauerhafte Etablierung im Markt ist es von Nöten, dass die Kundenbetreuung zumindest muttersprachlich stattfindet oder sogar vor Ort im Ausland. Mit einem derartigen Ausbau der Unternehmenstätigkeit fällt die Notwendigkeit zur Übersetzung deutschsprachiger Inhalte weg und somit auch die in der Übergangsphase entstehende Schnittstelle zwischen Online-Marketing und Übersetzen. Denn nun gibt es muttersprachliche Mitarbeiter, die in Echtzeit und teilweise lokal Texte in anderen Sprachen produzieren können, welche dadurch mit einem geringeren zeitlichen wie finanziellen Aufwand verbunden sind. Außerdem ist es möglich, dass die Mitarbeiter vor Ort besser mit den Gegebenheiten des jeweiligen Landes vertraut sind als ein Übersetzer und dass die Webseite somit noch besser auf die spezifischen Kunden abgestimmt ist.
Dies führt schlussendlich zur Gewinnung neuer Kunden und zur Bindung bereits bestehender Kunden auch im Ausland, wodurch das Unternehmen einen weiteren Schritt in Richtung Internationalisierung macht.

Weitere Informationen:

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SEO Qualitätsrichtlinien – Google veröffentlicht Rating Guidelines

Dem langen Diskutieren und Spekulieren zum Thema SEO Qualität scheint wohl nun ein Ende gesetzt zu sein. Seit einigen Jahren tauchen immer wieder Hinweise über die Richtlinien zur Qualitätskontrolle für das Google Ranking auf. Diese wurden jedoch nicht offiziell von Google bestätigt oder freigegeben, sondern vermehrt über “undichte” Stellen der Google Search Quality Rater (jene, die Webseiten hinsichtlich ihrer SEO Qualitäten bewerten). Diesen inoffiziellen Freigaben hat Google nun ein Ende gesetzt.

Kriterien zur Bewertung von Webseiten für das Ranking bei Suchmaschinen

SEO Qualität für das Google RankingAuf 160 Seiten werden sämtliche Richtlinien und Kriterien detailliert beschrieben, an welche sich die Suchmaschinen Ranking Bewerter von Webseiten laut Google halten sollen. Im ersten Teil geht es hauptsächlich um die inhaltliche Qualität der Webseiten. Google zeigt, wie Webseiteninhalte mit hoher, mittlerer und geringer Qualität erkennbar werden, abschließende Beispiele zeigen dabei jeweils, worum es Google bei der Bewertung geht. Wer sich mit dem Qualitätssicherungsupdate Panda und den Relevanzthemen um das Penguin Update beschäftigt hat, wird vieles davon in eben diesem Teil der Guidelines wiederfinden.

Der zweite Teil der Richtlinien beschreibt und begründet ausführlich, wie ernst Google die Responsivitätsforderung von Webseiten nimmt. Kernaussagen daraus behandeln die immer mehr zunehmende Nutzung der Suche auf mobilen Endgeräten, die Probleme mit Webseiten, welche auf Smartphones nicht korrekt funktionieren aber auch Bedeutung der standort-bezogenen Suche. Unschwer werden dahinter die Konsequenzen aus dem Mobile Update vom März 2015 erkennbar, aber auch, was Google 2012 über Google Local/Venice kommuniziert hat. Schließlich wird - in zwei weiteren Kapiteln –  noch viel über Skalierbarkeit und Metriesierung und über positive wie negative Signale (“Rating using the needs met scale”) geschrieben. Darunter wird auch die Bedeutung von aktuellen Inhalten (“When a query demands recent content, only pages with current, recent, or updated content should get high Needs Met ratings”, p.141) erklärt und damit auf das Freshness Update eingegangen (“In some cases, stale results are useless and should be rated FailsM“, ebd.).

Bleibt zu hoffen, dass unsere Betriebe die SEO Qualitäts-Hinweise ernst nehmen, auf ihre WebberaterInnen hierbei mehr hören als auf ihre Grafikdesigner und die veralteten, nicht-responsiven, “über-kreativen” Webseiten mit stets gleichem - ohnehin viel zu wenigen - Inhalt, nahezu leeren Landingpages (vielleicht noch vertikal zentriert) endlich von den Suchergebnisseiten verschwinden mögen. 😉

Quality Rating Guidelines Download

Über den folgenden Link können Sie die Richtlinien als PDF Dokument herunterladen:
Download der Google Quality Rating Guidelines von 2015

Suchmaschinen Optimierung als Service oder im Workshop

Suchmaschinenoptimierung und SuchmaschinenmarketingWir sind natürlich wieder recht glücklich über die Google Entscheidung der offiziellen Freigabe der Richtlinien. Einerseits erfahren wir noch mehr über das, worauf es Google ankommt, noch mehr über Relevanz der Suchergebnisse und die Forderung nach Verbesserung der inhaltlichen Qualität von Webseiten. Und wieder versteht Google unter SEO Qualität, dass die Webseiten für Nutzer und Nutzerinnen aufbereitet werden müssen und nicht für Suchroboter. Vermeintliche Geheimtipps zum Überlisten der Suchbots sollten damit endgültig der SEO Vergangenheit angehören.

Nicht ohne Stolz sind wir aber auch darüber sehr froh, dass wir in den letzten Jahren sowohl in der Umsetzung (im Rahmen unserer Suchmaschinen Optimierung für Webseiten) als auch in unseren Schulungen und Workshops, genau das angewandt haben, was laut Google zum Erfolg bei den Suchmaschinen führen sollte. All jene, die diesen Weg mit uns gemeinsam bestritten haben, konnten diesen Erfolg schließlich auch nachvollziehen.

Mehr Infos dazu:

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